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7. Sinn für Strahlung ?

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berthold:
Hallo,


--- Zitat ---1. Silvio Lareida hat einmal bei einer Exkursion erzählkt, wie er Prospektor in der Rössing-Mine in Süsafrika war. Er sagte, die Vermessung des Erzfeldes war sehr einfach: weil die Eingeborenen Markierungen an vielen Stellen angebracht hatten  und der innere radioaktive Bereich war dann tabu. Er meinte, daß die Eingeborenen zwar kein direktes Organ dafür haben, aber eine ausgeprägte Empfindsamkeit für "Gefahr". Und Radioaktivität stellt das eben dar (wenn man sich lange genug exponiert).
--- Ende Zitat ---

So entstehen Legenden. Fakt ist, dass das Rössing-Vorkommen 1910 (übrigens von einem Deutschen) gefunden wurde. In den 70'er Jahren fand ein umfangreiches Explorationsprogramm statt. Da waren (damals) modernste geowissenschaftliche Methoden im Einsatz, z.B. Messungen vom Hubschrauber aus usw. - aber keine Eingeborenen. Die Eingeborenen wussten/wissen nichts über die Radioaktivität. Das Gebiet der Rössing-Mine ist riesig (im zweistelligen Quadratkilometer-Bereich) dabei ist der Urangehalt eigentlich sehr gering (liegt weit unter dem, was in anderen Uranlagerstätten Durchschnitt ist). Dazu kommt eine komplexe Geologie - also mit Sicherheit die schlechtesten Voraussetzungen für eine "gefühlte Vermessung".

@Doc Diether: Meinst Du den Schweizer Stahler/Bergführer Silvio Lareida?

Gruß
Berthold

Bergmeister:
Hallo,

Kopfschmerzen? Da müsste die WISMUT ja einige Aspirin-Abhängige gehabt haben. Einem mir bekannten Sammler beginnt angeblich das Herz zu rasen wenn er aktives Zeugs in Händen hält - allerdings ein Alkoholiker. (Bei mir kann ich da lediglich feststellen das ich seit Jahren keine Grippe hatte und das Fell schön glänzt und wächst.) Ohne hier irgendjemanden nahe treten zu wollen, für mich ist das alles ein Kind von Panikmache und Hysterie. Radioaktivität - um himmelsgotteswillen !!! Pfui. pfui, pfui !!! Unsere Politik leistet in diesem Fall ganz erstaunliche Arbeit.

@Uwe
Also mich würde mal interessieren was Du dir da so "vor die Rübe hälst".  Außerdem schreibst Du in Deinem Anfangsbeitrag  von "vermutlicher Aktivität" von Stufen und das es sich um Einbildung handeln könnte. Wenn Du die etwaige Aktivität eines nichtaktiven schwarzen Klumpens nur vermutest und dabei die Rübe schmerzt handelt es sich tatsächlich nur um Einbildung.

Grüße

Bergmeister (ein entschiedener Gegner vom Atomausstieg)



joachimotto:
naja, wenn man bedenkt was die Wismutarbeiter so alles eingeatmet haben bis einige gestorben sind....  Weis nicht ob die was gespührt haben.
Aber ich würde das ganze nicht als Blödsinn abtun. Kann man ja mal mit unbekannten Mineralien testen. Ich habe auch einige Strhlende Steine, habe da aber nichts gespührt. Aber manchmal spührt man Dinge, drohendes Unheil, oder so etwas. Es gibt schon so Übersinnliche Wahrnehmungen, nur weis ich wirklich nicht was ich davon halten soll. Klar, wer weis schon, was es alles gibt, was man heute nicht nachweisen kann? Was wusste man 1850 von Radioaktiver Strahlung? Um 1500 waren es böse Erdgeister die die Bergleute aus einigen stark Pechblendehaltigen Gruben im Erzgebirge vertrieben haben (laut Georgius Agricola). Manche Leute können so Geister sehen (ob die jetzt irgendwie verrückt sind lassen wir mal dahingestellt).
Naja, ums kurz zu machen, möglich ist vieles, aber ich halte eine derartige Wahrnehmung für sehr unwahrscheinlich.

uwe:
Hallo Bergmeister,

ich halte eigentlich sehr viele Stücke beim Haldenbesuch unter die Lupe, immer in der Hoffnung ein paar interessante Sekundärminerale zu finden (oder wirklich mal ein übersegenes Stück Pechblende). Die Stücke sind dann ca. 10 cm vom Kopf (oder der Rübe) entfernt. Dabei ist mir eben mitunter, bei Stücken die durchaus radioaktiv sein könnten,  ein leichter, wirklich sehr leichter Kopfschmerz aufgefallen. Ich habe keinen Geigerzähler und kann deshalb nicht mit Sicherheit sagen, ob es tatsächlich radioaktive Stücke waren, bei denen mir das aufgefallen ist. Es kann natürlich auch andere Gründe haben, aber Radioaktivität könnte eine Ursache sein. Deshalb habe ich ja mal hier im Forum nachgefragt.

Ich bin zwar jetzt genau so schlau wie zuvor, war oder ist doch eine ganz lebhafte Diskussion geworden - gell ?

Im übrigen finde auch ich Kernkraftwerke, welche ohne CO2- Emission arbeiten (Grüne aufgemekrt !)   viel besser, als die Landschaft mit den häßliche Windmühlen zuzupflastern oder die Flüsse noch total zu verbauen. Dabei ist die Hysterie im Zusammenhang mit dem CO2-Aufkommen genau so unsinnig wie die Ablehnung der Kernenergie. 

Glück Auf
Uwe

mineralianla_bo:
das klingt jetzt vielleicht sehr esoterisch, aber egal.

in den gebieten, die natürliche uranvorkommen haben/hatten, entwickelten die menschen eine sehr "hohe" spiritualität.
lustig, lustig.
als beispiel werden tibet un das gebiet der hopi-indianerInnen genannt.

mag ja sein.

was ist dann aber zum beispiel mim erzgebirge?
sind da die leute auch zu großer weisheit gelangt?
:D

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