Also ich wärme dieses Thema nochmal auf, denn heute habe ich wieder eine neue Erkenntnis bezüglich der Vitriole gewonnen.
Zumindest ein “vermeintliches” Vitriol habe ich nochmals beschnüffelt und das Ergebnis ist erstaunlich.
Der Fundort ist das Bergwerk Am Rammelsberg /Goslar und die Leute von dort erzählen den Besuchern, daß vor allem die in großer Zahl vorhandenen Kupfer-, Zink- und Eisenvitriole zu bestaunen sind (ist dort ja wirklich äußerst farbenprächtig unter Tage).
D.h. sie behaupten u.a. man sehe Zinkvitriol, was bekanntlich als Goslarit angesprochen wird mit der Formel: Zn [SO4] *7H2O.
Nun nach genauerer Beschäftigung mit dem von dort stammenden “Zn-Vitriol” handelt es sich aber vielmehr um: Hydrozinkit Formel: Zn [(OH)3 / CO3]2
Ich nehme also mein oben gemachtes Fazit zurück!
Man darf eben nicht alles glauben, was die Fachleute erzählen und wo Zinkvitriol draufsteht ist nicht immer Zinkvitriol drin -- sondern ha, ha doch ein carbonatisches Gelumpe.
In diesem Sinne Gruß Moni