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Probleme mit löschen von Beiträgen die 1000ste
Ralf:
In diesem Forum treffen sich sehr unterschiedlich Charakteren. Zum einen gibts die schüchternen oder zaghaften, die sich dreimal überlegen bevor sie was posten. Dann gibts die unerfahrenen, vielleicht auch jung an Jahren, die ebenfalls oft Unsicherheiten haben und sich nicht blamieren wollen. Weiter der große Kreis der " normalen ", die sich nicht scheuen Ihre Meinung zu sagen, dies aber( meist ) moderat und mit Bedacht machen. Last nor least sind da auch noch die aggressiveren oder unbedachteren, die halt sehr oft und sehr schnell uaf die Palme gehen.
Is halt wie im richtigen Leben.
Und genau wie im richtigen Leben geht halt nix ohne Regeln. Und Regeln sind sinnlos, wenn sie nicht überwacht werden. Logisch.
Nun wird die Sinnhaftigkeit einer Regel oder deren Auslegung genau so wie die daraus resultierenden Maßnahmen immer eine Frage des subjektiven Empfindens sein. Und da finde ich, daß es in diesem Forum in genialer Form gelingt die Spreu vom Weizen zu trennen. Also Hut ab vor der Arbeit der Verantwortlichen.
Das ich auch nicht immer nachvollziehen kann warum hier so und da so reagiert wird, führe ich nicht auf Machthabergetue oder Kontrollwahnsinn zurück, sondern schlicht und einfach auf eine unterschiedliche persönliche Auffassung. Und da ich mich nun mal als Gast in diesem Forum betrachte, habe ich das zu akzeptieren.
Es möge sich doch hier bitte mal derjenige Melden, der diesen Job besser machen kann, heißt kontrollieren ohne dabei von irgendjemandem kritisiert zu werden.
Was den Umgangston im Forum angeht, sehe ich die Gefahr der unterdrückten Meinungsäußerung ganz woanders.
Schönes Beispiel war ein Thread in dem ein Mitglied auf eine Homepage aufmerksam machte, die zwar recht ansprechende Bilder zeigte, aber auch irrsinige Preise. Sofort wurde von einigen, sagen wir mal durchsetzungsfreudigeren, Mitgliedern harsche Kritik geübt und dem Schreiber Werbungsabsichten oder mangelnder Sachverstand vorgeworfen. Hätte es sich bei dem Verfasser um einen aus der zaghafteren Kathegorie gehandelt, er hätte sicher so schnell nichts mehr geschrieben. Und darum betrachte ich es als exorbitant wichtig, die zurückhaltenden Schreiber zu ermutigen indem man sie vor unangebracht harscher Kritik schützt.
Es geht also nicht darum, nur den " Schreihälsen " eine freie Meinungsäußerung zu garantieren, als vielmehr allen Mitgliedern .
Gruß
Ralf
Steinbeißer:
Da will ich auch mal meinen "Senf" dazu geben,
in allem was geschrieben wurde ist die jeweilige Meinung des einzelnen richtig und das ist gut so,denn jeder sollte seine eigene Meinung äußern dürfen , die aber nicht in Beleidigung und Angriff ausarten sollte.
Wie ich es manchmal gelesen habe fehlt die Ansprache an den einzelnen und es ist allgemein gehalten,so das sich eine Unterhaltung die zwei Mitglieder führen und von einer Seite allgemein gedacht ist, mit rüber kommt und der andere sich auf den chlips getreten fühlt.
Beispiel das Thema "Blaue Halde" und seine Grabarbeiten.
Da hab ich einfach abgebrochen , keiner brauchte einzugreifen und etwas löschen , wer soviel Übersicht hat sollte es auch machen und nicht etwas hochschaukeln.
Es sollte nicht sein das Angriff die beste Verteidigung ist , sondern der Klügere gibt nach!
Toleranz und Verständnis , denn bei geschriebenen kann was mißverstanden werden , in einer pers. Unterhaltung kann man schneller etwas berichtigen , hier nicht , er steht nun mal hier.
