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Autor Thema: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)  (Gelesen 8702 mal)

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Offline Gicko231

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Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« am: 30 Jun 15, 07:28 »
Hallo,

ich habe mir vor ein paar Monaten eine Sammlung gekauft und versuche jetzt die Mineralien zu bestimmen und vielleicht den Fundort heraus zu finden. Ich hoffe das ihr mir helfen könnt. Ich bin 12 jahre alt.

Vorab danke für Antworten.

Mineral 1: Strichfarbe weist darauf hin, dass es kein Malachit sein kann, nähmlich nur ein Dioptas.
               Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht sagen könnt ob dieser aus Namibia oder Kongo stammt.
               Vielleicht sogar aus dem Tsumeb.



Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #1 am: 30 Jun 15, 07:31 »
Mineral 2: Es ist ein Rauchquarz. Er hat sehr intensive schwarze Farbe. Weißt das auf ein Fundort hin?

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #2 am: 30 Jun 15, 07:34 »
Mineral 3: Ich glaube es ist ein Hämatit. Er ist auf einer Seite stark funkelnd und auf der anderen Seite ein Muster mit ein Paar glatten Einzelkristallen.
                 Weist Das Muster oder das funkelnde auf ein Fundort hin? Steigert es den Wert?

Vorab danke für Antworten
« Letzte Änderung: 30 Jun 15, 07:59 von oliverOliver »

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #3 am: 30 Jun 15, 07:36 »
Mineral 4: Ich habe keine Ahnung was es ist oder was es sein könnte. Vielleicht habt ihr ja eine Idee.

Vorab danke für Antworten

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #4 am: 30 Jun 15, 07:41 »
Mineral 5: Es ist ein Calcit. Ich habe ihn bei einer Tombola mit dem ersten los gewonnen :D. Mir wurde leider nicht der Fundort gennant. daher wollte             ich euch fragen, ob die Kristallform oder das Begleitmineral (glaube Pyrit, Bild 4) auf einen Fundort hinweisen. Welchen Wert hat solch eine Stufe?

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #5 am: 30 Jun 15, 07:43 »
um den wert sagen zu Können:

Der hämatit ist 7cm lang und der Calcit 18cm

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #6 am: 01 Jul 15, 06:38 »
Hat niemand eine Ahnung?
« Letzte Änderung: 01 Jul 15, 10:20 von oliverOliver »

Offline heli

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #7 am: 01 Jul 15, 08:27 »
Hallo,

es handelt sich durchwegs um Stücke, die von einer Vielzahl von Fundstellen kommen können.
Die Fotos sind auch nicht die besten.
Eine Fundortbestimmung ist also realistischerweise fast unmöglich.

Das unbekannte Stück könnte ein Carbonat sein (Aragonit, Calcit). Sollte mit Säuretest leicht eruierbar sein.

 

Offline steinfroilein

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #8 am: 01 Jul 15, 11:25 »
Sicherlich freust Du Dich über Deine bisherige Mineraliensammlung, Du bist ja schon fleißig und bemühst Dich um eine ordentliche Beschreibung, das finde ich sehr lobenswert. Gerne unterstützen Dich auch die Forenmitglieder so gut sie können.

In der Tat sind manche Stücke mittels Fotoferndiagnose nicht immer eindeutig einem bestimmten Fundort zuzuweisen.

Welchen Wert hat solch eine Stufe?

Der "Wert" von Stufen ist relativ. Der eine Sammler würde dafür evtl. mehr bezahlen, ein anderer deutlich weniger. Leider gibt es hierzu keine festen (einheitlichen) Grammpreise oder Kilopreise. Das sind dann meist Erfahrungswerte, die man dann noch mittels Markt und Nachfrage nach oben oder nach unten korrigiert. Schau Dich hierzu doch mal auf einer Mineralienmesse bei Dir vor Ort um und sieh Dir die (eventuell unterschiedlichen) Preise an. Dann wirst Du bald ein "Gefühl" dafür bekommen, was solche Stufen wert sind. Je ausgeprägter, feiner und sauberer die Kristalle sind, desto "höher" der Preis.

Ich habe letztens auch bei einer Auslosung bei der Bramberger Mineralienbörse (Los durch Eintritt) gewonnen und der Wert stieg kurzfristig für mich, als ein Nebenstehender sagte, meine Stufe würde ihm besser gefallen als seine. Du siehst, was dem einem gefällt und  für wertig erachtet wird, ist Ermessenssache eines jeden.

