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Autor Thema: Fundberichte im Atlas !  (Gelesen 21248 mal)

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Offline Stefan

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #30 am: 15 Nov 09, 23:19 »
Hallo Ralf,

die insgesamte Beteiligung an unserer WEB Seite und auch die Anzahl der Besuche ist nach wie vor steigend. Vieles hat sich ins Lexikon verlagert, wo sicher weniger Feedback zu erwarten ist und weniger Diskussion aufkommt als hier im Forum. Wenn wir auffordern einen Bericht ins Lexikon zu stellen heißt das ja nicht, er kann im Forum nicht auch stehen und diskutiert werden.

Einige Mitglieder, haben sich dazu entschieden primär im Lexikon etwas beizutragen und die fehlen hier im Forum. Natürlich ist das Forum dadurch weniger unterhaltsam, aber das muss jeder für sich entscheiden. Jeder kann so er das möchte hier über die Beiträge von jedermann diskutieren und eigene Beiträge nochmal vorstellen - es gibt und gab niemals Einschränkungen.

Die von Dir gezeigten Threads sind geschlossen worden, weil von zahlreicher Seite beanstandet wurde, dass wegen der immensen Fülle der Beiträge die geologischen Themen untergingen. Anfangs ging es um Erlebnisse bei den Exkursionen, dann waren es Insekten, Blumen, Vögel und Säugetiere. Alles spannende Themen, aber wenn das Verhältnis zwischen Themeninformationen und Off-Topic zu groß wird, dann sind wir kein geologisches Forum mehr sondern ein Naturkunde Forum.

Problematisch war dies, da wir zu dem Zeitpunkt noch eine Beitrag basierende Anzeige in der Forenübersicht hatten. Dort konnte man nur noch Off-Topic Themen sehen, da die Beteiligung bei den Bilderthreads immens war. Mit der heutigen Themen basierenden Anzeige kann dies nicht mehr passieren.

Würden wir derartige Themen nicht tolerieren, hätten wir sicher nicht erst nach teilweise 200+ Beiträgen die Bremse gezogen.

Foren wurden auf Wunsch von Mitgliedern getrennt um mehr Übersicht zu erlangen. Für das Lexikon sehe ich keinerlei nutzen. Wenn es nach mir ginge hätten wir weniger Unterforen, aber da verlasse ich mich auf die Sammler und Fachleute.

Besten Gruß
Stefan

Offline triassammler

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #31 am: 15 Nov 09, 23:32 »
Hallo!

@Ralf:
Zitat
Mir ist kein anderes Wort als Sackgassenunterforum eingefallen, wobei das sicher ein wenig übertrieben klingt. Aber die damalige Entscheidung, ein zweites Bestimmungunterforum für Gesteine etc. aufzumachen diente doch dem Zweck, Fragen nach mineralogisch weniger Interessanten Themen von den übrigen zu trennen ? Möglicherweise hab ich auch das falsch aufgefasst.
Das "mineralogisch weniger interessante Thema" des Einen ist das paläontologisch sehr interessante Thema des Anderen, um mal ein Beispiel zu nennen. Ich persönlich begrüße es durchaus, dass ich mir gezielt paläontologische Bestimmungsfragen in den Unterforen anzeigen lassen kann. Ich  habe nämlich keine Lust, mich durch mineralogische Detailfragen lesen zu müssen  ;)

Generell: Die Diskussion um die Beteiligung im Forum: Der Atlas mag fast 3000 Mitglieder haben, aber wenn Collector meint, nur 10% davon seien interessiert, dann liegt er damit wahrscheinlich gar nicht so falsch - unter einem Aspekt: Diese 10% beteiligen sich an Diskussionen, der große Rest mag mehrheitlich aus Nur-Lesern bestehen. Da aus dieser Richtung keine Resonanz erfolgt, ist es schwer, einzuschätzen, wer davon wirklich interessiert ist, und wer nicht.

