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Achat

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Jochen1Knochen:
Hallo!
Ich habe da jetzt mal einige Zeit verstreichen lassen und was geht weiter?Natürlich nichts!
Die Fotos von Mario sind für mich auch nicht sonderlich überzeugend.
Von Andreas kommt auch keine Info zur Herkunft des Stückes und auch keine Detailfotos.Ich denke allerdings ,daß die Fotos auch nicht mehr zeigen können,als das eingestellte Foto.
Im Thema"Amethyst in Karbonatgestein" wird mir ja nun von Roland der Vorwurf gemacht,daß ich nichts zur Sache beigetragen habe und dadurch die Sache noch unverändert im Lexikon steht.
Entschuldigung bitte-aber wenn man eine Änderung der Beschreibung direkt verlangt,sollte man das Gegenstück vorlegen können!
Was also haben wir in St.Egidien:
Es gibt da zwei total verwachsene Gruben.
Die geologische Karte weist das als Letten aus.Daher kommt wahrscheinlich auch der Begriff Talkgruben.Der Herr Vollstädt schrieb,daß am östlichen  Rand der südlichen Grube Achatgänge anzutreffen waren.In Richtung Feld waren da auch einmal zwei Schurfgräben.
Die Literatur zur Thematik habe ich leider nicht mehr.Ich wundere mich aber,daß hier niemand was zu schreiben hat.Aber es wird wohl daran liegen,daß niemand mehr Bücher liest :'(
Johann Karl Freiesleben schreibt 1828 von einem Bruch auf Jaspis im Jahre 1721,welcher aber bald eingestellt wurde,da aufgrund der Trümerung keine größeren Stücke zu bergen waren.Daher kommt wahrscheinlich auch der Begriff Porphyrbrüche.
Was also wäre dann wohl richtig?Ich vertraue da eher der geologischen Karte ;D Dieser kleine Versuchsabbau kann sonstwo gelegen haben!
Was schreibt Freiesleben noch?
Seit Acricola sind zum Teil mächtige Trümer bis 30cm bekannt mit Jaspachat in ockergelben,gelblichbraunen,blut und bräunlich roten Zeichnungen, Streifen und Flecken.Verfolgbar bis Lobsdorf.
Generell ist es schwierig,aufgrund der gemeinsamen Entstehung des gesamten Achatgebietes dieser Gegend ein Stück genau zuordnen zu wollen.Das wird nur der Finder des Stückes selbst tun können.
Gruß Jens

raritätenjäger:
Hallo,

zur Herkunft der Stufe kann ich was sagen. Die habe ich vor vielen Jahren auf dem Flohmarkt gekauft... Die Fotos kommen noch, keine Sorge. Allerdings pflichte ich dir bei, dass wir danach genau so schlau sind wie vorher. Ich weiß, das ist ignorant, aber das gute Stück fliegt in absehbarer Zeit ohnehin aus der Sammlung und da steht es prioritätentechnisch nicht gerade oben an zur Zeit. Ich habe niemanden gebeten, sich der Sache anzunehmen, also mache ich das in der Zeit, die ich dafür für ausreichend halte.

Dein Freiesleben-Zitat sagt eigentlich schon alles. Wenn mir jemand auf den Plutz stichhaltig einen präzisen Fundort liefern kann, immer her damit. Wenn es beim Herumrätseln bleibt: spannende Sache, aber hat doch keine Eile, oder? Rätseln kann man morgen immer noch...

In diesem Sinne

Gruß
Andreas

fassi:
Hallo .
Der von Freiesleben genannte Steinbruch hat mit den Talkumgruben überhaupt nichts zu tun .
dieser liegt ganz woanders , und zwar am Südlichen Ostfeld  ;) ;)
wird hier Unter Kuhschnappel geführt  8) 8) und dort wurde der sogenante Jaspis  abgebaut und auch verarbeitet .
der Bildhauer Nossensie verzierte damit Stühle welche im Grünen Gewölbe stehen
aber egal -
Ich hab für meinen Teil hier die eigenen Funde ins Spiel gebracht - und die zeigen nun mal identische Struktur , ok vieleicht  ist es so das gerade das gefragte stück etwas bunter ist als meine , und auch total zerbrochen ,wo meine nun mal noch fast komplette Mandeln sind ..

Im weiteren sehe ich hier überhaupt keinen Sinn mehr etwas dazu zu schreiben , dem Besitzer ist es anscheinend völlig egal woher -
also ist es auch für mich hier zuende , ich beschäftige mich dann lieber mit den richtigen achaten von Rüsdorf  ;) ;)

--- Zitat ---aber das gute Stück fliegt in absehbarer Zeit ohnehin aus der Sammlung
--- Ende Zitat ---
Damit wäre doch alles gesagt

Nun wäre es aber auch sinnvoll das Bild des Stückes gleich mit herausfliegen zu lassen  das würde den ach so wertvollen Speicherplatz im Lexikon zum guten sein ..
Jens , mach Dir keine Gedanken , mache sachen werden nie richtig gestellt  ;)

GA Mario

Jochen1Knochen:

--- Zitat von: fassi am 02 Jul 12, 20:00 ---Der von Freiesleben genannte Steinbruch hat mit den Talkumgruben überhaupt nichts zu tun .
dieser liegt ganz woanders , und zwar am Südlichen Ostfeld  ;) ;)
wird hier Unter Kuhschnappel geführt  8) 8) und dort wurde der sogenante Jaspis  abgebaut und auch verarbeitet .
der Bildhauer Nossensie verzierte damit Stühle welche im Grünen Gewölbe stehen

--- Ende Zitat ---
Hallo Mario!
Lass uns bitte teilhaben,an diesen Infos.Wo kann man das nachlesen?
Gruß Jens

Gerhard:
Hallo Mario
Du hast recht mit Deiner Erklärung -und das gesamte Gebiet von St.Egidien -Kuhschnappel -Rüsdorf( einschließlich der Oberwald) ist ein
ein geologisch  interessantes Gebiet mit seiner Vielfältigkeit  in dem Quarzporphyr- Melaphyr und Porphyrtuffen der sich über das Gebiet verteilt.
Aus den vielen Details aus  historischer Literatur kann man sich dann ein eigenes geologisches Profil erstellen.
Gruß Gerhard
Übrigens eine von mir erstellte geologische Karte könnte ich hier zeigen -doch das würde gegen des Urheberrecht des Kartenuntergrundes
verstoßen


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