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Typlokalitäten im Lexikon
hoe:
Hallo Stefan,
ich müßte noch irgendwo so etwas wie Stadtpläne für Bergbauinteressierte haben, jeweils für Freiberg und Brand Erbisdorf, wo eine ganze Menge Gruben (alle sicher auch nicht) und die wichtigsten Gangzüge eingezeichnet waren. Die müßte ich am Wochenende mal suchen und könnte sie nächste Woche einscannen lassen, wenn das zurecht kommt.
Glück auf!
Holger
Stefan:
Immer her damit :D ;D
Gruß Stefan
bardenoki:
Hallo Andreas (dentalius),
ich habe so etwas für die Typlokatitäten der geologischen Schichten hier bei uns im Limburger Kreidegebiet gemacht. Ich denke, das kommt deiner Idee schon recht nahe, oder? Die Unterscheidung der Schichten erfolgt hier allerdings überwiegend nach dem Schichtaufbau, weniger den Fossilien. Dafür ist die Zeitspanne wohl auch zu kurz.
Bei einigen habe ich schon ein paar Bilder der Örtlichkeiten eingefügt. Bei einer Stratigraphie, die durch unterschiedliche Fossilien bestimmt ist, könnte man hier z.B. auch die Leitfossilien nennen und Bilder davon einbauen.
Schönen Gruß
Norbert
Philip Blümner:
Hallo,
ich habe ja auf der TL-Seite nun eine Tabelle für jedes Land eingetragen. Auch für Länder, die keine TL haben, denn wer weiß was noch kommt? Dann sind wir vorbereitet ;)
Mir fällt aber auf, dass z.B. auf der Seite Typlokalität/USA alle Mineralien aufgezählt werden, in deren TL-Zeile die Buchstabenkombination "usa" vorkommt. Siehe z.B. Mineral Macphersonit:
UK/Schottland/Dumfriesshire-Lanarkshire/Leadhills-Wanlockhead District/Leadhills/Susanna Vein
Gibt es eine Möglichkeit, wirklich nur die Kombination USA in Großschrift zu ermöglichen? Nehmen wir des Weiteren mal an, eine Fundstelle trägt im Namen den Namen eines Landes, z.B. Japan Mine, dann wird diese unter TL/Japan erfasst, auchwenn das Mineral seine TL gar nicht in Japan hat! Sowas müsste ja dann auch ausgeschlossen werden. Nur wie?
Liebe Grüße
Philip
stollentroll:
Bei den Typlokalitäten Deutschland ist mir aufgefallen, dass dort auch ein paar diskreditierte Minerale auftauchen: Castaingit und Hydrophilit. Da dies keine eigenständigen Minerale mehr sind, haben die in einer Typlokalität-Mineralliste eigentlich nichts zu suchen.
Ein paar Fehler hab ich beim schnellen Durchsehen auch gefunden:
Aluminit:
"Pädagogium Halle 1" gibt es nicht, TL ist der Botanische Garten des Pädagogiums
Bismutit:
Nach der Originalbeschreibung: BREITHAUPT, A. (1841): Ueber das natürliche kohlensaure Wismutoxyd.- Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 53, 627-630
ist die Beschreibung und Analyse an Material von der Grube Arme Hilfe, Ullersreuth, Thüringen gemacht worden. Das ist also die Typlokalität. Als weitere Fundorte lediglich erwähnt werden Schneeberg (ohne Grubenangabe), Aue (Neue Hoffnung-Stolln) und Johanngeorgenstadt (Bergmännischer Preussen Hoffnung-Stolln).
Kobaltkoritnigit
Nach der Originalbeschreibung stammt das Typexemplar aus dem sächsischen Erzgebirge, vermutlich Marienberger Revier.
Maucherit
Nach der Originalbeschreibung: GRÜNLING, F. (1913): Maucherit Ni3As2, ein neues Nickelmineral aus den Kobaltrücken des Mansfelder Kupferschiefers.- Centralblatt für Mineralogie, Geologie und Paläontologie, 225-226
stammt das Typmaterial aus Eisleben.
Die Angabe Mansfeld, Graf-Hohenthal-Schacht ist falsch.
Weilit
In der Originalbeschreibung ist nur "Schneeberg" angegeben, dort steht nichts von Neustädtel, Weißer Hirsch, Walpurgis Flacher
Xanthokon
In der Originalbeschreibung
BREITHAUPT, A. (1840): Xanthokon, ein neues Glied der Ordnung der Blenden.- Journal für praktische Chemie 20, 67-69
steht nur die Grube Himmelsfürst, aber nichts vom Glückauf-Schacht (soweit ich das jetzt in Erinnerung habe, gab es den zu der Zeit noch gar nicht).
Glück Auf
der Stollentroll
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