Hallo 2045, nicht so hitzig. Die Teilnahme an der Diskussion zeigt doch, daß Interesse an diesem Thema besteht. Ich habe mir jetzt nochmal den Artikel über die Annaberger Gegend in Lapis 2/1994 nochmal zu Gemüte geführt. Daß es dort Hornsilber gab, hat schon Klaproth nachgewiesen. Aber auch neuere Untersuchungen haben das lt. Lapisartikel bestätigtbestätigt. So wurde auf einem Stück (Sammelnr.2066 aus dem Neukloster in Wiener Neustadt) zweifelsfrei als jüngste Bildung Clorargyrit nachgewiesen als braune,nierige Partien bis 2mm Durchmesser neben Azurit.
Ob es dort keinen Quarz gibt, kann ich nicht beurteilen. Aber nur im Quarz hätte sich das Mineral halten können im Schotter. Daß man auf den Fotos kein Erz erkennen kann, ist nur natürlich, denn das war ja für die Alten das Überraschende, daß darin ein dermaßen hoher Silbergehalt enthalten war, der auch leicht auszuschmelzen war. Wer sich ernstlichen damit befassen will für die Gegend Annaberg sollte den Lapisartikel lesen.
Gruß
willi