Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing
Schleifmaschine - Waschmaschinenmotor
Haldenschreck:
hallo,
ich frage mich wiederholt, warum es erstrebenswert ist, seine sägen und schleifeinrichtungen - es sei denn, man ist bastler aus leidenschaft - selbst zusammenzuklöppeln? das macht in meinen augen keinen sinn. der materialeinstand mag zwar nicht so hoch sein (wenn man sich aus dem schrott bedient) jedoch der zeitaufwand steigt immens. auch wenn ebbe in der kasse wäre, würde ich nie diese geräte selber zusammenschrauben. nur wenige haben ahnung von schutzklassen, elektroschaltungen, mechanischen zusammenhängen, festigkeiten usw.
da bringt der kauf (kann ja auch gebraucht sein) nur vorteile: das teil sollte eigentlich technisch i.o. sein und seinen zweck erfüllen. wenn einem die teile um die ohren fliegen, dann kann man sich wenigstens an jemanden schadlos halten oder auf gewährleistung pochen.
ODER: handelsübliche sägen und schleifeinrichtungen sind nicht praxistauglich. wenn dieses der fall sein sollte, dann bitte die frage: wo liegen die schwachpunkte??
haldenschreck
tamtal:
Hallo,
ich habe in meinem Verwandtenkreis alle Berufe vertreten, die es braucht, um nach Anleitung solch eine Schleifmaschine zu bauen. Ich werde also nicht selbst bauen. Da lasse ich schon Fachmänner ran. Ein Grund, warum ich keine Maschine kaufe: Es ist mir schlichtweg zu teuer. Ich will ja auch keinen Betrieb aufmachen und für Geld schleifen. Die Kosten für eine gekaufte Schleifmaschine bekäme ich eh nie wieder rein. Ich akzeptiere, dass ein Hobby Geld kostet. Aber da das nicht mein einziges ist, akzeptiere ich die recht hohen Kosten nicht.
Wenn ich mir beispielsweise bei Homberg & Brusius Säge und Schleifmaschine kaufen würde, läge ich schnell in einem Bereich, der mir nicht gefällt.
Jetzt sagt aber nicht "Wenn Du schon Fachmänner in der Verwandtschaft hast, warum stellst Du denen dann nicht Deine Fragen?".
Ich habe auch schon oft geschaut, an gebrauchte Schleifmaschinen zu kommen. Bisher leider ohne Erfolg. Ich habe einfach nicht vor, 1000 Euro oder mehr zu investieren, eh ich loslegen kann.
caliastos:
@lausitz
sagte ja auch, dass entweder eine drosselung oder eine übersetzung nörig ist. nur der motor alleine verbaut ist zu schnell für die sache.
@haldenschreck
ganz einfach, die anschaffungskosten sind es. da muß schon einiges gemacht werden, damit es lohnt. ein eigenbau ist zusätzlich auf die eigenen wünsche abgestimmt. lange bauzeit hat es nicht. hatte meine säge in 2 tagen fertig (man muss ja den leim auch trocknen lassen). Kosten evtl. 15€ für metallteile. nur der flansch, als spezialanfertigugn war teuer. für gelegenheitsarbeiten voll ausreichend. wer technisch oder bastlerisch nicht so auf der höhe ist sollte das halt schon lieber lassen. nur ein loch in die wand bohren zu können reicht nicht.
minuwe:
Hallo tamtal,
es ist schwer, Tipps zu geben, da die Daten und die Bauart des Motors nicht bekannt sind. Spannung, Drehmoment, Regelbarkeit, Einbaulage (also- darf der überhaupt vertikal eingebaut werden, hängt von der Ankerlagerung ab), Ansteuerung (hier wird sich die Originalsteuerung anbieten, die muss aber aus der Gesamtsteuerung ausgegliedert werden und dann hast du immer noch feste Drehzahlen bzw. Stufen, z. B. die Schleuderdrehzahlen :P ).
Diejenigen, die es umbauen werden, müssen sich die Sache ohnehin anschauen, die könnten da auch sagen, was und wie.
Die Vorstellung war doch, glaube ich, das Edelstahlgehäuse samt dichtender Wellendurchführung als Wanne mit zu verwenden. Also ich würde mal sagen, wenn derjenige, der die Elektrik macht meint, Motor und Steuerung verbauen zu können, kannst du den Bauplan verwenden und einfach den anderen Motor darunterschrauben lassen. Es kann aber durchaus sein, dass der Motor die Belastung in Achsrichtung (= Tellergewicht plus Schleifdruck) nicht lange mitmacht. Die Teile werden heute anforderungsgerecht konstruiert, die WM66 war vermutlich robuster. Ich wüsste jetzt auch nicht gleich, wie man ohne eine super verarbeitete Welle eine Unwucht des Schleiftellers verhindert. Das Problem auf der mechanischen Seite ist nähmlich, dass ja die Trommel in der WM beidseitig gelagert ist, der Schleifteller aber nur einseitig. Dazu noch der Druck außermittig auf den Teller, das wird die Originalwelle nicht lange mitmachen, Welle und Lager müsste man sehen.
Die Alternative ist, sich vom Schrott oder Ebay einen Drehstrommotor zu holen, 1,5 kW reichen wahrscheinlich, und dann noch einen so genannten Frequenzumrichter, mit dem du die Drehzahl ohne Kraftverlust stufenlos einstellen kannst, bei verschiedenen Schleifaufgaben und -mitteln bestimmt ein Vorteil. Der muss mindestens die Leistung des Motors haben, wenn du Glück hast, bei Ebay für 50 €.
Gruß
Uwe
Haldenschreck:
--- Zitat von: caliastos am 13 Mar 09, 00:41 ---ein eigenbau ist zusätzlich auf die eigenen wünsche abgestimmt.
--- Ende Zitat ---
hallo,
genau das ist es, was mich interessiert, caliastos (plane selbst die anschaffung entsprechender einrichtungen): welche konkreten wünsche erfüllen die handelsüblichen maschinen nicht oder nur mit großem kompromiss? sind es fehlende drehzahlregelmöglichkeiten, zu geringe sägeblattgrößen, mangelnde einspannvorrichtungen usw. usw., die einem den selbstbau swchmackhaft machen? nur an der schnöden kohle kann es alleine ja nicht liegen, oder?
haldenschreck
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