Wenn kritisiert wird, es würden keine Fundstellen mehr im Forum beschrieben, oder nur auf einem Level, der einen Universitätsabschluss in Geowissenschaften voraussetze: Ich habe im Sommer im Forum über die A8-Baustelle in Gruibingen berichtet (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,22491.0.html), mit Bildern, und auf einem Level, der sicher keinem "normalen" Sammler Steine in den Weg gelegt hat, allerdings durchaus bewusst so, dass auch etwas Hintergrundinformation vorhanden ist... 2 Wochen später habe ich sogar noch ein Update zur ganz aktuellen Situation nachgelegt. Weitere Updates, die mir eigentlich vorschwebten, habe ich mir in der Folge erspart, weil absolut null und nada Rückmeldung im Atlas erfolgte (aber die meisten der Fundstellenbesucher davon "übers Internet" erfahren hatten, wie in Gesprächen mitzubekommen war - sicher war der eine oder andere Atlas-Forum-Leser mit dabei) und es nicht in 5 Minuten gemacht ist, unter den Bildern des Tages die besten auszuwählen, zu bearbeiten und einen Text dazu zu schreiben. Es wäre durchaus nett gewesen, wenn sich auch andere Mitglieder mit ihren Erfahrungen und Funden beteiligt hätten oder einfach mal ein "Danke" gekommen wäre. Dass man sich andererseits Kritik dafür einfährt, jemandes "persönliche" Fundstelle "verraten" zu haben, perlt an mir runter wie Wasser von einer Lotusblüte. Kritik kriegt man im Leben ständig und von allen Seiten, und sie überwiegt das Lob meistens bei Weitem!

Ich bin der Meinung, jeder kann (und sollte auch!) nach seinem Vermögen und Wissensstand zu Diskussionen im Forum beitragen. Niemand wird runtergeputzt, wenn sein Beitrag nicht den Ansprüchen an einen Artikel in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift genügt. Und natürlich kann man auf jeden Fall locker und humorvoll miteinander umgehen! Dem steht im Atlas keine Zensur entgegen! Das zeigt sich auch ganz ausdrücklich daran, dass Collectors deutliche Worte nach wie vor in diesem Thread stehen!

Allerdings muss ich jemandem nicht ausführlich erklären, dass auch sein elftes Schlackestück kein Meteorit ist, und ich muss auch nicht jede Bemerkung witzig finden, die jemand macht. Ich kann auch durchaus mal jemandem sagen, dass er wahlweise meiner Erklärung glauben schenken oder selber ein Geologiestudium absolvieren und sich mit den Details des Sachverhalts vertraut machen kann. Ich muss.... eigentlich gar nix! Ich bringe mich hier freiwillig sein, und ich persönlich mag mir keine Bienenfotos ansehen, nicht über das beste Betriebssystem diskutieren, keine Grundsatzdiskussionen im Kreis herum führen... Für Bienenfotos gehe ich in ein Naturfotografenforum, das Betriebssystem bespreche ich in einem Computerforum, und den ganzen Rest mache ich mit Kumpels in einer Kneipe bei ein paar Bier.

Und mich persönlich würde es einfach freuen, wenn sich die Mitglieder darüber im Klaren wären, warum sie beim Mineralienatlas Mitglied sind, und was sie dort gern besprechen wollen. Sonst könnte man die URL stammtisch.de übernehmen...

Gruß,
Rainer

Offline Ralf

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #32 am: 16 Nov 09, 08:25 »
Hmmm, irgendwie ist es immer verdammt schwer in einer nonverbalen Diskussion seinen Standpunkt klar zu definieren. Das gilt auch und insbesondere für mich.
Also, fände ich das Forum total uninteressant würde ich mich an einer solchen Diskussion gar nicht beteiligen, ja gar nicht mehr hier reinschauen. Das ist natürlich nicht der Fall.
Mein Anliegen war, meinen subjektiven Eindruck zu schildern, aus dem ich - und jetzt will ich mal direkt beim topic bleiben - auch den Rückgang von Fundstellenberichten ableite.
Die hier geschätzten Prozentzahlen zum Anteil wirklich interessierter User - wie auch immer man das definieren mag - bewegen sich ganz sicher im realistischen Bereich. Das ist nicht nur in diesem Forum so, sondern dürfte in allen Fachforen ähnlich sein.
Ich bin Boardmoderator in Deutschlands größtem Anglerforum. Wir haben zur Zeit über 80.000 registrierte User, mit steigender Tendenz.
Davon sind - genau wie hier - etwa 10 Prozent engagierte und sachkompetente Boardis. Es wird unglaublich viel Müll gepostet, es gibt immer wieder Streit, es werden immer wieder die gleichen dummen Fragen gestellt. Man muß sich jeden Tag durch hunderte von Beiträgen und dutzende von Themen wühlen um die subjektiv interessanten Dinge zu finden. Völlig lästig und völlig normal.
Wir haben alle möglichen Unterforen, auch solche die nun gar nix mit angeln zu tun haben. Und ständig wird gemosert, was diese Themen in einem Anglerboard zu suchen haben. Dennoch zeigen diese Themen zumeist eine überdurchschnittlich gute Beteiligungsrate. Nicht nur von irgendwelchen Heinis, sondern auch von den " guten " Usern. Wir haben überlegt, ob wir diese Themen drastisch einschränken, denn auch die bedeuten für die Moderatoren viel Arbeit und tragen nicht unbedingt zur Übersicht bei.
Dennoch sind diese Themen ein Magnet bringen neue User und binden vorhandene.
Masse statt Klasse ? Eben nicht. Das Verhältnis von engagierten Usern zu Mitläufern bleibt nämlich in etwa gleich. Und - um eine Zahl zu haben - 10% von 80.000 sind nun mal mehr, als 10% von 8.000.

