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Ammonit Pleuroceras / Jura / Nähe Altdorf

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Soenke:
Hi Reynold!

Also, der Pleuroceras spinatum den Du da im Netz gefunden hast, befindet sich in meiner Sammlung. Das ist eigentlich ein ziemlich typischer Spinatum, allerdings täuscht das mit dem Kiel etwas. Der Ammonit ist nämlich teilweise schalenerhalten und teilweise ist nur noch der Steinkern vorhanden. Und die Grenze zwischen Schale und Steinkern verläuft gerade so am Kiel, so dass der etwas seltsam aussieht! ;)

Wenn Du mit Steinpflegemittel über das Stück gehst, ich benutze Rember Steinpflegemittel ( erworben bei http://www.frankenfossil.de , zwar kostet so eine Flasche einiges, aber sie hält auch ewig, habe schon hunderte Stücke eingelassen und immernoch mindestens 3/4 davon) werden die Schabspuren auf ein Minimum reduziert und auch die Innenwindungen werden dann noch besser zum Tragen kommen. Wobei es natürlich, Steinpflegemittel hin oder her, immer optimal ist, wenn alles schon 100%ig freipräpariert ist. Mit Sandstrahlen habe ich aber keine Erfahrung, meines Wissens wird das aber bei Liaskonkretionen eher weniger betrieben, wenn überhaupt, weil diese im Kern einfach zu hart sind. Da hilft nur sticheln, idealtypisch natürlich mit einem Druckluftgerät.
Ich selbst habe mir gerade (nach 10 Jahren Sammeltätigkeit) eines geleistet. Das dürfte morgen kommen. Ich freue mich schon darauf, am Wochenende mal die ein oder andere Ammonitenknolle (auch mit Pleuroceraten aus dem fränkischen Delta) zu präparieren!

Schöne Grüße,
Sönke ;)

Uncites:
Ich wäre mit der Zuordnung zu spinatum auch vorsichtig, da hat Sönke wohl ganz recht.
Allerdings ... wie es schon bei SCHLEGELMILCH steht ... die Abgrenzung ist nicht so einfach, da müßte man das Tierchen schon auf dem Tisch liegen haben. Aber ich würde vom Foto her diesem Ammoniten auch eher zur Art hawskerense zuordnen als zu spinatum, der ist im allgemeinen in allem kräftiger ausgebildet.

Sven

CARCHARIAS:
Moin Reynolds ;D
Schöner Ammo, denk auch das es n P. spinatum is aber sicher bin ich mir nicht.
Diese Plattenkalke sin auch aus m Lias in Unterstürmig waren die auch ma aufgeschlossen da kamen hin und wieder Fische raus.
Würd mich an deiner stelle mit dem Zeug mal n Tag bescheftigen villeicht findest de ja n Fisch.
Gruß CARCHARIAS :)

Soenke:
Na, das mit dem Fisch halte ich für optimistisch... aber Versuch macht klug, sagt man ja. ;)
Gelegentlich sind diese Kalkbänke (Lias epsilon), die über den Lias delta Tonen mit den Pleuroceraten liegen aber auch fossilarm.
Eher als einen Fisch wird man jedenfalls einen Dactylioceras, oder in der Altdorfer Gegend evtl. auch einen Hildaites etc. finden.
Im Lexikon des Mineralienatlas gibt es auch einige schöne Stücke aus dem Lias epsilon um Altdorf. Sowas findet man aber ganz sicher nicht alltäglich. Bei Steinkern.de ist ebenfalls in der Galerie (Jura/Lias/Altdorf) etwas über Altdorf zu finden, oder über die Suche (links oben) mit Suchbegriff "Altdorf"..

Ich bleibe weiterhin beim Pleuroceras hawskerense, aber vielleicht sollte man sich auch mit der Zuordnung der Gattung als "Pleuroceras" zufrieden geben und die Artzugehörigkeit dahingestellt lassen, weil das, wie bereits in vorherigen Beiträgen erwähnt, absolutes Glatteis ist.

Gruß
Sönke ;)

CARCHARIAS:
Moin Soenke :)
Hast schon recht Fische waren selten die Ammos kamen öfters raus allerdings verdrückt.
Da ich selbst nie selbst im epsilon gesammelt habe kann ich das auch nicht richtig beurteilen. :-\
Hab nur davon gehöhrt.
Gruß CARCHARIAS  ;D

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