Hallo
ich möchte weiteren potentiellen Antworten nicht vorgreifen, aber ....
-daß diese Biegungen auf natürliche Weise entstanden sind, ist ein Schluß in sich selbst
-daß Biegungen durch das Spalten enstehen, ist kaum nachvollziebnar, wenn man sich den dicken Turmalin oben ansieht
-daß, wenn die linke Seite schneller als die recht wächst, Wachstumsstufen entstehen, ist auch klar
-daß Oberflächenspannungen eine Rolle spielen, müsste vertieft werden, könnte aber ein Weg zur Erklärung sein
-Versetzungen ? Mehrlinge ? Kaum denkbar bei Stibnit und Turmalin.
Interessant für mich ist, daß bisher niemand tektonische Einflüsse erwähnt hat
-daß chinesische Mineralienhändler Kristalle biegen, ist nicht bewiesen und dürfte bei einem gebogenen Schörl weder mechanisch noch chemisch noch physikalisch nachvollziehbar sein
Nun denn, erst mal Dank für die Anregungen; so ganz zufrieden bin ich aber bisher mit keiner Antwort; finde aber auch nichts in der mir zugänglichen Literatur.
gruß
collector