Je mehr User, um so mehr Müll aber um so mehr engagierte Boardis. Und ganz nebenbei auch um so mehr Attraktivität für Werbepartner = mehr Geld =  mehr Möglichkeiten = höhere Attraktivität.

Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Ich möchte das auch gar nicht diskutieren oder meine Meinung jemandem aufzwingen.
« Letzte Änderung: 16 Nov 09, 13:09 von Stefan »

Offline michaelh

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #33 am: 16 Nov 09, 12:30 »
Hallo

Kann es nicht eher so sein, dass grade, weil der Mineralienatlas in der Vergangenheit (und leider sporadisch auch noch heute) ein eher flaches, aber deshalb für manche ein feuchtes (Gegenteil von trockenes)  "Forumsniveau" für Hobbyisten, Schüler, Kinder, Dachboden-Opas-Nachlass-Urlaubsfund-Möchtegern-Sammler war, dass deswegen die "richtigen" Sammler, nämlich die, welche auch Fundstellenberichte schreiben könnten, weggeblieben sind oder seit etwa 2 Jahren messbar immer weniger im Atlas werden ? (Von den etwa 1.500 deutschsprachigen Sammlern mit Wissen und Sammelerfahrung sind leider nur ganz, ganz, ganz wenige hier im Atlas (ich schätze weniger als 20). Und -sehr, sehr, sehr viele Sammler, besonders fortgschrittene, erfahrene, bekannte Sammler, haben noch nie vom Mineralienatlas gehört.).

Ich bin froh, an der Gestaltung und am Aufbau der einzigen deutschsprachigen mineralogisch (plus geo + paläo)- Internetseite mitwirken zu dürfen. Auch wenn meine über 1000 geologischen Beiträge und meine Portraits 90% der Sammler nicht oder nur am Rande interessieren.
Aber lieber 10% Interessierte als 90% Urlauber, die Schlacke auflesen, den Unterschied zwischen einem Mineral und Kuhscheiße nicht kennen und sich dann als Sammler und Mitglied im Atlas registrieren und / oder lockere Sprüche loslassen.

In diesem Sinne
collector

Hallo Collector,
welche Laus ist dir über die Leber gelaufen ???
Was ist gegen Schüler, Kinder oder Nachlassbesitzer zu sagen? Gerade solche Leute sollten in diesem Forum willkommen sein. Aus solchen Leuten können sich dann deine geforderten besonders fortgeschrittenen, erfahrenen, bekannte Sammler entwickeln. Wenn du jeden Keim im Ansatz erstickst, wird daraus nie eine Pflanze!
In Wahrheit betreiben wir ein Randgruppenhobby, dass aber viele Leute zumindest nebenbei berührt - sei es ein Fund im Urlaub am Strand  oder bei einer Wanderung in den Bergen.
Ich habe übrigens auch so begonnen - mich hat niemand zu diesem Hobby geführt. Hätte es damals schon Internet gegeben, wäre ich auch so ein Kind oder Schüler gewesen die es eventuell gewagt hätten hier um Unterstützung anzufragen.
Es ist doch eine Bereicherung wenn sich diese Leute an dieses Forum wenden, auch wenn aus diesem "Sammler" nie ein "richtiger Sammler"  wird.

Woran liegt es denn, dass nur wenige erfahrene Mineraliensammler den Mineralienatlas kennen? An den Leuten selbst oder am Mineralienatlas?
Bisher habe ich auf keiner österr. Messe auch nur einen Hinweis auf dieses Forum gelesen :'(
Schau dir doch auch mal die Struktur von diversen Sammlervereinen an. Ein Großteil der Mitglieder ist im Pensionsalter (zumindest bei den Vereinen die ich kenne) und die Tauschen die Infos untereinander aus. Ein Großteil von denen hat auch nicht mal Erfahrung im Umgang mit dem Internet.

