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Autor Thema: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.  (Gelesen 28406 mal)

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Offline berthold

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #15 am: 12 Sep 11, 13:38 »
Hallo lieber Sammlerfreund Kommer,

nochmal zum Johannesschacht: Der wurde 1922 von Hans Bauer  auf Flurstück 987 am Lehnenbühl auf den Grundstücken von Georg Baumer und Vulog Weber zunächst auf 25 Meter abgeteuft (also Weberbruch nicht Staatsbruch, Staatsbruch auf Flurnummer 860 war der Barbaraschacht!). 1931 verkauft Hans Bauer den Johannesschacht an die Flußspatwerke Frankfurt (vorher hatte er den nach seiner Frau Maria benannten Marienschacht an die Rüttgerswerke Berlin verkauft). 1937 wird auch der Pfeifferschacht an die Flußspatwerke Frankfurt verkauft, die die Pfeiffer-Förderanlage abbauen und die Grube an den Johannesschacht anschließen. Zitat aus WEISS (1977) " Die Firma Flußspatwerke GmbH Frankfurt, betreibt den Staatsbruch, den Pfeifferbruch und den Weber-Bruch unter dem Namen Johannesschacht bis 1961".

In der Gewerbeabmeldung der Flußspatwerke Frankfurt zum 30.6.1961 - die allerdings erst im März 1963 an die Gemeinde Schwarzach geschickt wurde - wird der Johannesschacht als unrentabel bezeichnet. Betriebsleiter war von 1933 bis 1959 Herr Hudel, dann Herr Holl der die Abbaurechte bis 1967 besessen hat.

Alle mir bekannten Quellen bezeichnen den Johannessschach bis 1961 entweder als Weberbruch oder eben als Johannesschacht, niemals als Staatsbruch oder als Grube Wölsendorf.

Dass die Bezeichnung "Verbundbergwerk  Marienschacht-Johannesschacht" nicht ganz genau zutreffend ist, mag sein - ich halte mich da an den inzwischen verstorbenen besten Kenner des Wölsendorfer Bergbaus, an Bergingenieur Karl Weiss, der in zahlreichen Veröffentlichungen genau diesen Terminus gebraucht (hat).

nix für ungut
Berthold
« Letzte Änderung: 12 Sep 11, 13:53 von berthold »

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #16 am: 12 Sep 11, 14:56 »
Hallo Herr Weber,

... Zitat von ihnen: "Der wurde 1922 von Hans Bauer  auf Flurstück 987 am Lehnenbühl auf den Grundstücken von Georg Baumer und Vulog Weber zunächst auf 25 Meter abgeteuft"

Antwort dazu: 1925 am 02.10.  teilt  die  Fa. Georg Bauer  in  einem Brief an das Bergamt Amberg mit, daß sie das Flußspataufkommen auf den Flurnummern 987 und 987 1/3  in  der  nächsten Woche aufschließe und meldet gleichzeitig den  Betrieb an. ( aus: "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988"

... ist ja schon mal ein Unterschied ...

ihr Zitat: "Alle mir bekannten Quellen bezeichnen den Johannessschach bis 1961 entweder als Weberbruch oder eben als Johannesschacht
diese Quelle liegt ihnen vor: *)  BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407

auf Seite 392 steht in der ihnen vorliegenden Quelle z.B.: "1940 ab jetzt mit einigen Ausnahmen Johannes- und Barbaraschacht genannt" ... damit ist die Grube Johannesschacht gemeint

bedeutet, obwohl SIE die Quelle haben, dass sie hier schon wieder eine Fehlinformation weiter geben, denn obige Angabe von Herr Bierler ist in Ordnung !!!! ihre dagegen mal wieder nicht !!!

Gewerbeabmeldung:
ihr Zitat: "wird der Johannesschacht als unrentabel bezeichnet"

auch hier schreiben sie wieder was, was sie NICHT überprüft haben !!! ... ich übernehme nicht einfach was weil es irgendeiner geschrieben hat !!! ... denn es gab einen ganz anderen Grund für die Stillegung ... den kann ich aber nicht öffentlich nennen, dann hab ich ne Klage am Kopf !!! die Informationen zu der tatsächlichen Stillegung liegen mir vor.

