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hightowernochmal Dank für die guten Nachrichten aus Freiberg
Nur - je wissenschaftlicher die Erklärungen werden , desto weniger treffen sie die eigentliche Fragestellung:
Sind Konkretionen Mineralien oder Gesteine ?
Sicher, die Kugelform ist eine gern gesehene bei Konkretionen. Jetzt sollte aber gleich der nächste kommen und fragen: Wie enstehen die bekannten Röhren ? Und die hohlen schachtelartigen Konkretionen ?
Im übrigen auch keine konkrete (auch ne Ableitung von concrescere=zusammenwachsen) Antwort auf die Bildungsprozesse, auf das eigentliche Zementieren, auf die Mitwirkung von Bakterien (!), auf die Bildung von Konkretionen um einen anorganischen oder organischen Kern.
Lieber hightower, Du hast Dich sehr bemüht und dafür Dank ! Doch die Antworten aus Freiberg sind nur zu 10% befriedigend.
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loddahhast da schon tiefer in die Wissenskiste gegriffen, danke. Man sieht jedoch, daß Du das Thema aus Sicht des Paläontologen betrachtest. Obwohl es im Mineralreich keine Leichen und Grabgänge gibt, gibts jedoch auch Mineralien, die in Form von Konkretionen vorkommen (Bsp. Psilomelan, Coronadit).
Und petrologisch gesehen sind Konkretionen nicht nur Gesteinspartien in einem Gestein, sie können auch völlig isoliert vorkommen.
Ansonsten hoffe ich, daß Du nichts dagegen hast, Teile Deiner Ausführungen in den mittlerweile bestehenden Artikel "Konkretion" im Atlas zu übernehmen.
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wilhelmwie es zur Enstehung von Konkretionen (ob Bälle oder abgeflacht, ist eigentlich egal) in völlig identischem umgebenden Gestein entstehen, wird recht deutlich am Beispiel der Kalk-Dolomitkonkretionen an englischen Küste (Dorset) (die heißen sogar "Ballstones")
Ich schreib Dir mal einen link zu einem Abstract, sollte ausführlich und verständlich sein. Helf auch gerne beim Übersetzen.
http://www.ingentaconnect.com/content/geol/jgs/2000/00000157/00000001/art00021gruß
collector