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Hauyn aus Sachsen
jürgen lange:
Jetzt frage ich mich, warum die und die anderen nicht ...
Haben die einen eine Fluoreszenz-Hemmung. Wer (besser was) ist dafür verantwortlich.
Nachtrag: ich fand gerade den Begriff der Fluoreszenslöschung, die bei organischem Material z.B. durch Kalium-Ionen ausgelöst wird: http://www.biophys.uni-frankfurt.de/~wille/prakt/anleitungen/04_fluoreszenz.pdf
Interessante Geschichte. was sagen die Anorganiker und Physikochemiker dazu?
J.
Jochen1Knochen:
Hallo!
Ob sich bei so etwas durch den Lichteintrittswinkel was verändern läßt? ???
Gruß Jens
Krizu:
Nein, es lag nicht am Licht 8)
In den Festkörpern gibt es fast immer irgendwelche Floureszenzlöscher. Es gibt z.B. kommerzielle Fluoreszenzstoffe die nicht mit dreiwertigen Ionen zusammen kommen dürfen. Es gibt je nach Kristall Fe oder andere Ionen als Löscher. Das ganze aufzuklären bedarf etwas mehr an teuren Geräten.
Andere reagieren auf UV im flüssigen/gelösten Zustand mit einer Strukturänderung und Verlust der Fluoreszenz, im festen Zustan passiert das nicht...
Im Moment kämpfe ich mit drei messbaren Fluoreszenzen in einem Produkt. Eine konnte ich bisher zuordnen... Der Aufwand ist exorbitant.
Bei dne Steinen vermute ich verschiedene Ausbrüche am Laacher See und damit geänderte chemie.
MfG
Frank
smoeller:
Hallo,
Vermutlich sind es verschiedene Zusammensetzungen (Mischkristallbildung). Die stark gelborange Fluoreszierenden erinnern mich eher an Sodalith, der in der Tat für diese Fluoreszenz bekannt ist. Die etwas schwächeren roten, das ist ziemlich eindeutig Hauyn.
Habe eben dasselbe bei meinen Hauynen von derselben Fundstelle beobachtet. Im Gegensatz zu einer Probe vom Wingertsberg, wo die Hauyne in Matrix sind, da tritt nur die rote Fluoreszenz, nicht die gelborange auf.
Interessant ist in dem Zusammenhang, dass Noseane nicht fluoreszieren. Es könnte also tw. an der Mischkristallbildung Hauyn-Nosean liegen.
Glück Auf!
Smoeller
altes-gebirge:
Guten Abend zusammen,
So, ist ja nun eine Weile her, seit dem ich das Thema startete ( Dezember 2007 ;D ) und siehe da...
Endlich kam der Hauyn heute dann ans Tageslicht. Zwischen Marienberger Scherbenkobalt und nem Greifensteiner Apatit-Stüfchen, "tummelte" sich der Lausitzer
Stufengröße: 50x45x25mm, der Einschluss ist 4x2mm.
Da ich den Phonolith/Basalt vom Hohberg in der Lausitz (immer noch) nicht kenne, hat sich an der Situation von 2007 an sich nichts geändert.
Das größere, der beiden Stücke, mit sehr altem Etikett, befindet sich bei meinem Sammlerfreund, genau wie 2007, als er mir das kleinere Stück schenkte.
Hohberg bei Sohland.......Könnte der FO zu diesem Stück passen?
VG
Marcus
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