Hallo,
"...Was mich erhlich gesagt noch zweifeln lässt ist die Härte. Man kann es nämlich sehr leicht zerstoßen..."
- das hat nicht viel mit der Härte zu tun, die Ursache dafür liegt eher in der Tenazität (Sprödigkeit), dem Bruch-
bzw. Spalt-verhalten. (abgesehen von evtl. Inhomogenität durch Verunreinigungen, und Verwitterungs-bedingtem
Zustand, etc.)
Wenn der Karbonat-test positiv ausgefallen sein sollte, dann wäre die Härte tatsächlich nicht der schlechteste
Ansatz, da Smithsonit unter den ansonsten nicht sicher zu unterscheidenden anderen Karbonaten, so ziemlich
die größte Härte (Mohs: 5) aufweist. Ob die Härte über Mohs: 4 liegt, ließe sich testen, indem man mit einem
Splitter der Probe versucht, auf einer mglst. ebenen Fluorit-fläche dtl. Kratzer zu hinterlassen. Noch besser wäre
es, wenn du eine Testfläche irgendeines Minerals / Materials mit mglst. exakt Mohs: 4,5 hättest... dies alles führt
zwar nicht dazu, daß man wirklich sicher auf Smithsonit schließen könnte, aber sollte die Härte eben nicht dtl.
über Mohs: 4 liegen, ist die Wahrscheinlichkeit, daß es Smithsonit ist, doch eher sehr gering.
Gruß -M-
edit: übrigens gibt es unter diesen Karbonaten auch alle mgl. Mischkristallbildungen, insofern würde auch ein rein
qualitativer Zn-Nachweis allein, noch keine 100%ige Sicherheit geben, um welches es sich nun genau handelt.