Dann ist vielleicht ein Besuch im Raume Hannover-Hildesheim angesagt
Guten Abend allerseits,
ich nehme mal an, die "graue Schicht" die einen Großteil des "Berges" bedeckt, besteht aus Anteilen der restlichen 15 %, also offenbar aus nicht wasserlöslichem Material, das an der Oberfläche nach Lösung des Steinsalzanteils übrigblieb. Und fungiert nun als gegen Niederschläge isolierende Deckschicht. Wo diese Deckschicht fehlt (weiße Bereiche), ist die Oberfläche deutlich gefurcht, also von Erosionsrinnen durchzogen, dort wird anscheinend laufend Salz gelöst.
Ist ja wie bei den von den Räumfahrzeugen zusammengeschobenen Schneehaufen im Frühling, wenn da viel Streusplitt, Staub und sonstiger "Dreck" drin enthalten ist: nach dem Abschmelzen des Schnees an der Oberfläche bleibt dieses "Sediment" dort konzentriert übrig, deckt den Schneehaufen ab und isoliert ihn - in diesem Fall halt vorwiegend gegen die Sonneneinstrahlung. Solche "verdreckten" Schneehaufen verschwinden dann deutlich langsamer als "reine" - so wird es bei den Salzhaufen auch ablaufen.
Nur dass bei den Schneehaufen - wie bei den abschmelzenden Gletschern - mit zunehmender Intensität der Sonneneinstrahlung die erhöhte Wärmespeicherfähigkeit der dunklen Deckschicht ab einem gewissen Punkt den Isolationseffekt überwiegt - dann schlägt das Ganze ins Gegenteil um. Beim Salz ist dieser Effekt ja nicht zu befürchten.