Zitat von ihnen: "Zitat aus WEISS (1977) " Die Firma Flußspatwerke GmbH Frankfurt, betreibt den Staatsbruch, den Pfeifferbruch und den Weber-Bruch unter dem Namen Johannesschacht bis 1961".

Komisch in dem Satz von ihnen steht jetzt Staatsbruch drin ... muss dann ja wohl eine eigenständige Grube GEWESEN sein !!!, weil ja die Grube Pfeiffer & Frey zwischen Staatsbruch mit Barbaraschacht und Johannesschacht gelegen hat.

Zitat von ihnen: "1937 wird auch der Pfeifferschacht an die Flußspatwerke Frankfurt verkauft"
diese Quelle liegt ihnen vor: *)  BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407

in dieser Quelle heißt es: 1939 am 19.07.  erwirbt  die  Firma  "Rheinische Fluß- und Schwerspatwerke  GmbH",  Frankfurt (Main)  von  die  Firma  Pfeiffer & Co  die  Grube  Pfeiffer

... ist ja schon wieder mal ein Unterschied, 1939 stimmt und kann belegt werden und 1937 ???

ihr Zitat: "verstorbenen besten Kenner des Wölsendorfer Bergbaus"
woher wissen sie das?? wieder eine Behauptung ... oder gehen sie nach dem Motto vor "er hatte ne hohe Funktion und wer ne hohe Funktion hat, hat auch Ahnung von der Geschichte".
Dieser Mann beschreibt eine Grube die es nie gegeben hat, Grube Etzelhof ... wir beide gehen zusammen zu dem Bauer vom Etzelhof und dann erzählen sie mal dem Bauer das es bei ihm auf dem Grundstück eine Grube gegeben hat mit dem Namen Etzelhof.

Lassen sie es Herr Weber, das meiste von ihnen wiederlege ich, weil SIE es nicht überprüft haben ... wenn als Beispiel Herr Weiss geschrieben hätte das im Silberbachstollen ( bei ihnen ist das ja die Grube Neue Hoffnung ) auch ne Tonne Gold gefördert wurde, dann hätten sie das wahrscheinlich übernommen, weil es der Herr Weiss ist und das paßt ja auch gut zu dem Namen Silberbachstollen.

Nur eins ... ich will dem Herrn Weiss keine Unfähigkeit bescheinigen ... nicht das die Erben noch auf mich zukommen ... er hat es eben nicht überprüft und es wurde ihm falsch zugetragen.

... und jetzt können sie schreiben was sie wollen ...  ;D

Lieben und netten Gruß und ein herzliches Glückauf
« Letzte Änderung: 12 Sep 11, 15:23 von woelsendorfer »

Offline heiner schuster

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #17 am: 12 Sep 11, 17:33 »
Lieber Sammlerkollege Kommer,
es ist nur zu begrüßen, wenn zu den vielen bekannten (und nach meiner Einschätzung durchaus von Berthold Weber hervorragend zusammengetragenen) Informationen gerade zum Bereich Marienschacht Johannesschacht) noch etwas ergänzt wird. Ich wundere mich allerdings etwas über die Diktion in der aktuellen diskussion. Die Angelegenheit ist in der Tat verwirrend. Das liegt möglicherweise daran, dass gerade Hans Bauer sowohl im Bereich des späteren Marienschachtes als auch im Bereich des späteren Johannesschachtes abgebaut hat. Im  Artikel von Kohl und Haller, "Die Mineralführung der Wölsendorfer Flussspatgänge" 1934 sind Skizzen beigefügt, nach denen
-im Bereich der Kuppel sich die "alte Grube von Stengel und Franz Bauer, jetzt Marienschacht" sowie der "Alte Schacht an der Kuppel Hans Bauer, jetzt Marienschacht" befinden.
- Der Staatsbruch ist nach der Skizze mit dem Barbaragang identisch.
-Die Grube Johanneschacht war der ehemalige Weberbruch (neuerdings Rheinfluss)
-an der Verbindung Johannesgang, Rolandgang und Barbaragang befand sich der Pfeifferbruch (Grube Pfeiffer und Frey)
-Der Rolandgang wird als Barbaraschacht, zum Staatsbruch gehörig, früher Hans Bauer, jetzt Rheinfluss bezeichnet.
Auch die arbeit von Drechsler 1919 ergibt m.E. die gleichen Ergebnisse.