Grüße

Michael

« Letzte Änderung: 16 Nov 09, 13:09 von Stefan »

Offline berthold

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #34 am: 16 Nov 09, 16:03 »
Hallo,

also ich finde diese Diskussion wenige zielführend. Die anfängliche Frage von loismin "Findet hier wirklich keiner mehr was oder schreibt bloß keiner mehr was ?" möchte ich wie folgt beantworen: Es wird weniger gefunden und weniger geschrieben. Es gibt schlicht und ergreifend weniger Sammler (man sehe sich nur die Mitgliederzahlen der VFMG in den 70er/80er Jahren an) und als sammlerisches Schlaraffenland kann Deutschland schon lange nicht mehr gelten. Das hat seine Wirkung. Weiterhin sollten wir die Altersstruktur der Sammler betrachten. Auch hier ein Beispiel: Während praktisch jeder Sportverein heute eine eigene Homepage hat sind es gerade so ca. 10% der VFMG-Bezirksgruppen die einen eigenen Internetauftritt unterhalten.

Ich finde das Forum ist auf einem guten Weg. Man braucht sich nur an die Frühzeiten des Forums erinnern, da waren persönliche Angriffe , gefolgt von Überreaktionen und Anfeindungen an der Tagesordnung - in der Hinsicht ist es ruhig geworden. Da waren Themen, die in wenigen Stunden mehrere Seiten gefüllt haben - die langjährigen Mitglieder wissen das noch sehr gut. Richtig, gepoltert wirde jetzt anderswo, das tut uns nicht weh, da fehlt uns nichts (abgesehen vom Unterhaltungswert für Unbeteiligte). Gerade die Beteiligung an den Quartalswettbewerben als Argument eines Rückgangs hier anzuführen - geht, wie ich finde, an den Tatsachen vorbei. In der Summe -Quartal 1-3 hatten wir 2009 im Vergleich zu allen vorherigen Jahren die meisten Fundstücke und die meisten Stimmen.   

Was sachfremde Themen betrifft habe ich eine sehr liberale Einstellung - solange ein gewisser Bezug (z.B. Natur allgemein) gegeben ist. Ich habe gesehen wie schnell ein Forum aus dem Ruder laufen kann wenn es keine Grenzen gibt (z.B. Politik sähe ich als untragbar an). Ich als Nutzer des Forums sehe kein Problem wenn das Spielfeld kleiner oder größer ist. 

Zitat
die Schlacke auflesen, den Unterschied zwischen einem Mineral und Kuhscheiße nicht kennen ...

jeder hat mal klein angefangen - oder? In dem Zusammenhang fällt mir eine Geschichte einer schon viele Jahre zurückligenden Exkursion zahlreicher Prof's und Doktoren ein: Der reichlich gefundene und sorgsam verpackte Erythrin war zwar keine Kuhscheiße sondern -wohl durch Beerenverzehr gefärbter- Vogelkot. Aufgefallen ist das damals nur einem Sammler (W. Vierling).

Gruß
Berthold

Offline Donat

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #35 am: 16 Nov 09, 16:38 »
Hallo,
wie es mir so scheint ,wird es hier erst mal so weiter gehen, so wie es ist.
Ist auch gar nicht so schlecht. Zumindest haben wir ja hier schon mal eine "nette Auseinandersetzung",
die die Gemüter wieder mal so richtig anheizt.
Es ist doch schön, mal wieder zu sehen, dass man sich mal wieder ,"freundlich" austauscht.

Aber hier mal kurz:

