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Zalesiit?

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Torben:
Na, himmelblaue xx von Ba-Pharmakosiderit wären ja schonmal ein netter Trost   ;D
Ok, wenn ich das nächste Mal in der UniBib bin, geh ich mal nach Erzgräbern stöbern!

Den Arthurit schlag ich mir mal aus dem Kopf. Bei Mindat sind das auch alles gelbe bis grüne, rasenartige xx

Gruß

Torben

smoeller:
Hallo,

Dürfte aber wohl hier Fluorit sein. Sorry, wenn ich dir die Illusion rauben muss. Ist vermutlich mit Agardit durchwachsen. Habe zuhause grünlichblauen Baryt von der Clara, der ist durch und durch voll Agardit. Schau dir die xx noch mal bei größter Vergrößerung an. Wenn da nädelchen drin sind, oder deutliche Spaltrisse ists Fluorit, sonst hast du Glück mit den himmelblaugrünen Ba-Pha's (Abkürzung für Ba-Pharmakosiderit).

Glück Auf!
Smoeller

Torben:
Jep, ich hab heute bestimmt schon eine halbe Stunde vor der Stufe gelegen  ;D
Wie gesagt, näher als 80-fach komme ich nicht an die xx ran. Einschlüsse oder Risse kann ich allerdings nicht entdecken. Wenn ich mir den gelben Rasen auf dem Limonit unter den graublauen xx anschaue, kommt mir allerdings die Frage auf, ob dies der Arthurit vom Etikett sein könnte... Ich hab nochmal versucht, den zu fokussieren. Schaut mal!

Die Fluorite der Matrix drumherum leuchten unter UV schön blauviolett auf, die Quarze nicht. Die blaugrauen xx leuchten kein bisschen auf. Sie schlucken das Licht sogar eher....

Torben

smoeller:
Hallo,

Dann ist es Ba-Pha. Die Fluorite von der Clara leuchten unter UV. Habe auch grünlichblaue xx zuhause, war mal ein Eigenfund. Im September gehts ja wieder hin.

Was den Arthurit anbelangt: Laut WALENTA grasgrüne Pusteln winziger xx. Könnte von der Farbe und Paragenese schon sein, dürfte aber von der  Seltenheit her eher weniger der Fall sein. Auch Chenevixit und irgendwelche nur teilweise kristallisierten Arsenate (Pitticitähnliches Material, kein Pitticit im eigentlichen Sinne aber) bilden so grüngelbe Krusten. Erkennung des Arthurits wohl nur per Analyse oder wenn da wirklich gute xx sind.

Glück Auf!
Smoeller

Uwe Kolitsch:
"Elektronenmikrosonde(nanalysen)" wird unter Mineralogen/Geowissenschaftlern nur für EPMA (engl. für electron probe microanalysis; EMPA wird auch benutzt) verwendet und impliziert quant. Analysen von polierten Anschliffen (ansonsten spricht man explizit von "qualitativen Elektronenmikrosondenanalysen").
Bei Sammlern wird "Elektronenmikrosonde" fälschlich auch für REM-EDS-Analytik verwendet.

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