Zu den Bezeichnungen:
Aus dem Tiroler Erzbergbau weiß ich, wie oft auch in amtlichen Befahrungen die Grubenbezeichnungen variieren (Bertagrube bei Schwaz). Beim Verbundbergwerk Marien- Johannesschacht weiß man auf jeden Fall, was räumlich gemeint ist. Und das ist bei Honigspat durchaus interessant.

Zu den wahren  Hintergründen:
Sicherlich gibt es noch vieles, was zu erruieren wäre. Kryptische Hinweise auf die nicht gerichtsfeste Wahrheit sind da aber weniger hilfreich, wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, was 50 Jahre nach der Schließung des Johannesschachts da noch relevant sein soll .
Mich persönlich würde zum Beispiel auch die Situation nach 1933 interessieren:
Irgendjemand hat mir bei einer Feldbegehung erzählt, dass Pfeiffer als jüdischer Unternehmer die grube aufgeben musste. so manchen der damaligen Protagonisten kann man auf den Photos z.B. bei der Eröffnung des Heinrich kocherstollens auch in Brauntönen gekleidet auf den Photos entdecken. Interessant wäre sicherlich auch etwas näheres über den späten Abbau im bereich Barbara- Nordgang zu erfahren. Ich glaube Pfeuffer hat ja geschrieben, dass man in den 60igern die besonders uranführenden Gangteile gezielt stehen ließ.
Vielleicht schreiben sie einfach ganz offen, was Ihrer Meinung nach bisher nicht oder falsch dargestellt wurde, dann können wir alle davon profitieren. Vielleicht kennen Sie zum beispiel näheres über die verschwundene Fabrik bei Stulln (Erna)?

Wir dürfen gespannt sein.



 

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #18 am: 12 Sep 11, 18:31 »
Hallo Herr Schuster,

zu den Ausführungen Kommer-Weber äußere ich mich nicht mehr ... denn es gibt Punkte da kann eine Diskussion schnell umkippen bzw. ist es schon.

Die Skizze von Kohl und Haller und eine von Dorn sind sehr hilfreich. Allerdings muss man sich auch hier einarbeiten, denn die Mineralogie war meist das Hauptanliegen zu dieser Zeit und irgendwann mal dann sogar nur noch Uran und das rauf und runter und in allen Facetten.
Am Wölsenberg und Gutberg (=Grube Marienschacht) gab es noch wesentlich mehr Gruben wie auf den vorerwähnten Skizzen eingezeichnet wurde. Der erste Pionier überhaupt war Peter Weiß mit seiner Weiß'schen Grube, sowohl am Wölsen- als auch am Gutberg. Er hat überhaupt die ersten Schächte geteuft und das professionell.
Das mit den Grubenbezeichnungen, was sie da von Tirol ansprechen stimmt. Bei einer Grube habe ich die vielen Möglichkeiten mal hinzugeschrieben - unter Marienschacht II = Die Flußspatgrube wurde in der Statistik Marienschacht II, im Volksmund Flußspatgrube Oberwarnbach bzw. auch nur Warnbach und in den Bergamtsunterlagen wurde die Grube "Gewerkschaft Wölsendorf, Abteilung Oberwarnbach" genannt. Für mich persönlich ist für den Fundort der statistische Name ausschlaggebend und danach richte ich mein Buch oder meine Aufzeichnungen aus. Wie das andere in ihren Dateien halten ist jeden selbst überlassen, nur das Bild ... sprich Angebote in aller Welt  ... wird verzerrt.

