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Oberfranken

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Kluftknacker:

--- Zitat von: woelsendorfer am 23 Sep 13, 08:35 ---Das Lichtenberger (Erz)Revier bearbeite ich nicht. Da änder ich auch nichts dran.
--- Ende Zitat ---

Hallo,
da zeigt sich die Chose. Die nennst hier "Lichtenberger (Erz)revier", ordnest aber willkürlich alle Fluoritgruben einem übertriebenen Begriff "Oberfr. Revier" zu. Stimmig wäre vielleicht die Lösung "Lichtenberger Flussspatrevier", aber das nannte ich schon vor einiger Zeit. Da bleibt das Problem, das es nach dieser Logik zwei Reviere gibt: Ein Lichtenberger Erzrevier und ein Lichtenberger Flussspatrevier. Alles großer Mist, oder?

Da sollte man folgende Fragen für sich beantworten:
1. Wie nenne ich mein Kind, wenn z.B. Manfred, ich oder ein anderer den Kunstbegriff "Oberfränkisches Revier" sofort mit allen Cu-,Pb- und Fe-Abbauten "belegt", also die entsprechenden Gruben da unterordnest. Packst Du da Dein Fluorit auch darunter? Nein, wie nennst Du dann Dein Konstrukt?
2. Die Maßnahme "Neu Beschert Glück" Deinem Ofr. Revier zuzuordnen, die nur wenige Meter daneben liegende "Alt Beschert Glück" hingegen kann sehen, wo sie bleibt  (mich interessiert hier nur der Flussspat, so Deine Auskunft) ist ein fürchterlicher Graus.

Ich bleibe dabei: Der Begriff Oberfränkisches Revier ist hier falsch, die alte Struktur ist beizubehalten.
Glückauf!
Peter

Manfred Früchtl:
Hallo Micha
Ich bin Dir nicht böse, wir setzten uns halt jetzt auseinander.
Frage warst Du schon mal vor Ort?
Die Grube Alt Beschert Glück war Fe ( Siderit) führend und die Grube Neu Beschert Glück war Fluoritführend und lagerten ihr Taufes Material auf der gleiche Halde bei der Dorschenmühle ab. Nur da kann ein Sammler was finden.
Da beide Stollen so nahe beieinander sind und eine gemeinsame Halde benutzten können Fund nicht einem Stollen zugeordnet werden.
Sonst müsste die Halde als Fundpunkt eingetragen werden und die Stollen haben nur einen Geschichtlichen Hintergrund und alle haben die gleiche Mineralienliste.
Gruß Manfred

woelsendorfer:
Guten morgen Manfred,


--- Zitat ---Ich bin Dir nicht böse, wir setzten uns halt jetzt auseinander.
--- Ende Zitat ---
:) ... bin halt vorsichtig, die Körpersprache fehlt hier und dann kann man schnell was falsch verstehen  >:(


--- Zitat ---Frage warst Du schon mal vor Ort?
--- Ende Zitat ---
Jaein, war Zufall, hab in Naila ein Auto gekauft, der schon wieder Schrott ist und die Familie hatte mit dem Bergbau zu tun. War aber nicht direkt vor Ort an den Gruben. Werd ich mir vermutlich nächstes Jahr mal vornehmen. Einige Infos habe ich aber bekommen.


--- Zitat ---Die Grube Alt Beschert Glück war Fe ( Siderit) führend und die Grube Neu Beschert Glück war Fluoritführend und lagerten ihr Taufes Material auf der gleiche Halde bei der Dorschenmühle ab. Nur da kann ein Sammler was finden.
--- Ende Zitat ---
Deine Aussage Manfred lass ich mal so stehen, weil ich sowohl derbes als auch auskristallisiertes Material kenne, dass zu Zeiten des Fluoritbergbaus gefunden wurde.


--- Zitat ---Da beide Stollen so nahe beieinander sind und eine gemeinsame Halde benutzten können Fund nicht einem Stollen zugeordnet werden.
--- Ende Zitat ---
Das Problem kommt immer wieder vor. Es gab "genügend" Gruben in Deutschland wo erst Erz und dann später Flußspat abgebaut wurde. Bei den Flußspatgruben würde ich unter "Mineralogie" in der ausführlichen Beschreibung einen Linkverweis zu der Erzgrube machen, dass dort die Mineralien aufgeführt sind. Bei den Gruben wo das noch der Fall war in Deutschland sehe ich es mir an wie es da gemacht wurde, wenn was gemacht wurde.


