Hallo Michael,
ich gehe mal davon aus, dass ein größerer Abbau erst frühestens ab etwa 1850 stattfand, als mit dem Bau des Eisenbahnnetzes ein hoher Bedarf an Schottermaterial einsetzte. Wenn jemand genauere Angaben hat, möge er es bitte hier mitteilen!
Außer in dem von Dir genannten Steinbruch (in der Kurve mit der 50er Begrenzung) gibt es in der Gegend noch weitere Gänge ähnlichen Typs, auf denen u.a. die Gruben "Brauner Hirsch" im Gräfental und "Schwarzer Hirsch" im Schumannstal bauten. Allerdings bezweifele ich, ob die Baue tief genug waren, um so frisches Material zu liefern, wie es hier von Andreas zur Diskussion gestellt wurde, das gilt m.E. auch für die genannten Steinbrüche, wenn man den zur damaligen Zeit vermutlich nur oberflächennahen Aufschlussgrad in Betracht zieht.
Meine Vermutung bezüglich der Herkunft von Andreas's Stufe ist die Gegend um Zorge, wo zur damaligen Zeit noch Bergbau (der auch nicht völlig unbedeutend war) stattfand. Aber das ist eben nur eine ganz vage Vermutung, nicht mehr!
Gruß Thomas