mmmhhh.... ich muss ehrlich gestehen, dass ich kürzlich eine Kiste Tongeoden in einem alten Steinbruch, der inzwischen auf Bauschuttverwertung umgestiegen ist , entsorgt habe. Dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen gehabt...
Wenn ich mir allerdings eure Beiträge so durchlese, denke ich auch, dass die Entsorgung in "aktive" Sammelbereiche
völlig unangebracht ist. Vor allem wenn eine Unterscheidung vom orig. Vorkommen noch schwierig ausfällt.
Ich frage mich allerdings, ob diese extreme "Vermischung" nicht stark von "Händler-Sammlern" ausgeht, wenn quer durch Deutschland Funde aus aller Welt auftauchen. Im Normalfall packt man sich doch nicht den Kofferraum mit "Müll" voll um ihn 500km weit zu fahren und dort zu entsorgen und ne Kiste weniger schöne Achate fährt man wohl auch nicht öfters mit sich herum...
Aussortiertes habe ich immer den Nachbarskindern geschenkt (wer keine hat, könnte auch Material zum nächsten Kindergarten [nix Giftiges!] oder zur nächsten Schule bringen).
Habe neulich einem unglücklich aussehendem Jungen im Supermarkt einen kleine Quarzkristall, den ich noch in meiner Hosentasche hatte, geschenkt. Erst sah er wieder zufriedener aus, als er dann aber nach 2 Minuten mir den Kristall wiederbringen musste, weil seine Mutter wohl nicht wollte, dass er diesen "Stein" von mir behält, war das Grinsen wieder vorbei und ich konnte langam verstehen warum er so unglücklich war...

Aber Mineralgieunterricht an der Schule ist mal was feines - solange der nicht auf theosophischen/anthroposophischen Grundlagen beruht. Und da bin ich mir bei Rudolf Steiner und seinen Lehren nicht ganz sicher...
Gruß,
Armin