Ich glaube wo Thomas drauf hinaus wollte ist, ob sich das Mineral auch ohne "zischen" mehr oder weniger schnell in der Salzsäure gelöst hat. Das kann auch schon ein wertvoller Hinweis auf die Natur des Mierals sein. Aber es ist ja letztlich auch verständlich, das ein Sammler ohne die nötigen technischen Hilfsmittel schnell an seine Grenzen kommt. Hätte ich damals nicht Chemie als ein Hobby gehabt, hätte ich heute sicherlich auch kaum die Möglichkeit, selbst einfachste Tests durchzuführen. Ok, dank den Mineralogiestudiums kann ich auch noch Analysen in der Uni machen, aber zu solcher Technologie haben ja die wenigsten Sammler zugang.
Aber Du hast letztlich sicherlich auch schon recht: Wenn es keine naheligende Quelle für Phosphat gibt und arsenhaltige Minerale (z.B. Primärerze) von dem Fundort bekannt sind, sind Arsenate sicherlich wahrscheinlicher als Phosphate. Leider gibt es auch hierfür keine Patentlösung. Die Phosphatquellen können z.B. das Nebengestein sein und daher für den Sammler zunächst nicht erkennbar.