Zu Verbundanlage Marien- Johannesschacht: Hat es nicht gegeben ... entweder nur Marienschacht ... meinetwegen mit Baufeldnennung oder Grube Wölsendorf. Das mit der Verbundanlage hat sich aber so eingefressen das es überall erwähnt und geschrieben wird.

Zitat von ihnen: "Sicherlich gibt es noch vieles, was zu erruieren wäre. Kryptische Hinweise auf die nicht gerichtsfeste Wahrheit sind da aber weniger hilfreich, wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, was 50 Jahre nach der Schließung des Johannesschachts da noch relevant sein soll"
Zitat von ihnen: "Vielleicht schreiben sie einfach ganz offen, was Ihrer Meinung nach bisher nicht oder falsch dargestellt wurde, dann können wir alle davon profitieren"
Zitat von ihnen: "Vielleicht kennen Sie zum beispiel näheres über die verschwundene Fabrik bei Stulln (Erna)?"
<<< kann und werde ich mich nicht zu äußern !!!


Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #19 am: 12 Sep 11, 18:44 »
<<< kann und werde ich mich nicht zu äußern !!!

sorry da fehlte was ... komm noch nicht ganz klar hier mit der Technik ... stell lieber Fotos ein  ;D

Ich kann mich dazu nicht äußern weil die mündlichen Informaten mittlerweile alle verstorben sind und wie gefährlich das ist hier oder woanders was zu schreiben kann ich als Laie nicht beurteilen ...

eins kann ich aber Schreiben, weil es eine Frage ist ... es war bekannt das der Barbaragang stark Uranhaltig war, kann man dann das Grubenwasser einfach so ablaufen lassen ? Fotos davon sind unter Grube Staatsbruch von mir eingestellt worden ... herrichten Wasserrösche
Komisch auch ... im Abschnitt Schwarzenfeld - Nabburg sind auf der Autobahn relativ viele Unfälle oder nicht ?

Offline Krizu

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TOT: Schreeibweise
« Antwort #20 am: 12 Sep 11, 19:12 »
Hallo woelsendorfer,

eine Bitte zur Lesbarkeit deiner Texte:
Versuche doch bitte Sätze zu bilden und die drei Punkte nicht fortwährend als Platzhalter zwischen den Stichworten zu verwenden.

Danke

Frank


Offline Jochen1Knochen

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #21 am: 12 Sep 11, 19:38 »
Hallo!
Unfälle gibts auf der A9 bei Allershausen auch fast jeden Tag und da ist bestimmt kein Uranlager. ;D
Warum sollte man das Wasser nicht einfach weglaufen lassen?Dann sollte man für gewisse Gegenden doch wohl mal ein paar Kübel Beton besorgen um diese einzuschalen,damit dann ja auch keine Oberflächenwässer austreten,wenn die Schächte vollgelaufen sind ::)
Zu Ernst-August! Ist das mit dem Annagang sicher?Leider hab ich meine geologische Karte verschusselt.Ernst-August hatte da ja wohl zwei Stollen!Ich weiß jetzt momentan nicht mehr,wo das geschrieben war.Ist schon viele Monde her,als ich das Stollenmundloch geöffnet habe(Bitte nicht verraten,das ich das war) ;)
Zu den Beschreibungen der jeweiligen Fundstellen:
Es ist ja generell nicht einfach eine Fundstelle zu beschreiben,welche im Lauf der Jahrzehnte den Besitzer und dann auch den Namen ändert.
Eigentlich sollte dann im Lexikon der letzte Name stehen.In der allgemeinen Beschreibung zur Fundstelle sollte dann die jeweilige Geschichte des Fundortes aufgeführt sein um auch historische Funde(wie du sie ja viele hast)unterordnen zu können.
Dann könnte das z.B.heißen: Barbaragang(ehemals Staatsbruch)
Irgendwie wird man das ja wohl unter einen Hut bekommen können,oder?
Gruß Jens

