Hallo Psaronius,
Du hast ja schon mal Zweifel an der Zeitstellung geäußert. Im Museum in Lübeck steht ein großes Stück, das dem Miozän zugeordnet wird. Ich habe bislang nur einige Stücke gefunden, alle in der selben leicht bröckeligen, nicht sonderlich harten Konsistenz. Sehen alle ziemlich gleich aus, Fundorte von der Gudenaa in DK über Harburger Kiesgruben bis Pampau, wo in letzter Zeit äufiger was rauskommt, da sie wieder direkt dort abbauen.
Artur Wittern schreibt in "Welt der Fossilien in HH und SH" : "Nicht alle in HH und SH gefundenen Hölzer können dem Miozän zugeordnet werden, wobei es offen bleiben muß, ob sie dem Anstehenden angehören oder als Geschiebe zu betrachten sind"
Damit ist mein Wissen über die Hölzer denn auch fast schon erschöpft. In Pampau habe ich mal vom Gewicht eher "halbfossile" dunkelbarune Stücke mit Pyrit- und Bernsteinartiger Inkluse gefunden, poste ich bei Gelegenheit mal. Erinnert optisch stark an Braunkohle.
Heftkopie Faserkalk geht morgen aus.
Schöne vorweihnachtliche Grüße,
Ronny