Ich habe erst 2006 angefangen,Achate zu sammeln.(Ich weiß für mein Alter schon ziemlich spät!)
Hatte vorher nicht die "Bohne Ahnung" von irgendeinem Mineral, geschweige den Achat.
Hatte aber am Anfang meiner "Sammelsucht" ziemlich schnell den Mineralien-Atlas im Internet gefunden.
Und habe mich dort nur mal schnell angemeldet, -Darum auch das a, anstatt ein u, im Donat- um an eine Information, von einem Sammler, zu gelangen.
Aber je öfters ich im Forum gelesen habe und lass, wie hier miteinander umgegangen wurde, habe ich dann irgendwann entschlossen, mich vorzustellen.
Ist positiv verlaufen und ich fand den Mut mehr zu schreiben.
Sogar im Lexikon.
Und ich habe dadurch viele nette Leute aus dem MA kennen gelernt. Und mancher hat mich schon besucht.
Das fand und finde ich total gut. Eben durch diesen lockeren Umgang miteinander.
Aber wenn das Forum zu einseitig wird, zu spezialisiert, dann passe ich. Und mit mir bestimmt eine Menge anderer Leute.
Das heißt nicht das ich mich hier nicht mehr "herumtreiben"werde. Sondern, dass ich mich weniger aktiv beteiligen(kann)werde.
Auch muss ich mich den Aussagen vom Ralf anschließen, dass auch ich das Lexikon kaum nutze. Nur dann, wenn ich gezielt etwas suche. Aber nicht  so zum"durchblättern".
Neue Fundstellen-berichte dort zu lesen finde ich sehr schwierig. Oder gibt es einen extra Eintrag, wo steht , wo was Neu geschrieben ist? Bei den Bildern geht das auch.
Praktisch würde ich finden (wie in einem anderen Forum), nachdem man sich angemeldet hat, eine Liste erscheint, wo all das steht, was alles geschehen ist, seit seinem letzten Besuch.

In diesem Sinne und ein Glück auf
Donat

Offline Stefan

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #36 am: 16 Nov 09, 18:44 »
Ein wenig muss ich über Deinen Beitrag schmunzeln Donat.

Wer bei uns die NeuestenÄnderungen nicht findet, der ist irgendwie selber schuld. Man kann die Leute nicht zu Informationen tragen wenn nur Interesse an seichter Unterhaltung besteht. Wer nach Jahren der Zugehörigkeit immer noch nicht weiß wie der Hase läuft, der will es vermutlich auch nicht wissen. Das kann jeder so halten wie gewollt, aber sein eigenes nicht Interesse auf fehlende Funktionen zu schieben finde ich nicht korrekt.

Wir sind hier eher die Süddeutsche Zeitung oder Frankfurter allgemeine und nicht die Bildzeitung. Die Lektüre ist sicher für manchen Leser zu opulente Kost und die geben dann nach der ersten Seite auf. Sich dann zu beschweren, dass nichts interessantes zu finden ist halte ich für vermessen.

Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich verurteile es nicht, wenn jamand auf seichte Kost steht. Doch dann sollte man auch dazu stehen und aufhören nach Ausreden auf Kosten anderer zu suchen.

Zitat
Und mit mir bestimmt eine Menge anderer Leute.
.... das höre ich doch jetzt glatt zum ersten mal...  ;) :D

Ich weiß Du hast nicht alles so geschrieben wie ich es jetzt interpretiere, aber irgendwie kommt es so bei mir an.

Besten Gruß
Stefan
« Letzte Änderung: 16 Nov 09, 19:22 von Stefan »

Offline uwe

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #37 am: 16 Nov 09, 19:10 »
Hallo Stefan,

als relativ langjähriger und regelmäßiger Besucher des Forums rufe ich auch hin und wieder mal eine Fundstelle im Lexikon auf. Von dort finde ich allerdings keinen Hinweis auf aktuelle Beiträge zu dieser Fundstelle. Es gibt zwar die Zeile: "letzter Besuch" aber wer trägt dort schon was ein. Um aktuelle Beiträge zu dieser Fundstelle zu lesen muß ich vom Forum aus die Fundstelle über die Suchfunktion aufrufen. Da finde ich dann alle Diskussionsbeiträge, welche irgendwie diese Fundstelle berühren, müßte mich aber durch alle Beiträge durcharbeiten, um etwas über die aktuelle Situation zu erfahren.

Für mich als Lokalsammler ist das kein Problem, denn ich bin über die aktuelle Situation in meinem Sammelgebiet auf den laufenden. Für sammelinteressierte Besucher ist das allerdings dann etwas mühselig. Ich würde schon gern mal eine aktuelle Information zu einer Fundstelle eingeben, aber wo ? Ich denke das ist es, was Donat meint.

Betrachte mich mal als DAU. Über Hinweise bin ich dankbar.

Uwe


Offline Gerhard

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #38 am: 16 Nov 09, 19:17 »
Hallo Loismin
Damit sich bei Dir die Langeweile nicht ausbreitet -zur Aufmunterung  ein Bild von der
Amethystfundstelle Wiesenbad, in diesem Jahr gefunden

Gruß Gerhard

Offline loismin

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #39 am: 16 Nov 09, 19:22 »
Hallo.