Offline berthold

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #22 am: 12 Sep 11, 20:08 »
Hallo Herr Kommer,

so bitte nicht.  >:(

- Sie unterstellen mir, dass ich wissentlich Fehlinformationen verbreite.
- Sie ziehen den Namen und die Veröffentlichungen von Herrn Karl Weiss in den Dreck. 
- Sie haben keinen Beleg für Ihre Behauptung "ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt," erbracht, im Gegenzug auf meinen Beweis
- behaupten Sie der Grubenleiter Holl hätte 1961 als Johannesschacht falsch firmiert (Gewohnheit oder Versehen von Herrn Holl kommen nicht in Betracht.  Nach Ihrer Behauptung wäre der Johannesschacht zehn Jahre vorher umbenannt worden).

Ich bin jederzeit zu einer sachlichen Diskussion bereit. Ich schaue allerdings nicht zu, wie die Namen von Herrn Weiss und mir in den Dreck gezogen werden.

Eine Entschuldigung ihrerseits wäre angebracht.

Glück Auf!
Berthold Weber

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #23 am: 12 Sep 11, 22:50 »
Hallo Herr Weber,

ihr Zitat: "Sie haben keinen Beleg für Ihre Behauptung "ab circa 1951 war das nicht mehr die Grube Johannesschacht, sondern die Grube Wölsendorf, sie wurde einfach umbenannt," erbracht, im Gegenzug auf meinen Beweis
unter Antwort 12 von mir nachzulesen:
Flußspatwerke G.m.b.H. Frankfurt am Main > Grube Wölsendorf ... und nicht Grube Johannesschacht. ( nachzulesen Jahrbuch des deutschen Bergbaus 1955 Seite 547 und 548
kann das sein das sie hier im Forum nicht alles lesen, dann spar ich mir das tippen  ;D
warum Herr Holl das gemacht hat weiß ich nicht, laut Jahrbuch und das sind Angaben von der Dachfirma Flußspatwerke in Frankfurt, war das die Grube Wölsendorf

ihr Zitat:"Sie unterstellen mir, dass ich wissentlich Fehlinformationen verbreite"
wo steht das, dass ich ihnen WISSENTLICH was unterstelle, sie haben es nicht überprüft und das ist ja wohl eher nicht wissentlich oder, denn wenn ich zwei Literaturquellen habe mit zwei verschiedenen Angaben, dann sollte man doch überprüfen. 

ihr Zitat: "Sie ziehen den Namen und die Veröffentlichungen von Herrn Karl Weiss in den Dreck"
das habe ich geschrieben zum Schluß unter Antwort 16: Nur eins ... ich will dem Herrn Weiss keine Unfähigkeit bescheinigen ... nicht das die Erben noch auf mich zukommen ... er hat es eben nicht überprüft und es wurde ihm falsch zugetragen.
Ich meine das hört sich anders an alsdass was sie mir vorhalten.

ihr Zitat: "Eine Entschuldigung ihrerseits wäre angebracht."
Sehr geehrter Herr Weber und alle die sich von mir in irgendeiner Form, Art und Weise angegriffen fühlen, möchte ich mich auf diesem Wege hier entschuldigen. Danke. 

Sie waren nicht im Bergbau und daher sage ich ihnen eine schöne, geruhsame Nacht und nicht Glück Auf.

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #24 am: 13 Sep 11, 01:08 »
Guten morgen Jens,
wollte gerade ins Bett gehen, aber ohne in dem Altlas nachzuschauen ob es nicht noch was zu diskutieren gibt, ging es dann doch nicht.  ;D und dabei ist mir echt aufgefallen das ich vor lauter Geschichtsrückblicke und wälzen von Büchern deine Antwort zu meinenr Wasser- Autobahn  :P glatt übersehen habe.
Über die von mir gestellten Fragen denke ich immer wieder mal drüber nach und vor allem wenn ich Antenne Bayern höre und aus dem Bereich wieder ein Unfall gemeldet wird.

