Hallo Herr Weber,
... Zitat von ihnen: "Der wurde 1922 von Hans Bauer auf Flurstück 987 am Lehnenbühl auf den Grundstücken von Georg Baumer und Vulog Weber zunächst auf 25 Meter abgeteuft"
Antwort dazu: 1925 am 02.10. teilt die Fa. Georg Bauer in einem Brief an das Bergamt Amberg mit, daß sie das Flußspataufkommen auf den Flurnummern 987 und 987 1/3 in der nächsten Woche aufschließe und meldet gleichzeitig den Betrieb an. ( aus: "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988"
... ist ja schon mal ein Unterschied ...
ihr Zitat: "Alle mir bekannten Quellen bezeichnen den Johannessschach bis 1961 entweder als Weberbruch oder eben als Johannesschacht
diese Quelle liegt ihnen vor: *) BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407
auf Seite 392 steht in der ihnen vorliegenden Quelle z.B.: "1940 ab jetzt mit einigen Ausnahmen Johannes- und Barbaraschacht genannt" ... damit ist die Grube Johannesschacht gemeint
bedeutet, obwohl SIE die Quelle haben, dass sie hier schon wieder eine Fehlinformation weiter geben, denn obige Angabe von Herr Bierler ist in Ordnung !!!! ihre dagegen mal wieder nicht !!!
Gewerbeabmeldung:
ihr Zitat: "wird der Johannesschacht als unrentabel bezeichnet"
auch hier schreiben sie wieder was, was sie NICHT überprüft haben !!! ... ich übernehme nicht einfach was weil es irgendeiner geschrieben hat !!! ... denn es gab einen ganz anderen Grund für die Stillegung ... den kann ich aber nicht öffentlich nennen, dann hab ich ne Klage am Kopf !!! die Informationen zu der tatsächlichen Stillegung liegen mir vor.
Zitat von ihnen: "Zitat aus WEISS (1977) "
Die Firma Flußspatwerke GmbH Frankfurt, betreibt den Staatsbruch, den Pfeifferbruch und den Weber-Bruch unter dem Namen Johannesschacht bis 1961".
Komisch in dem Satz von ihnen steht jetzt Staatsbruch drin ... muss dann ja wohl eine eigenständige Grube GEWESEN sein !!!, weil ja die Grube Pfeiffer & Frey zwischen Staatsbruch mit Barbaraschacht und Johannesschacht gelegen hat.
Zitat von ihnen: "1937 wird auch der Pfeifferschacht an die Flußspatwerke Frankfurt verkauft"
diese Quelle liegt ihnen vor: *) BIERLER, M., "Über den Bergbau" in Festschrift "Wölsendorf, 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988", Nabburg/Wölsendorf, 1988, S. 369-407
in dieser Quelle heißt es: 1939 am 19.07. erwirbt die Firma "Rheinische Fluß- und Schwerspatwerke GmbH", Frankfurt (Main) von die Firma Pfeiffer & Co die Grube Pfeiffer
... ist ja schon wieder mal ein Unterschied, 1939 stimmt und kann belegt werden und 1937
ihr Zitat: "verstorbenen besten Kenner des Wölsendorfer Bergbaus"
woher wissen sie das?? wieder eine Behauptung ... oder gehen sie nach dem Motto vor "er hatte ne hohe Funktion und wer ne hohe Funktion hat, hat auch Ahnung von der Geschichte".
Dieser Mann beschreibt eine Grube die es nie gegeben hat, Grube Etzelhof ... wir beide gehen zusammen zu dem Bauer vom Etzelhof und dann erzählen sie mal dem Bauer das es bei ihm auf dem Grundstück eine Grube gegeben hat mit dem Namen Etzelhof.
Lassen sie es Herr Weber, das meiste von ihnen wiederlege ich, weil SIE es nicht überprüft haben ... wenn als Beispiel Herr Weiss geschrieben hätte das im Silberbachstollen ( bei ihnen ist das ja die Grube Neue Hoffnung ) auch ne Tonne Gold gefördert wurde, dann hätten sie das wahrscheinlich übernommen, weil es der Herr Weiss ist und das paßt ja auch gut zu dem Namen Silberbachstollen.
Nur eins ... ich will dem Herrn Weiss keine Unfähigkeit bescheinigen ... nicht das die Erben noch auf mich zukommen ... er hat es eben nicht überprüft und es wurde ihm falsch zugetragen.
... und jetzt können sie schreiben was sie wollen ...

Lieben und netten Gruß und ein herzliches Glückauf