Na da geht doch noch was ! ;D
Vielen Dank Gerhard.
Also Stefan da muß ich dir auch wiedersprechen, da geht es mir wie dem Uwe.
Ich finde zwar die neuesten Forenbeiträge aber keine Übersicht über die neuesten Lexikoneinträge !
Oder überseh ich da was ?
Natürlich hab ich wenn ich eine Fundstelle anklicke alles an Info da, aber wenn ich nicht zufällig ein
Bild in der Medienbibliothek von China gesehen hätte, hätte ich nie gewußt daß da ein Bericht geschrieben wurde.


Loismin

Offline Stefan

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #40 am: 16 Nov 09, 19:39 »
Neueste Beiträge findet Ihr im Forum unter Lexikon - Neueste Änderungen oder auf jeder Lexikonseite links im Menü unter Neueste Änderungen. Dort ist eine Übersicht aller Aktualisierungen im Lexikon (je die 15 letzten). Da wir meist deutlich mehr Änderungen zu jedem Thema haben gibt es je nach Kategorie: Mineralien - Fossilien - Gesteine - Fundstellen - Lexikonseiten weitere Unterseiten wo in der Zeit zurück gegangen werden kann. Wer nicht am Ball bleibt wird zwangsläufig bei der Fülle der Änderungen etwas verpassen. Ein Übersicht was gibt es neues seit dem letzten Login würde wenig bringen, da es fast immer zu viele Änderungen sind.

Auf jeder Fundstellenseite und Mineralseite kann man sich auch noch mal die spezifischen neusten Änderungen ansehen.

Aktuelle Fundstellenberichte kann man unter Ausführliche Beschreibung anhängen oder einfach eine Unterseite aufmachen, die im Fundstellenbaum untergeordnet wird. ..../Grube Clara/Fundstellenberichte

DAUs kenne ich hier keine. Es ist nicht alles so intuitiv wie es sein sollte, aber mit ein paar Fragen ist meist alles geklärt.

Hier die letzten 500 Fundstellenänderungen
Besten Gruß
Stefan

Offline Krizu

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #41 am: 16 Nov 09, 19:46 »
Hallo,

eigentlich wollte ich ruhig sein, aber ;-) :
- Ja, ich empfand die Verweise auf das Lexikon auch als abwürgen
- Ja, z.B. "Blumen raten" fehlt mir, aber ich kann damit leben.
- Ja, der Atlas beinhaltet vermutlich mehr als 2000 Leichen.
Schauen wir mal dazu auf die Geburtstagsliste und die letzten Besuche:
* Bodensee:  02-2007
* Trüffelschwein: 02-2009 (sic!)
* Klaber: 03-2009
* Bassmann: 04-2005
* Guenni: aktiv ;-)

Die Stichprobe ergibt somit 2 Datenbank-Leichen, 2 Ruhende und ein Aktiver. Das sind die User, die den Geburtstag angegeben haben. Wenn alle das getan hätten, hätten wir rund 10 pro Tag. Also ist die Stichprobe nicht ganz echt, aber deutlich. Deshalb einmal die Frage an Stefan: Wieviele User haben sich seit 24 Monaten nicht eingeloggt oder vor mehr als 12 Monaten nur weniger als 5 Beiträge geschrieben?

Zum Niveau:
Es gibt hier einige hochkarätige Diskussionen, korrekt, und viele "Welcher Stein ist das", die ebenfalls ins Forum gehören.
Nur vom Niveau her würde das hier als Fachforum nicht bei "Spektrum der Wissenschaft" oder höher ansiedeln, sondern beim Spiegel oder Fokus. Echte wissenschaftliche Tiefe/Hilfe fehlt mir hier.

Aber will ich das absolut hochkarätige? Nicht unbedingt, dann mir fehlt aber ein bisschen mehr der liberale Geist, da schau ich mal zu unseren niederländischen Kollegen. Ich glaube nicht, dass die geschlossenen Themenbereiche da geschlossen worden waeren (soviel zu anderen Töchtern ;-) ). Falls ich etwas hoch wissenschaftliches brauche, lasse ich das über unsere Firmenabteilung suchen und bestellen.

Ja - es ist es Gratwanderung zwischen abdümpeln und die Fahne der Wissenschaft hoch halten.

Aber mit wievielen Leuten kann man sich über Störstellen und Phasendiagrammen hier zoffen?
Wer hat Beiträge zu Analysenmethoden ausser XRD und EDX?
Wer macht sich einmal die Mühe, seine Kristalle zu indizieren?
Gefühlte 90% der Diskussionen sind zum Thema: Was ist es? Woher kommt es? da Zettel verloren.