Zitat: Zu Ernst-August! Ist das mit dem Annagang sicher?Leider hab ich meine geologische Karte verschusselt.Ernst-August hatte da ja wohl zwei Stollen!Ich weiß jetzt momentan nicht mehr,wo das geschrieben war.Ist schon viele Monde her,als ich das Stollenmundloch geöffnet habe(Bitte nicht verraten,das ich das war)
Stollenmundloch geöffnet, soso, deswegen haben die vielen Nachfolger nix mehr gefunden  ::). Irgendwo wird erwähnt das es eine ca. 300 m lange Pinge im Wald geben soll, wo weiss ich nicht und aus dieser Pinge sollen die angebotenen Stufen kommen. Hat mir zumindest ein Sammler erzählt und er hat mir auch die Pinge beschrieben wo die ist und wie man da hin kommt. Hab ich ne nette Wanderung gemacht übern Brünnelberg hinweg, am Plentelkreuz vorbei und Berg wieder runter und fand dann die Pinge. Könnte gut 300 Meter lang gewesen sein. Fand auch mehrere teils frische Buddellöcher. Um mit dem Bergamt nicht in Konflikt zu geraten, weil ich darf die Gänge nicht betreten, habe ich hier schriftlich vorliegen, bin ich ein gaaaaaannnnzes Stück neben der Pinge, am schrägen Abhang entlang den Gang Richtung Grube Erna abgelaufen und kam an einer Stelle aus wo ich von einem hier ehemals tätigen Steiger die Grubenlampe in meiner Sammlung habe und er mir erklärte, dass es die Verlängerung des Anna I Ganges wäre, auch Anna I Ostgang genannt. Ob die Pinge ne Pinge ist oder ein Einbruch, die 300 Meter, kann ich nicht beurteilen, würd aber eher sagen ist'n Einbruch. Ob Ernst August zwei Stollen hatte weiß ich nicht, waren aber zwei mehr oder weniger gebogene Gänge. Das mit dem Staatsbruch ist für mich erledigt, ich konnte meine Fotos jetzt alle zuordnen und daher ist der Hut für mich perfekt.  ;D Gruß Micha

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #25 am: 13 Sep 11, 11:05 »
Guten morgen Herr Schuster,

ich habe mir letzte Nacht noch mal alles hier durchgelesen und als "Alleinschreiber" mit mehreren "Antwortern" wird schon schnell mal was überlesen.

ihr Zitat: "(und nach meiner Einschätzung durchaus von Berthold Weber hervorragend zusammengetragenen)"

Dem kann ich an dieser Stelle nur zustimmen, denn Herr Weber macht sich sehr viel Mühe zu einem Thema was nicht gerade einfach ist es ins Lot zu bringen. Viele seiner Informationen haben ja auch mir weitergeholfen um in vielen Punkten ein Gesamtbild, wenn es möglich war, zu erstellen. Vor allem fazinieren mich immer wieder die sehr guten (Foto)aufnahmen von Mineralien und deren Beschreibungen.

Sorry für diesen Nachtrag.

Netten Gruß

Offline heiner schuster

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #26 am: 13 Sep 11, 13:13 »
Super, dann ziehen wir wieder alle an einem strang! bei der Gelegenheit: Es ist durchaus interessant, was Sie auf Ihren Seiten an Grubeninformationen zusammengetragen haben. Ich habe mich vor einiger zeit recht intensiv um den Bereich ehem. Johannesschacht, Pfeiffer, Barbara usw. beschäftigt, war allerdings jetzt schon einige Jahre nicht mehr in Wölsendorf, da ich die wenige freie Zeit wieder mehr dem Tiroler Erzbergbau gewidmet habe. Trotzdem interessiert mich das Wölsendorfer Revier immer noch sehr. Ernst August z.B. habe ich nie besucht. Da wäre ich für nähere Informationen dankbar (per mail). Ansonsten noch ein Tipp:
Wen gerade die historischen Wölsendorfstufen mit den alten Grubenbezeichnungen interessiert, ein aktueller Tipp>:
bei der Mineralienhandlung maucher in Pasing gibt es eine ganze Reihe von alten Wölsendorfstufen teilweise weit vor 1930, die in den letzten Monaten ihren Weg aus dem Lager in den Laden gefunden haben. Ich war natürlich schon da, aber man kann nicht alles mitnehmen.

