Hallo Jörn
mir kam das Stück schon beim Einstellen zu "australienlastig" vor. Es ist immer ein Risiko bei alten Sammlungen, das mitunter Fundorte verwechselt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich ein Lied davon singen, dass bei vielen "Heimatsammlern" oft solche Gefahr besteht. Da wird schnell mal ein gekaufter St. Egidien-Achat und andere Urlaubsmitbringsel einer Lausitzer Kiesgrube zugeordnet usw. Erst gestern am Rande einer kleinen Mineralienbörse: die Erbin beharrte fest an ihrer Überzeugung, das das Stück Karbonschiefer aus einem Lausitzer Braunkohletagebau stammt, da ihr Vater dort Bergmann war und gesammelt hat. Ich konnte sie nicht überzeugen. Da mir das oben gezeigte Foto nicht aus dem Kopf ging und ich gestern noch auf Dr. Rößler traf, habe ich mal nachgefragt. Wenn man hier vorher dieses Stück in Frage gestellt hätte, wären die Diskussionen wieder ausgeartet. Werner aus der Lausitz