Zum Thema Lexikon:
Von meinem Verständnis her ist ein Wiki etwas anderes. Hier wird hinter den Berichten stundenlang diskutiert - auf hohem Niveau, die Umsetzung hakt. Ich muss sagen, irgendwann habe ich die Lust am Lexikon-Arbeiten verloren. Es liegt nicht nur an den Diskussionen, vermutlich kamen x-Sachen zusammen, teilweise privater Natur. Nur warum nicht einfach machen?! Vermutlich ist es der Respekt vor der Arbeit des Ersten. Aber Wikipedia kommt auch gut mit pro und contra und dem deutlichen "zwei-Authoren"-Gefühl klar.

Mir geht es ähnlich wie Ralf, es ist schwer so komplizierte Standpunkte einfach in wenigen Sätzen darzustellen. Auch ist das Feintuning nicht ganz einfach - vermutlich würde ich den Beitrag - waere er dienstlich - stundenlang liegenlassen und dann wieder editieren. Aber ich lass das jetzt mal so stehen.

Mfg

Frank
(der dies Jahr nur einmal mit einem Steinkern-Mitglied Devon-Fossies sammeln war)

Offline Donat

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #42 am: 17 Nov 09, 00:05 »
Hallo Stefan,
Schön das ich jetzt auch darüber aufgeklärt bin, wie man neue Einträge findet. Du hast es ja den 2 nach mir schreibenden gesagt. Obwohl ich die gleiche Frage gestellt hatte.
Frage mich an dieser Stelle, warum ich von Dir so dermaßen als Nicht-interessierter hingestellt wurde?
Sozusagen als nullachtfünfzig Bildzeitungsleser.
Wenn das Forum den Anspruch der von Dir besagten Zeitungen erhebt, darf dann noch ein "Bildzeitungsreporter" überhaupt hier "Leichte Kost" schreiben?
Übrigens Leichte Kost hält schlank.
Oder hast Du einfach überlesen das ich in dem Artikel von mir nur Ausdruck geben wollte, dass ich mich hier wohl fühle?
Günter

Offline Embarak

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #43 am: 17 Nov 09, 00:24 »
Hi,
Verfolge die Diskussion mit großem Interesse,habe mich aber zurückgehalten,weil es sich z.T.
um die alte Frage dreht
  Herrgottsakra, wem kann man' s eigentlich Recht machen ?
Bei dem Thema Fundstellen Forum versus Lexikon wird der Wert der PM zu wenig berücksichtigt,da diese Kommunikation
nicht einsehbar ist.Uwe hatte schon geschrieben,daß er - wie andere auch - bereit ist sensiblere Infos auf diesem Wege
weiterzugeben.
( @Uwe - auf das Erzgebirge komme ich nochmal zurück... ;D)
Ich glaube nicht,daß man hier zu Allem aktuelle Fundortinfos -möglichst mit Fundgarantie - finden kann oder sollte.
Wer aufmerksam liest,findet auch potentielle Ansprechpartner.
Natürlich freue ich mich über jeden Bericht,egal ob aus dem Schwarzwald oder Namibia,auch wenn ich es in diesem
Jahr nur bis Bad Freienwalde (ohne "h" !!) geschafft habe !
Vielleicht kommt die Anerkennung für aufwendige Beiträge zu kurz,jeder Autor möchte doch irgendein feedback.

Ich lese hier übrigens täglich und nutze das Lexikon recht intensiv.
Ich muss aber nicht meinen Senf zu Allem und Jedem zugeben...
Ich möchte den MA in der bestehenden Form nicht missen,auch wenn ich schon mal mit Töchtern anderer Mütter
tanzen gehe. ;D
Gruss
Norbert B.

P.S.:
@loismin schrieb:
snip.......da ich auch nicht immer alles durchschaue was neues in der Medienbibliothek ist, vor allem geht da vieles unter in den hunderten von Bildern die vom Mindat einfach nur rübergeladen werden, das geht aber vielleicht auch nur mir so, da ich nicht ständig am Computer sitze........snap

Nein,das geht nicht nur Dir so !!
Der Sinn der Datenschaufelei ist mir auch nicht so ganz klar.
Die Freunde der Lavinsky-Chinelatto-usw.-Guru-pics können es doch einfacher direkt bei mindat haben:
Robert Lavinsky's Gallery
http://www.mindat.org/gallery.php?u=2213
Matteo Chinelatto's Gallery
http://www.mindat.org/gallery-5018.html
usw.

