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Autor Thema: Rapakiwi (2)  (Gelesen 2330 mal)

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Offline Sprotte

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Rapakiwi (2)
« am: 03 Oct 12, 15:13 »
Hallo,

bei dem abgebildeten Geschiebe handelt es sich um einen porphyrischen Rapakiwi-Granit (Abmessungen: 5 cm x 3 cm x 3 cm, Fundort: Nordwestmecklenburg), der eine gewisse petrografische Ähnlichkeit mit einem unlängst vorgestellten Geschiebe (siehe http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,30511.0.html) aufweist und auch aus einem der Rapakiwi-Plutone Nordschwedens stammen dürfte. Gewisse petrografischen Merkmale (vgl. http://www.kristallin.de/rapakiwis/Roedoe/Roedoe-Rapakiwis_Seite_4.htm) könnten für Rödo sprechen.

Beschreibung: Die bis 15 mm großen fleisch- bis intensivroten, eckigen bis abgerundeten, teils deutlich pertitisch entmischten Kalifeldspat-Kristalle weisen teilweise einen Mantel aus schmutzig-gelbgrünem Plagioklas auf. Quarz der 1. Generation liegt in Form wenig korrodierter grauer, bis 6 mm großer Körner vor. Quarz der 2. Generation kommt außer in grafischen Verwachsungen am Rand der Kalifeldspat-Kristalle auch in der relativ sparsam vorhandenen Grundmasse in Form eckiger Körner vor. Dunkle Minerale treten nur untergeordnet auf.

Viele Grüße
Sprotte

Offline Jörg

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Re: Rapakiwi (2)
« Antwort #1 am: 03 Oct 12, 21:04 »
Hallo Sprotte,

schöner Fund  :)
Rödö könnte passen.
Allerdings ist der Anteil an grünen Plagioklasrändern sehr hoch.
Evtl. könnte auch ein finnischer Wiborgit in Frage kommen?
Zandstra 1999 beschreibt unter der Nr. 26 einen finnischen Rapakiwi, der Deinem Geschiebe auch ziemlich ähnlich sieht.
Kalzit ist nicht sichtbar?

Beste Grüsse und Glück Auf!
Jörg

Offline Sprotte

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Re: Rapakiwi (2)
« Antwort #2 am: 08 Oct 12, 12:32 »
Hallo Jörg,

vielen Dank für die Antwort. Leider ist kein Kalzit nachweisbar. Ich werde aber diesen und den ersten Rapakiwi zum Geschiebesammlertreffen in Wankendorf (26.-28.10.) mitnehmen. Vielleicht kann dort Matthias Bräunlich Näheres dazu sagen.

Viele Grüße
Sprotte


 

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