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Micro- Makro Fotos
Stefan:
Berthold, auch ich habe so meine Probleme bei Diagonalen die deutlich kleiner sind. Ich gebe das Livebild der Kamera Canon D50 Live auf meinem Monitor in voller Auflösung (2560 x 1600 - Rand) raus und kann mit der Vergrößerungsfunktion schon sehr gut beurteilen wie das Ergebnis werden wird und sehe schon die Grenzen. Ich denke hier ist wirklich das Problem des Auflösungsvermögens ausschlaggebend.
Nach Komplettausch meines Mikroskopkörpers durch Zeiss (der Body wird nur so gereinigt und neu justiert) ist das Ergebnis wieder besser, weniger milchig, aber immer noch nicht so zufriedenstellend wie ich das gerne hätte.
Der Beryll ist sehr gelungen - Gratulation
Besten Gruß
Stefan
loparit:
Hallo Berthold,
ja das kenne ich, im Bereich über 5 mm werden die Bilder wirklich gut (scharf), wobei man da nicht unbedingt die Mehrebenenfotografie benötigt, sondern auch mit entsprechenden Mikro-Vorsatzobjektiven gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt.
Über das Mikroskop sind meine Ergebnisse unter 5mm nicht schlecht aber eben nicht so scharf. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ab einer Vergrößerung von 30fach die Fotos in sich Anfangen unscharf zu werden oder besser nicht so klar.
Ich fotografiere mit dem Zeiss V8, bewege die Beleuchtung mit dem Mikroskop nach unten und mache die Aufnahmen. Das zusammenrechnen geschieht mit Helicon-Fokus und bei mir privat zu Hause mit CZP.
Letzte Woche habe ich das erste mal alle Aufnahmen im RAW gemacht, diese dann einzeln entwickelt und zusammengerechnet. Ich habe für einen Kollegen zwei Olivenite von der Clara und einen Gips aus dem Hunsrück fotografiert. da ich seit einigen Monaten nur noch im RAW fotografiere hatte ich mich entschlossen dies nun auch in der Mikrofotografie zu tun und bin zu dem Entschluss gekommen, auch dort nur noch im RAW-Format zu fotografieren.
Ich werde heute Abend mal die Fotos einstellen!
Gruß
loparit
Stefan:
Ich habe auch testweise den üblichen Streichholztest durchgeführt und bei höchst möglicher Auflösung und Vergrößerung (ohne Vorsatzlinse) am Zeiss Stemi 2000C ein paar Bilder geschossen. Leider habe ich nur diese blauen Streichölzer die nicht ganz so prikelnd aussehen.
Bild 1 runterskaliertes Gesamtbild aus 29 Bildern gestackt mit Helicon Focus
Bild 2 Ausschnitt aus Bild 2 in voller Auflösung nicht skaliert nicht nachbearbeitet.
Bitte jeweils auf das Bild klicken um die Auflösung zu vergrößern, bzw dann rechte Maustaste und Bild in voller Auflösung ansehen.
Zeiss Stemi 2000C
Zeiss T2-T2 Adapter 1.6x
Canon 50D
Exposure time: 1/5
Shutter speed: 1/5.19
ISO speed: 160
Weißabgleich bei 5200K
Bilder im RAW Format
JPG Qualität 85%
Micro- Makro Fotos
In voller Auflösung ist auch hier ein gewisses Defizit im realen Auflösungsverhalten zu beobachten. Hier ist meiens Erachtens aber immer noch die Kamera der begrenzende Faktor. Unter Einsatz einer Zeiss 2-fach Optik sind noch ein paar mehr Details raus zu holen.
Bild ist verkleinert um ungefähr die selbe Größe zu haben wie das vorherige Bild.
berthold:
Hallo,
also mit der Auflösung -denke ich- kann man leben. Mich beeinduckt die Qualität des Vorsatzobjektives (habe ich noch nicht).
Da ich keine blauen Steichhölzer gefunden habe in rot:
Bild 1 verkleinertes jpg-Gesamtbild aus 40 Bildern gestackt mit CombineZP (Original-Tiff -ungepackt- 58MByte, etwas zu groß hier ;D)
Bild 2 markierter Auschnitt in Originalgröße.
Zeiss Stemi 2000C, maximale Zoom-Vergrößerung
Zeiss T2-T2 Adapter 2.5x
Canon EOS 5D Mark II
ISO 100
t = 0,8 sec.
Weißabgleich 3200K
Bilder im RAWFormat 5616x3744 Pixel
Bei mir ist definitiv nicht die Kamera das schwächste Glied in der Kette. Bei meinen Versuchen mit Superresolution-Technik (SR) musste ich feststellen dass es praktisch unmöglich ist zwei oder mehr Bilder mit weniger als 3-5 Pixel Versatz zu machen (trotz Aufbau mit extra Stativ!) . Bei der Vergrößerung entspricht 1 Pixel etwa 0,0004 mm (ups, Lichtwellenlänge violettblaues Licht), da wirken sich geringste Erschütterungen entsprechend aus.
@Stefan
Jetzt überlege ich gerade: Mit dem blauen Streichholz bist Du grob gerechnet in der theorethischen Auflösung knapp einen Faktor zwei besser als ich mit meinem roten Steichholz. Die Auflösungsgrenze sollte ja die doppelte Lichtwellenlänge sein.
Gruß
Berthold
Krizu:
--- Zitat von: berthold am 14 Sep 09, 20:22 ---
@Stefan
Jetzt überlege ich gerade: Mit dem blauen Streichholz bist Du grob gerechnet in der theorethischen Auflösung knapp einen Faktor zwei besser als ich mit meinem roten Steichholz. Die Auflösungsgrenze sollte ja die doppelte Lichtwellenlänge sein.
--- Ende Zitat ---
Hallo Berthold,
war es nicht ca 0.8*\lambda ?
MFG
Frank
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