Mineralien / Minerals / Minerales > Achate / Agates
Über die Gier, Unvernunft und Rücksichtslosigkeit
Krizu:
Hallo,
wenn sich Alle ein rücksichtsvoll in der Natur, mit den Fundstellen und den Eigentümern stellen, kommen solche Bilder hoffentlich nicht mehr vor. Das Problem ist nur: über 90% der aktiven User hier machen Ihre Löcher vermutlich.
Es reiche naber wenige Idioten, müssen keine User hier sein!, um die Fundstellen zum Sammeln zu vermiesen.
Ich sehe gerade , ich habe auch den falschen Link gesetzt!
http://www.strahlen.org/philosophy/philosophyde.htm
ist korrekt.
Zitat:
"Wir sind verrückt nach Natur. Deshalb wandern wir durch die Berge und Wälder. Und deshalb zeigen wir Respekt vor der Natur in der wir leben. Wir füllen unsere Löcher wieder auf, achten darauf Blumen, Pflanzen und Bäume nicht zu schädigen. Den Müll lassen wir auch nicht zurück. Das einzige, was wir zurücklassen sind unser Fußabdrücke."
MfG
Frank
Micha:
Passiert auch anderswo: Leubetha...
Nicht umsonst waren die Mineraliensammler früher Eigenbrötler und werdens wohl bald auch wieder sein. Denn in des Laien Augen achtet der klassische Sammler weder Natur noch Eigentum, hortet Schätze im Keller und spielt den Armen, Unverstandenen...
Das Bild werden wir so leicht nicht gerade rücken können...
Axinit:
Hallo allerseits,
die Bilder sind schockierend, die Reaktionen der Grundbesitzer verstaendlich, das Resultat fuer all die Sammler, die sich korrekt verhalten, ein Desaster.
Wie schon so oft stellt sich jetzt die Frage: was kann man gegen die Gier, Unvernunft und Ruecksichtslosigkeit einiger schwarzer Schafe konkret tun ?
GA
Harald
TKMineral:
Hallo!
Jo , leider ist das oben geschehene auch kein Einzelfall. Durch solches Handeln sind schon etliche Fundstellen unzugänglich gemacht worden. Als Beispiel kann ich da auch die Pyromorphitfundstelle bei Annenberg im Hunsrück nennen , die zuerst einmal nur ein paar Insidern bekannt war , später bekannter wurde und dann ein paar schwarze Schafe den ganzen Abraum auf den Forstweg geworfen und den Bestand unterwühlt haben. Letztendlich sind der dortigen Försterin und einigen Einwohnern die Sammler ein mächtiger Dorn im Auge und selbst eine freundliche Anfrage bei der Försterin auf der Halde zu graben und die Löcher natürlich wieder ordnungsgemäß zu zumachen , hat nix gebracht. Als ich 2000 mit nem kleinen Pickhammer auf der Halde ein paar oberflächig liegende Stücke bearbeitet hab bin ich direkt mit der Notiz vom Nummernschild verjagd worden...
Na verstehen kann man die Reaktion der Leute schon , aber die sollten auch mal merken , das es 2 Arten von Sammlern gibt und das Mineraliensammeln ist ja auch irgendwie eine Wissenschaft.
Ich muß auch gestehen , ich habe mal neben einem Forstweg ein 30 cm tiefes Loch gegraben , aber naher wieder ordnungsgemäß zugemacht , als wär nix gewesen...und das zumachen vom Loch war weit weniger Arbeit als das Ausheben...
--- Zitat ---Wie schon so oft stellt sich jetzt die Frage: was kann man gegen die Gier, Unvernunft und Ruecksichtslosigkeit einiger schwarzer Schafe konkret tun ?
--- Ende Zitat ---
hmm ja , da bin ich auch der Meinung wie Ralf...
--- Zitat ---Ich kann nur alle zuküntigen Besucher des Lierbachtals bitten, Augen und Ohren offen zu halten. Solltet Ihr irgendwo andere bei solch ausufernden Grabungen sehen, zögert nicht zum nächsten Haus zu gehen und das zu melden. Die Anwohner kennen in der Regel den jeweiligen Grundbesitzer und werden diesen schon informieren. Gebt Euch als Achatsammler zu erkennen und zeigt so, dass die Mehrzahl von uns nichts mit diesen Vandalen zu tun hat. .
--- Ende Zitat ---
s
Nur im Lierbachtal wird das meiner Meinung nach garnix mehr nützen , das war schon immer ein heißes Pflaster wegen solcher Aktionen.
Gruß
TK
hermann:
hallo zsammen
so schlimm sieht des auch nicht aus. jeder biber richtet mehr schaden an (sofern man überhaupt von schaden sprechen kann)
dass grösste problem ist das umgebungsbild, da es vielen leuten natürlich auffällt.
wenn diese stelle irgendwo in der wildnis wäre würde man schon nach 2 jahren nur noch moos sehen.
bei uns geht es noch viel schlimmer ab da wird in den bündner alpen mit dynamit gearbeitet.
gruss
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