Offline Hg

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #27 am: 13 Sep 11, 13:37 »
Hi Andreas ... muss ich dat jetzt löschen  :o ich kopier das aus eine Datei rüber, dass mach ich aber schon seit Stunden / Tage  ;D

zur besseren Übersichtlichkeit wäre das durchaus wünschenswert. In die Bildbeschreibungen sollten keine Aufsätze geschrieben werden. Wenn du das Bild anklickst, ist nur ein klitzekleines Bild erkennbar mit einem ewigen Rattenschwanz von Text.
Die Einen schreiben parktisch nix in die Beschreibung (stümmelhafte Fundortangaben) und das krasse Gegenteil sind lange Aufsätze (z.T. recht blumig verfasst).
Zitat
Weiterhin sind in den Rauchquarzkristallen wohl noch Reste einer Eisenkieselumwandlung zu erkennen, denn in ihnen sind Ansammlungen rötlicher Pünktchen auszumachen. Ein Thema für sich, Umwandlungen, da muss ich echt passen. Vielleicht habe ich die Umwandlung sogar falsch beschrieben ... Sorry : o ((
auch sorry, aber das passt einfach nicht in eine sachliche Beschreibung.

Die Beschreibungen bei den letzten Bilder passen da schon eher.

Gruß,
Andreas
« Letzte Änderung: 13 Sep 11, 13:47 von Hg »

Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #28 am: 13 Sep 11, 14:33 »
Hallo Andreas,
danke für deine Infos. Ich weiss jetzt nicht wie ich mich da ausdrücken muss, ich nenne euch mal alle "Globaler Moderator". Gestern habe ich das Thema angesprochen und warte noch auf eine endgültige Rückantwort und die warte ich erst mal ab (von Philip per Mail). Hab auch nach Regeln gefragt für's Forum und heute morgen mal geschaut ob irgendwo was eben über die von dir angesprochenen Texte im Bild steht. Hab aber (noch) nichts gefunden. Denn der "Eine" erzählt so und der nächste wieder anders. Im Vorfeld hatte ich Stefan Schorn angeschrieben bevor er im Urlaub geflogen ist und ich meine in seiner Rückantwort gelesen zu haben das es auch eine wissenschaftliche Internetseite wäre und dafür wären die Beschreibungen natürlich interessant. So was gibt es nirgendwo. Die klitzekleinen Bilder kann man alle vergrößern, wo ist das Problem ?

von mir: "Ein Thema für sich, Umwandlungen, da muss ich echt passen. Vielleicht habe ich die Umwandlung sogar falsch beschrieben ... Sorry : o ((
von dir: "auch sorry, aber das passt einfach nicht in eine sachliche Beschreibung.
das hatte einen Grund das ich das gemacht habe, mit dem Gedanke das mich evtl. einer aufklärt. Weiterhin was soll ich machen wenn ich mich nicht auskenne. Die Stufe gar nicht beschreiben. Deine Antwort sollte aber abgekärt sein, nicht das ich dazu auch unterschiedliche Meinungen/Antworten bekomme. Ok Schiedsrichter auf dem Platz haben auch unterschiedliche Ansichten, aber ich möchte hier nicht zum Spielball werden.

Gruß Micha


Offline woelsendorfer

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Re: Wölsendorf --- neue Seite anlegen etc.
« Antwort #29 am: 13 Sep 11, 14:39 »
Herr Schuster über Ernst August habe ich selber so gut wie keine Infos. Aber ich sehe mal nach was ich habe. Wie mache ich das mit einer Mail zuschicken ? Gruß Kommer