Moin
Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung: Man schraubt oder schaufelt an/in irgendetwas rum und wird von irgendwelchen Mineralbildungen überrascht. Allerdings wäre ich sehr vorsichtig was die Aussage mit der "begrenzten Paragenese" betrifft: Die Kriställchen hatten sicher ausreichend Zeit sich zu bilden und neben dem Calcit aus dem Leitungswasser hast Du ja noch die Elemente aus den Leitungen und dem Wärmetauscher. Da kann sich schon sonst was gebildet hat. Und da es sich in einer Rohrleitung bzw. in einem Wärmetauscher gebildet hat, wird es als Mineral sicherlich eh nicht anerkannt. Cuprit könnte schon ganz gut sein, allerdings scheinen mir die Kristalle eher goldfarbend zu sein, daher würde ich mal auf ein Sulfid tippen. Aber ohne Analyse wird das wohl Kaffeesatzleserei bleiben, zumal man auch keinerlei Kristallform erkennen kann.