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Anonymität von Mitgliedern
berthold:
Hallo Stefan,
derzeit ist die Liste http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/SammlerSteckbriefe (Zuordnung von Klarnamen zu Nicknamen) und die darin verlinkten Steckbriefe für unangemeldete User und Suchmaschinen lesbar. Ist das so gewollt?
Gruß
Berthold
Embarak:
...derzeit ist die Liste http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/SammlerSteckbriefe (Zuordnung von Klarnamen zu Nicknamen) und die darin verlinkten Steckbriefe für unangemeldete User und Suchmaschinen lesbar. Ist das so gewollt? ...
Ist mir heute auch aufgefallen.Hatte mich wieder mal aus Neugierde selbst gegoogelt
und fand zu meiner Überraschung meinen Steckbrief mit beiden Namen.
Habe eigentlich nix zu verbergen,aber muß es gleich ein globaler Steckbrief sein? ;)
Gibt es eine Möglichkeit,die Privatsphäre selbst zu definieren,wie zum Bsp.bei Facebook?
Embarak
uwe:
Hallo noch mal,
es soll mich doch bitte mal jemand, welcher Bedenken hat seinen Namen hier im Forum zu veröffentlichen, belehren, welche Nachteile einem aus der Nennung seines Namens, seines Alters und seines Heimatbundeslandes erwachsen können. Ich wäre wirklich froh, das zu wissen. In meinem Berufsleben habe ich sicherlich über 1000 Visitenkarten in zahlreichen Ländern meinen Partnern überreicht. Bis heute ist mir daraus noch kein Nacheil erwachsen.
Außerdem wäre es interessant zu wissen, ob all diejenigen, welche gern anonym bleiben möchten, niemals etwas in einem Versandhaus oder im Internet bestellt haben. Selbstverständlich soll man mit seinen sensibleren Daten sorgfältig umgehen. Das ist gar keine Frage. Aber mal ehrlich, die von mir oben in der ersten Zeile genannten wünschenswerten Grunddaten sind doch nicht sensibel. Es verlangt ja niemand, daß er seine Kinderkrankheiten und Bankverbindung bekannt gibt. Aber jeder sollte wissen, daß von jeden auch diese Daten irgendwo elektronisch gespeichert sind und keiner den Fluß dieser, seiner Daten irgendwie beeinflusssen kann.
Also Ihr lieben anonymen User: Ihr seit für offizielle Stellen genau so gläserne Bürger wie ich, der Namen und Heimatort hier im Forum bekannt gegeben hat. Denkt mal darüber nach.
Gruß
Uwe
Uwe
caliastos:
visitenkarten sind wohl ja was ganz anderes. die kannst du nämlich nicht ergooglen. zudem wandern die mit der zeit mit sicherheit in den müll oder die evrgessenheit. im web nicht.
der hauptgrund der gegen unnötige datenpreisgabe anzuführen ist, ist der unabsehbare un unkontrolierbare datenmissbrauch. die adresse reicht z.b. schon um unerwünschte werbung zu erhalten. was per mail geht, geht auch per brief.
die bestellung in einem evrsandhaus ist übrigens auch was anderes. seriöse häuser erlauben die datenpreisgabe nur über ssl und andere verschlüsselungen. versendete mails sind auch nicht jedem zugänglich. aber selbst da kannst du den datenmisbrauch nicht ausschließen. doch was in foren steht kann man immer auslesen; und wenn man sich auch nur wegen der schnüffelei anmeldet.
es mag zwar genug stellen geben an denen man private daten einsehen. die krankenkassen schieben sich teilweise patientendaten zu, banken kundendaten. die schufa schaut wie man mit dem geld umgeht, der staat und die geheimdienste schnüfffeln wer weiß wo herum.
aber man muss ja deswegen nicht gleich jedem, ich sag jetzt einfach mal dorfdeppen, die startcodes für sämtliche atomwaffen in die handgeben. alle die zugriff auf private daten haben, ob wissentlich oder unwissentlich sind schon problematisch genug, da muss man es nicht auch noch dem rest einfach machen.
ich stell mal eine gegenfrage: was bringt einem die kenntnis von wohnregion, alter, name und co?
alter: jemand mit 60 kann sich wie ein kleinkind benehmen und ein knirps von 10 wie jemand mit 30. kommt beides oft genug vor.
wohnort: was bringt mir die info? die person wohnt, wo sie wohnt.
name: wo ist der unterschied ob jemand hans oder haudrauf genannt wird? ist doch egal, wie man sich nennt oder genannt wird. den namen der bei mir im pass steht höre ich so gut wie nie.alle verwenden oder erfinden irgendwelche spitznamen. wenn es hoch kommt höre und lese ich meinen namen weniger als 50x im jahr. und spielt es eine rolle. nein.
man google ruhig mal nach dem eigenen namen und frage sich ob das alles so sein muss, was man da findet. die möglichkeiten damit was irgendeinen mist anzustellen sind nicht abschätzbar. wie soll man da nachteile aufzählen? man kommt ja nicht mal drauf was alles machbar ist. der unfug, der bisher getrieben wird reicht vollkommen. aber man kann ruhig noch nen kanister bezin gemütlich ins feuer gießen.
endeavour-minerals:
Hallo Uwe,
Vielleicht kann ich dir da etwas weiter helfen.
Die Auswahl der Wörter, der Schreibstil uvm. ,geben Auskunft über den Charakter einer Person. Ist er zielstrebig, schludrig, jehzornig usw. Ein Wort hat 4 Seiten / Ebenen, eine Emotionale, eine Sachebene, eine Befehlsebene und noch eine, aber die weiß ich nicht mehr, ist halt schon lange her. Und je nach dem auf welcher Seite / Ebene derjenige anspringt lassen sich Charakterzüge ermitteln. Aber auch die Art wie jemand eine Diskussion führt gibt Aufschluss. Ja der Mensch kann für geschulte Leute ein offenes Buch sein. Das nennt man Kommunikationspsychologie, hab ich oben schon mal erwähnt. Auf Grund von derartigen Charakterzügen werden Profile erstellt und könnten dann entscheiden ob Bewerber zu einen Unternehmen passen oder halt nicht. Gerade in Berufen mit Aufstiegsmöglichkeit oder in Führungsebenen oder mit einen gewissen Sicherheitszwang ist daher eine weise Weste von Vorteil.
Aber ich habe derartige Praktiken oben schon angezweifelt, weil man eigentlich auch einen solchen Psychologen einen Bewerbungsgespräch mit beisetzen könnte und durch entsprechende Befragungen und den schriftlichen Unterlagen genauso viel wenn nicht sogar mehr heraus bekommen kann. Aber nicht des so trotz es wird gemacht.
Ich hoffe dir etwas weiter geholfen zu haben.
Ingo
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