Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Muß noch viel von Euch lernen
Conny3:
Hallo Jens,
das kann schon sein. Der Malachit ist einfach zu dünn auf der Oberfläche des vermutlichen in Brauneisen zum Teil schon umgewandelten Kupferkieses, um als Strichfarbe in Erscheinung zu treten. Hier um Jena gibt es auch stellenweise in Brauneisen umgewandelten Kupferkies mit Malachit (allerdings sehr klein). Es handelt sich um ein kleines Dolomitbänkchen (Subundatusbank des Mittl. Röts).
Herzliche Grüße
Der Conny
Conny3:
Hallo Jens,
zu den von Dir genannten Fundstellen kann ich auch teilweise Hinweise geben:
1. Diethensdorf, Burgstädt : kenne ich auch nur aus der
Literatur
2.Wolkenburg:dort habe ich früher viel gesammelt (sogar mal gezeltet),.Durch Waschen des Pegmatitgruses und der Erde in
der Umgebung des Ganges konnte man bis etwa 1990 immer kleine Rubellitkristalle finden. Selten waren auch mal etwas größere Stücke mit eingewachsenen Kristallen dabei: Quarz XX, Turmalin (Elbait) xx viele Farben ,meist aber schwarz(Schörl) und etwas häufiger in rosa, Apatit (eine Stufe- kleine xx), Glimmer (auch rosafarbig)u.a.
Im nahegelegten stark verwachsenen Granulitsteinbruch gab es mm- große Cyanit -Einschlüsse.
http://groups.msn.com/Schauinsfoto/connysfossilienundmineralien.msnw?action=ShowPhoto&PhotoID=1259
3.Limbach Oberfrohna: Hier gab es bis 1990 einen ganz ausgezeichneten Feldaufschluss mit sehr schönen dunkelroten Turmalinen. Leider hatte ich das auch erst im Sommer 1990 erfahren, so daß ich nur noch Reste finden konnte. Heute ist dort Privatgelände mit Teichen, Wald, etc. als Flächennaturdenkmal ausgewiesen.
In der ganzen Umgebung (Bräunsdorf) Lesesteine:QuarzXX, Turmalin (Schörl) selten
4.Steinbruch Elzing: ist in Betrieb, es kommen dort immer wieder schöne Schörl XX u. a. vor - abhängig von Abbausituation. Selbst war ich nur 1x dort.
5. Aufschluss Röhrsdorf (bei Chemnitz-nördl.)
früher (vor 1985!) im Granulit eingewachsen :Cyanit, Sillimanit, Granat - dort konnte man immer etwas finden (nur als eingewachsene Kristalle-keine Drusen!) Bitte beachten: Kleingartenanlage im ehemaligen Bruch - sehr geringe Aufschlusshöhe , Stbr. mindestens seit den 50iger Jahren nicht mehr in Betrieb.
6. Thierbach: Aufschluss an der Mulde: Epidot u.a.
7. Ullersberg: Pingen und Halde im Feld, Lesesteinfunde: Azurit, Malachit u.a.m., dort auch in der Nähe Stollen (im Tal) mit ähnlicher Paragenese.
Callenberg u. Hartmannsdorf lass ich mal weg (Fundstelle erloschen bzw. nicht mehr existent).
Bei allen Fundpunkten beachten: Situation bis etwa 1990
außer in Wolkenburg, Thierbach u. Limbach-Oberfrohna war ich in den letzten Jahren nicht mehr dort suchen.
Nach dem Hochwasser könnten sich zwischenzeitlich bessere Fundbedingungen ergeben haben. Der Steinbruch Amerika befindet (befand!) sich ca. 400m links hinter dem gleichnamigen Bahnhof nach Nordosten zu. Man erkennt ihn heute sicher nicht mehr, da er total zugewachsen ist. Etwas weiter noch an der Bahnstrecke links das alte Bahnwärterhäuschen (heute Ruine bzw. wohl nicht mehr vorhanden?) mit der Topasfundstelle (s. LAPIS).
Vielleicht noch ein Tipp zum "Zirkon" o. Ä. Könnte natürlich auch blauer Topas sein. Mach mal einen Härtetest auf Glas.
Glück-Auf!
Der Conny
McSchuerf:
Hallo Jens.. ;)
ich bin ziemlich irritiert. Was ist denn nun die exakte Fundortbezeichnung?
AMERIKA oder SACHSEN ??? Aber Sachsen liegt jedenfalls immer noch in Deutschland und nicht in Amerika.
Gruß Peter
Jens G:
Hallo Peter,
Wir Sachsen haben uns "ohne Krieg" halt mal Amerika einverleibt ;D :P USA :P ;D - aber die Situation mit dem Ticket von Conny war bestimmt nicht schlecht. 8)
Hallo Conny,
mit Deiner ausführlichen Ausarbeitung zu den Fundstellen um Penig hast Du Dich wieder einmal übertroffen - vielen Dank für die guten Tips.
Zum Steinbruch Amerika - wir sind vom "bahnhofsgebäude in Richtung Nord-Osten entlang der Bahnschiene gelaufen - auf der linken Seite gab es da Felswände - einen Steinbruck konnte man da eigentlich nicht erkennen - eher normales "Felsgestein" (Länge ca. max. 50m Höhe ca 10 m) - kaum Abbauspuren alles relativ natürlich - da kam auf der linken Seite ein Waldhang und wesentlich weiter mind. 800 m + nach einer Verbreiterung des Geländes um die Bahnschiene eine Art große Felswand ca. 80 m lang und 30 m hoch Zuvor war auf der rechten Seite noch mal ein "Felsstück". Es ist ja schon eine geraume Zeit vergangen - wirst Dich bestimmt nicht mehr an die Details erinnern können - könnte aber bestimmt eher die größere Felswand gewesen sein - habe sie nur aus einer gewissen Entfernung gesehen - meine "Beste hatte ich etwas zurückgelassen - und da dort junge Leute Kletterten bin ich dann nicht bis dort hin gegangen.
An Alle
Hat denn jemand eine Idee zu dem grünen Teil. Könnte das nun eher Glas Zirkon oder Topas sein - wie es hier eigentlich Unterschiede in der Härte zwischen Glas und Zirkon ? Mit was teste ich das am Besten.
Topas Härte 8
Zirkon Härte 7,5
Glas darunter (habe irgendwo gelesen Pyrit - Härte 6 bis 6,5 ritzt Glas) also müßte sowohl Zirkon als auch Topas Glas ritzen - aber dann liegen Zirkon und Topas relativ nah beeinander)
Habe aber zum Glück ein paar Zirkone aus der "Weida" gewaschen - sollen zumindestens Zirkone sein - mit denen könnte ich ja dann weiter testen - Topas sollte ja diese ritzen.
Werde es mal probieren.
MfG
Jens G
Conny3:
Hallo Jens,
es ist die verbreiterte Stelle mit der hohen Felswand und dem Felsen rechts der Gleise. Dort endete der Steinbruch. Schon in den 70 iger Jahren war er stark verwachsen. Heute ist er sicher als Steinbruch nicht mehr zu erkennen.
Der Conny
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