Lieber Jens, der Pegmatit unterlag mehrern Phasen, das versteht ja nun jeder Geologe beim genaueren Betrachten der Stücke, Verkrustungen mit Hornstein und so weiter ansonsten steht es erst mal das Gegeneil zu beweisen und bitte vollständig zitieren, dann ist es auch verständlich und bleibt auf einem ansprechenden Niveau:
- halt allem was sich zuerst dort befunden hat und dann nochmal durch Lösungen beansprucht wurde. Die an Fundstücken beobachteten Negativabdrücke oder zu rekonstruierenden Kristallformen und die Mischerscheinungen wie z. B. Schörl-Pinit bestärken den Verdacht zumindest aus praktischer Sicht.
Wie erklärt man sonst Pinitstücke, die exakt die gleiche Form von den Schörlen oder Quarzen haben, Mischkristalle aus Pinit und Schörl (da wird ja wohl kaum Cordierit die Grundlage dafür gewesen sein) und Quarze sowie Schörle, die wie ich bereits geschrieben habe, Hornsteinüberzüge haben. Kleine Gedankenstütze denke mal an die hydrothermalen Prozesse im Granulitgebirge (nur fürs Verständniss ich will nicht sagen das es in Irfersgrün gleich war, bevor es wieder in den falschen Hals kommt), vielleicht hilft dir das, sich auf eine überholte Betachtungsweise, des Irfersgrüner Pegmatits einzulassen. Na ja und korrodierte Berylle sprechen ja wohl für entsprechende geologische Prozesse.
Ach so "
Rekristallisation der Berylle, und des Verheilens der Berylle" hat halt eben auch stattgefunden, geh dir einfach mal die verschiedenen Aquamarine / Berylle die so gefunden wurden in verschiedenen Sammlungen
in der Summe- im Gesamtverständnis anschauen, wenn du selber nicht so viel Stücken dafür haben solltest, aber bitte nur wenn du dafür bereit bist, wissenschaftlich eine Feststellung zu treffen, sonst lass es einfach bitte. Die wirklich unterschiedlichen Berylltypen sprechen nun mal dafür. Und noch eine Bitte, jetzt bloß nicht wieder damit kommen, dass ich das mal alles einstellen sollte und so weiter ich habe momentan weder Zeit noch Technik dazu, vielleicht hat einfach noch jemand aus dem Forum Erfahrungen oder Beispiele, die dafür sprechen.
Möglicherweise hat die einschlägige Literatur aus DDR Zeiten, mit ihrer sehr unvollständigen Darstellung sich zu sehr in den Köpfen festgesetzt und nicht viele sind wirklich bereit sich für neue/ weitere Erkenntnisse zum Turmalinpegmatit Irfersgrün zu öffnen.
Nochmals vielen Dank an smoeller für den sehr wertvollen Beitrag.
Mit viel Geduld Glück Auf docedelsachs