Ich schätze diese Fotografen und nicht jeder hat ein EM wie A.Goldstein zur Verfügung,aber manche pics sind
Missgriffe und offensichtlich nur wegen der Prominenz der Fotografen gezogen.Masse statt Klasse.
( Ha,ich wollte mich doch zurückhalten..)








« Letzte Änderung: 17 Nov 09, 00:31 von Embarak »

Offline cmd.powell

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Antw:Fundberichte im Atlas !
« Antwort #44 am: 17 Nov 09, 01:02 »
Wenn das Forum den Anspruch der von Dir besagten Zeitungen erhebt, darf dann noch ein "Bildzeitungsreporter" überhaupt hier "Leichte Kost" schreiben?
Übrigens Leichte Kost hält schlank.

Ist richtig, dummerweise reden wir hier nicht über Körperfett sondern über geistige Qualität - da halte ich "leichte Kost" für nicht angebracht.

Was die Diskussion hier betrifft, so kann ich berthold nur zustimmen. Ich kenne die Problematik aus der VFMG nur zu gut, allerdings tritt hier wohl die körperliche Überalterung als Hauptgrund zu tage. Ich bin in der BG-Hannover das jüngste aktive Mitglied und auch schon fast vierzig ! Die meisten Anderen, die zu meiner Anfangszeit aktiv waren, nagen an den siebzigern und achtzigern bzw. (leider) gar schon an der Kiste.
Hinzu kommt, das viele Fundstellen, die zu meiner Anfangszeit die Standardfundstellen waren heute nichts mehr hergeben bzw. geschlossen wurden. Neue Fundstellen sind nahezu nicht mehr dazu gekommen - logisch, wenn man bedenkt, was für ein Akt es ist, einen neuen Steinbruch zu eröffnen. Und hat man noch eine ergiebige Fundstelle, so macht es einem allzuoft der Eigentümer schwer oder unmöglich, dort reinzukommen - siehe z.B. Winterberg, Huneberg oder, wenn auch etwas abgeschwächt, Gabbro im Harz. Dönstedt, Flechtingen und Bodendorf gehen nur, weil ein ehemaliger Mitarbeiter aus privatem Antrieb dort die Sammler führt - der Mann macht das in seiner Freizeit, ok, ist allerdings auch Rentner. Aber, wenn der mal stirbt, ist dort mit aller Wahrscheinlichkeit auch nix mehr zu holen, weil die Eigentümer niemanden mehr rein lassen. Oder Beispiel Wülfrath: Ein tragischer Unfall mit Todesfolge und Ende im Gelände. Das sind nur die spärlichen Fälle, die mir zu Ohren gekommen sind und ich bekomme wahrlich nicht viel mit.
Also, kurz gesagt, die Lage wird definitiv schlechter. Aber wen wundert das ? Wie lange soll man den Superfunde auf begrenzter Fläche machen können ? Ich denke mal, das ist eine Entwicklung, mit der wir leider Leben müssen, da können wir hier jetzt jammern und uns Gegenseitig die Schuld zuweisen, ändern wird das alles nichts mehr.
Ach so, und das die VFMG nicht gerade mit Homepages glänzt liegt sicherlich ebenfalls an der Überalterung. Ich finde es allerdings mehr als bemerkenswert, das - auch gerade bei der BG-Hannover - sich - um mal bei uwe's Ausdruck zu bleiben - DAU's hinsetzen und in Homepagearchitektur etc reinfuchsen - mit über sechzig !!! Aus meinem Verwandtenkreis (uff, ich hoffe, von denen liest dies hier niemand) kommt von Gleichaltrigen nur: "Wozu soll ich das noch machen ?" oder "Dafür bin ich zu alt !" - aber den ganzen Tag aus dem Fenster gucken und sich über Nachbars Katze aufregen. Naja, da sind wir wieder bei dem Thema "leichte Kost" - geistig gesehen !
Also - Kopf hoch ! 10% Aktive sind der normale Schnitt, der sich interessanterweise in jeder Vereinigung von Gleichgesinnten einstellt. Und das irgendwann mal jeder Fundort erschöpfend beschrieben ist, ist nunmal eine logische Schlussfolgerung unserer Bemühungen - aber ich denke mal, bis das wirklich eintritt, werde ich sicherlich schon für die Fossiliensammler interessant geworden sein  ;)