--- Zitat ---Sonst müsste die Halde als Fundpunkt eingetragen werden
--- Ende Zitat ---
Das Haldenproblem haben wir bei vielen Gruben. Da verweise ich mal auf die Grube Hermine, weil wir beide uns darüber ausgetauscht hatten. Klar da ging es um Flußspat, aber vom Prinzip her kann man das vergleichen.
Im Donaustaufer Revier wäre es z.B. die Grube Sulzbach II, wo von mehreren Gruben Material auf Halde gekommen ist. Bei der ein oder anderen Grube habe ich dort ebenfalls einen Linkverweis auf die Liste der Mineralien gemacht. Das komplette Revier habe ich vor ca. 2 Wochen aufgearbeitet.


--- Zitat ---einen Geschichtlichen Hintergrund
--- Ende Zitat ---
Richtig Manfred, im Grunde genommen ist es so ... im Grunde genommen deswegen, weil es ein, vielleicht auch mehr, weiss ich noch nicht, Ausarbeitungen und zwar nur zu den Flußspatgruben in Oberfranken gibt.

Peter

--- Zitat ---übertriebenen Begriff "Oberfr. Revier" zu
--- Ende Zitat ---
Auf den Begriff habe ich mich so festgelegt, weil in der Literatur von den Flußspatgruben in Oberfranken die Rede ist. Mehrere Gruben der gleichen Mineralförderung in einem Bereich ergeben ein Revier oder man sagt Revier dazu.


--- Zitat ---"Lichtenberger Flussspatrevier"
--- Ende Zitat ---
Jens hat was von
--- Zitat ---Ich habe momentan nur "Grubenrevier Lichtenberg" bei mir finden können
--- Ende Zitat ---
geschrieben, da hab ich lediglich das Erz in Klammern gesetzt. Es gab aber bei den Erzgruben in dem Bereich nicht nur das Lichenberger Revier.


--- Zitat ---2. Die Maßnahme "Neu Beschert Glück" Deinem Ofr. Revier zuzuordnen, die nur wenige Meter daneben liegende "Alt Beschert Glück" hingegen kann sehen, wo sie bleibt  (mich interessiert hier nur der Flussspat, so Deine Auskunft) ist ein fürchterlicher Graus.
--- Ende Zitat ---
Da versteh ich dich vermutlich falsch, aber ich hatte bereits erwähnt das der Erzabbau bleibt so wie er ist. Das Problem was ich hatte und habe ist, dass ich über die Suchfunktion vom MA keine Möglichkeit habe an die Gruben insgesamt, wie z.B. Wölsendorfer oder Donaustaufer Revier, zu kommen. Es fehlt für dieses Bergbaugebiet ein Oberbegriff, meinetwegen Frankenwald oder was weiss ich was man da nehmen kann und dann kann man natürlich alle Gruben unter dem Oberbegriff aufführen und in den einzelnen Grubenbeschreibungen erwähnen für welches Material die Grube steht.


--- Zitat ---(mich interessiert hier nur der Flussspat, so Deine Auskunft) ist ein fürchterlicher Graus.
--- Ende Zitat ---
Mal so beiläufig erwähnen. Man kann versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, aber in der Art wie du dich hier zum Teil äusserst finde ich die Disskussion mit dir als hinreichend ausgeschöpft.

Das sich irgendwelche Interessierte, da bin ich nicht alleine auf weiter Flur, für eine Sparte entscheiden, also von Erz und Flußspat für den Flußspat, solltest du schon denjenigen überlassen der Zeit und Arbeit da reinsteckt und es der Öffentlichkeit bereitstellt ... und mich interessiert nun mal "nur" der Flußspat.

Bisher habe ich in den Atlas eine Menge Arbeit reingesteckt. Die Informationen kommen an und bekomm gute Kommentare zu hören. Ich brauch das aber nicht, nur was ich nicht gebrauchen kann ist, dass es ständig hier Leute gibt die meinen um sich schlagen zu müssen.

Manfred hat das schon mal in einem anderen Tread erwähnt was hier zum Teil abläuft.

Netten Gruss
Micha
 





Kluftknacker:

--- Zitat von: woelsendorfer am 25 Sep 13, 09:19 ---Bei den Flußspatgruben würde ich unter "Mineralogie" in der ausführlichen Beschreibung einen Linkverweis zu der Erzgrube machen, dass dort die Mineralien aufgeführt sind.
--- Ende Zitat ---

Unterordnen der Erzgruben unter den Flussspat? Was sollen die Querverweise bewirken, außer dass der Sammler bzw. Lexikonnutzer mehr als nötig verwirrt wird?
Das Vorhaben scheitert, wenn in einer Grube mehrere Minerale bebaut bzw. gefunden wurden; das sind ja fast alle ...


