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Mineralienmüllhaufen
Uwe Kolitsch:
Aussortiertes habe ich immer den Nachbarskindern geschenkt (wer keine hat, könnte auch Material zum nächsten Kindergarten [nix Giftiges!] oder zur nächsten Schule bringen).
Conny3:
Ich verbringe das Aussortierte in meinen Garten oder fülle Schlaglöcher an Mutterers Waldhäuschen bei Krölpa/Pößneck vorbeiführenden Waldweg aus. Außerdem bekommt die Waldorfschule immer etwas von meinen Funden mit ab (Mineralogieunterricht). Mit der Ablagerung von Fremdmaterial habe ich auch schon so meine Erfahrungen gemacht. Auf der Clara fand ich zum Bsp. schon einmal einen Dioptas, der definitiv nicht von dort sein soll (laut Aussage von Clarasammlern vor Ort). Früher sind mir auch immer mal Abfälle von Achatschleifereien im Gelände bei Idar-Obersten aufgefallen. Da war sogar mal ein Stück bearbeiteter Malachit sowie zahlreiche Achate aus Brasilien mit dabei (zum Teil bearbeitet). Das scheint dort in dem Gebiet gang und gebe zu sein. Auch bei Marburg (Steinperf) habe ich schon einmal eine ganze Sammlung entdeckt.
Gruß Conny
Arminius:
mmmhhh.... ich muss ehrlich gestehen, dass ich kürzlich eine Kiste Tongeoden in einem alten Steinbruch, der inzwischen auf Bauschuttverwertung umgestiegen ist , entsorgt habe. Dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen gehabt...
Wenn ich mir allerdings eure Beiträge so durchlese, denke ich auch, dass die Entsorgung in "aktive" Sammelbereiche
völlig unangebracht ist. Vor allem wenn eine Unterscheidung vom orig. Vorkommen noch schwierig ausfällt.
Ich frage mich allerdings, ob diese extreme "Vermischung" nicht stark von "Händler-Sammlern" ausgeht, wenn quer durch Deutschland Funde aus aller Welt auftauchen. Im Normalfall packt man sich doch nicht den Kofferraum mit "Müll" voll um ihn 500km weit zu fahren und dort zu entsorgen und ne Kiste weniger schöne Achate fährt man wohl auch nicht öfters mit sich herum...
--- Zitat von: Uwe Kolitsch am 19 Jun 06, 17:02 ---Aussortiertes habe ich immer den Nachbarskindern geschenkt (wer keine hat, könnte auch Material zum nächsten Kindergarten [nix Giftiges!] oder zur nächsten Schule bringen).
--- Ende Zitat ---
Habe neulich einem unglücklich aussehendem Jungen im Supermarkt einen kleine Quarzkristall, den ich noch in meiner Hosentasche hatte, geschenkt. Erst sah er wieder zufriedener aus, als er dann aber nach 2 Minuten mir den Kristall wiederbringen musste, weil seine Mutter wohl nicht wollte, dass er diesen "Stein" von mir behält, war das Grinsen wieder vorbei und ich konnte langam verstehen warum er so unglücklich war... :(
Aber Mineralgieunterricht an der Schule ist mal was feines - solange der nicht auf theosophischen/anthroposophischen Grundlagen beruht. Und da bin ich mir bei Rudolf Steiner und seinen Lehren nicht ganz sicher...
Gruß,
Armin
Tobi:
--- Zitat von: Arminius am 21 Jun 06, 00:07 ---Habe neulich einem unglücklich aussehendem Jungen im Supermarkt einen kleine Quarzkristall, den ich noch in meiner Hosentasche hatte, geschenkt.
--- Ende Zitat ---
Mit 'nem Quarzkristall in der Tasche zum einkaufen - so muss das sein! ;D 8)
Grenzton:
Da ist mir auch schon passiert, und zwar in Solnhofen.
Allerdings waren es Fossilien. Einige grüne Ammoniten und feiner Schieferton mit Blattabdrücken. Weiß der Geier wo die her stammen.
Kalle
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