Gruß Klaus
Stefan:
Ich finde es super, dass sich so viele Leute zu dem Thema äußern und alle haben irgendwo recht.
Genau das ist es, wir haben viele Charaltere hier die alle unter ein Dach gebracht werden wollen u. müssen. Nicht alle können mit harscher Kritik umgehen für andere ist es das Salz in der Suppe.
Zudem treffen sich hier alle Altersgruppen von 15 bis 80 ist fast alles dabei. Dass hier völlig andere Auffsassungen aufeinander treffen ist vollkommen klar. Viele der Ausagen müssen allein, aus der dem Alter resultierenden Sicht, völlig andere Reaktion hervorrufen.
Was alle am ehesten gemeinsam verstehen ist die Sachlichkeit. Das ist und sollte der gemeinsame Nenner sein. Freude und Ärger gehören natürlich dazu, aber auch der Ärger kann sachlich zum Ausdruck gebracht werden.
Ich bin ein echter Streithansel, versuche aber meine Emotionen so weit wie möglich zu kontrollieren da es mir zugleich mehr als peinlich wäre jemanden ungerechtfertigt in den Boden zu rammen. Ich kämpfe meist hart an der Sache und man braucht gute Argumente mich zu überzeugen. Aber man kann mich überzeugen und ich akzeptiere auch wenn jemand es nicht schafft, dass der jenige anderes denkt als ich. Ich gehe dem jenigen dann schlimmstenfalls aus dem Weg.
Was wir hier verlangen ist nichts anderes als Respekt dem anderen gegenüber. Und jemanden wegen einem überteuertem Angebot in die Pfanne zu hauen - was soll das - wer bereit ist den Preis zu zahlen, dem wird es das auch wert sein. Auch wenn ich mir 1000 mal denke der hat einen an der Klatsche. Was hätte ich für ein Recht den jenigen zu verurteilen, ist es meine Meinung die allwissend ist und immer richtig? Ich denke ein paar unserer Zeitgenossen würde ein wenig Selbstkritik und Bereitschaft an sich zu arbeiten ganz gut stehen.
Gruß Stefan
uwe:
Es ist zwar fast alles zu diesem Thema gesagt, aber als einer der älteren Sammler (alt an Jahren) erlaube ich mir, meine Meinung dazu auch kund zu tun.
Es ist ein sehr großer Unterschied zwischen Provokation und Beleidigung. Beleidigungen sollten für einen erwachsenen Menschen absolut keine Option in einem Meinungsaustausch sein. Provokationen dagegen sind allerdings oftmals das Salz in der Suppe bzw. die Initialzündung für eine interessante Diskussion. Es kann durchaus eine provokate These zur Diskussion gestellt werden, ohne daß diese für den provozierenden ein Dogma ist.
Leider verkraften manche nicht, wenn sich die eigene Meinung als falsch herausstellt oder die eigene Ansicht kein Allgemeingut ist. Es fällt keinem eine Perle aus der Krone, wenn man seine Meinung auf Grund fundierter Gegenargumente ändert. Peinlich ist nur, wenn dann jemand ausfällig wird - vor tausenden Internetnutzern ! Imer daran denken, wir führen unsere Diskussionen vor einem sehr großen Publikum. Weniger peinlich, aber sehr langweilig ist, wenn dann zwei Kontrahenten Ihre differenten Meinungen ellenlang ausdiskutieren müssen.
Genau so langweilig meiner Meinung - Achtung Provokation - sind persönliche Ulkerein bei denen die die Beiträge zum großen teil aus Smilies bestehen. Dazu gibt es den Chat-room oder ein persönliches Treffen.
Jeder hat die Möglichkeit, seinen Beitrag, bevor er ihn losläßt nochmals selbstkritisch zu lesen. Dabei klingt dann auch die eventuelle Erregung ab und man macht sich nicht öffentlich durch unsachgemäße Beiträge lächerlich.
Trotzdem - immer schön provokativ bleiben !
Glück Auf
Uwe
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