--- Zitat von: woelsendorfer am 25 Sep 13, 09:19 ---Auf den Begriff habe ich mich so festgelegt, weil in der Literatur von den Flußspatgruben in Oberfranken die Rede ist. Mehrere Gruben der gleichen Mineralförderung in einem Bereich ergeben ein Revier oder man sagt Revier dazu.
--- Ende Zitat ---
einige gleichartige Gruben machen noch kein Revier


--- Zitat von: woelsendorfer am 25 Sep 13, 09:19 ---ich hatte bereits erwähnt das der Erzabbau bleibt so wie er ist. Das Problem was ich hatte und habe ist, dass ich über die Suchfunktion vom MA keine Möglichkeit habe an die Gruben insgesamt, wie z.B. Wölsendorfer oder Donaustaufer Revier, zu kommen. Es fehlt für dieses Bergbaugebiet ein Oberbegriff, meinetwegen Frankenwald oder was weiss ich was man da nehmen kann und dann kann man natürlich alle Gruben unter dem Oberbegriff aufführen und in den einzelnen Grubenbeschreibungen erwähnen für welches Material die Grube steht.
--- Ende Zitat ---
Die Ordnung steht schon fest und braucht nicht geändert zu werden, alle Gruben sind durch die Suchfunktion zu finden. Das Hinzufügen einer zusätzlichen Hierarchie (sog. "ofr. Flusspatrevier") bringt nur Verwirrung. Das Problem ist keines, denn keiner wird nach diesem "Revier" suchen, da der Begriff auch in der Primärliteratur nicht verwendet wird.


--- Zitat von: woelsendorfer am 25 Sep 13, 09:19 ---Das sich irgendwelche Interessierte, da bin ich nicht alleine auf weiter Flur, für eine Sparte entscheiden, also von Erz und Flußspat für den Flußspat, solltest du schon denjenigen überlassen der Zeit und Arbeit da reinsteckt und es der Öffentlichkeit bereitstellt ... und mich interessiert nun mal "nur" der Flußspat.
Bisher habe ich in den Atlas eine Menge Arbeit reingesteckt. Die Informationen kommen an und bekomm gute Kommentare zu hören. Ich brauch das aber nicht, nur was ich nicht gebrauchen kann ist, dass es ständig hier Leute gibt die meinen um sich schlagen zu müssen.

--- Ende Zitat ---

Schon einmal überlegt, dass das ein offenes (Wiki-) System ist? Da musst Du leider auch mit Gegenwind rechnen, zumal hier die Lexikoneinträge in diesem Gebiet einseitig verbogen werden sollen. Kompromisse sind da notwendig. Die Anmerkung "Menge Arbeit und Zeit" reingesteckt mag zwar stimmen, allerdings muss das Ergebnis hier allen gefallen, und das tut es (noch) nicht (Die Erze sind genauso wichtig wie die anderen Rohstoffe und nicht deren Beiwerk). Die implizierte Aussage: Entweder so wie ich es will oder gar nicht, ist hier irgendwie fehl am Platze (jedenfalls liest sich das so).

Vorschlag: Du schreibst Dein Artikel über den Flussspatabbau und verlinkst dann auf die entsprechenden Gruben - OHNE dabei die vorhandene Struktur im Fundortlexikon zu ändern! Bei den entsprechenden Gruben machst Du einen Link zu Deinem Spezialthema, aber nicht umgekehrt.

Kluftknacker

Kluftknacker:
Vielleicht noch ein anderer, der wesentliche Aspekt: Ich halte die Zusammenfassung in sog. "Reviere" mit Unterordnung von ausgewählten Bergbaustätten für nicht sinnvoll. Jeder zieht seine Reviergrenzen anders. Die Aufteilung in ein Flussspatrevier und ein Erzrevier auf so eng begrenzten Raum ist m.E. Murks.

Vielleicht krankt die ganze Sache daran, ganz spezielle Gruben unter ein Hütchen zu schubsen, das eigentlich gar keines ist.
Hier hilft vielleicht ein Blick auf die gängigen Definitionen des Begriffes "Revier" (bergmänn. betrachtet, mal die häufigsten Nennungen):

* größere Abteilungseinheit eines Bergwerk, untersteht meist einem Reviersteiger
* Gebiet, in dem von einem oder mehreren Bergwerken Abbau betrieben wird. Einen zusammenhängenden Arbeitsbereich unter Tage bezeichnet man als Revier
* Bereich eines Revier- oder auch Abteilungssteigers.
* Organisatorische Einheit zur Ausführung bergmännischer, maschinentechnischer oder elektrotechnischer Arbeiten an einem oder mehreren Betriebspunkten. Vergleichbar mit einer Abteilung. Leiter eines Reviers ist ein Reviersteiger.
* Ein dem Oberbergamt unterstellter Inspektionsbereich
* Verwaltungsbezirk eines Bergamtes
G'auf!
Peter

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