Schön, jungen Nachwuchs in unseren Reihen zu haben,
wir freuen uns für jeden, der dem gleichen Virus verfallen ist. ;)

Bei der Gelegenheit wünsche ich Dir noch viel Spaß beim Mineraliensammeln und herzlich willkommen auch hier im Forum.

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #9 am: 01 Jul 15, 13:50 »
Hallo,
danke für eure Antworten. Ich habe mir eine Sammlung vor einem Jahr mit ca. 500 Stufen gekauft. Ich bin immer noch beim bestimmen. Problem, es waren keine Belegzettel zugeordnet. Sie kam von einem verstorbenen Mann. Sein Sohn hat die Zettel dummerweise von den Mineralien weggenommen und in eine Schachtel gelegt. Da es manche Stücke nicht mehr gibt und von manchen Mineralien es viele Stufen gibt ist es schwer zu sagen, welche Belegzettel zu keinem Mineral gehören, welche zu einem Mineral gehören und dannn noch zu überlegen zu welchem fundort das Stück gehört. Mit meiner Sammlung bin ich sehr zufrieden, ich habe schöne Hämatite (teilweise mit Rutil), ein Dioptas, ein schönen Indigolith, zwei Großstufen Schwefel von Elba, Baryte, Achate, Krokoit, Amethyste, Bergkristalle, Disthen, Rubellit, Vanadinit, Citrine (untanderem eine große Druse), eine Traumhafte Rauchquarzgruppe, Wavellit, schöne wulfenite aus Slowennien Mezica, Calcite, Rubin in zoisit, Malachit, Azurit, Rhodonit, eine große Stufe Rhyolith poliert und geschliffen aus Australien, Granate, Pyrite und noch vieles vieles mehr zum Beispiel eine schöne Stufe antimonit, Gips... Ich mach gerade eine Liste von denen die ich noch Suche. War auch vor 2 Wochen in Freiberg, dort haben meine Famillie und ich, auf den wunsch von mir mir eine Mineralienreise gemacht. Wir wachen 2 mal im terra mineralia. Die Stufen waren unglaublich, habe habe geshen das vielleicht sogar 5 Stücke von mir mithalten könnten  :). Die Schatzkammer war der Hammer, vor allem die Antimonitstufe mit einem durchmesser von einem Meter, echt unglaublich. Terra Mineralia sollte man als Mineralienfan umbedingt mal in seinem Leben gesehen haben. Am letzten Tag am Abend waren wir dann auch zum ersten mal Mineralien sammeln auf der Grube Alte Elisabeth in  Freiberg. Wir haben Calcite und ein große Stufe Eisenkiesel gefunden, die leider zerbrochen ist. Trotzdem haben wir davon ein paar Handstufen mit gut ausgebildeten Kristallen. Wenn ich meine Eltern überreden kann fahren wir in den Sommerferien zur Grube Clara. Wünsche mir jetzt erst mal zum Geburtstag Werkzeug. Finde das Mineralien sammeln richtig viel Spaß macht, vor allem auch selbst sammeln. Ich finde das Faszinierende ist, dass jede Stufe anders aussieht, auch wenn es die selbe Art, die selbe Größe und den selben Fundort hat ist die Stufe immer anders. Micromounts begeistern mich nicht so, ich mag lieber Handstufen. Klar bei Gold oder Silber kann man sich höchstens eine Kleinstufe leisten. In meinem Zimmer gibt es langsam Platzprobleme, aber eine Vitrine passt noch hin  :). Ich wohne in Limeshain in der nähe von Hanau in der nähe von Frankfurt. am besten wird sein, wenn mal einer/eine der/die sich auskennt. Vor Ort kann man immer besser bestimmen als Anhand von Bildern.

Was habt ihr eigentlich für eine Sammlung, sammelt ihr etwas bestimmtes?

Liebe Grüße
Enrico

Offline Collector

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #10 am: 01 Jul 15, 14:52 »
.... zwei Großstufen Schwefel von Elba,......eine große Stufe Rhyolith poliert und geschliffen aus Australien......

Hallo Enrico

soweit bekannt, gab es in Elba keine Großstufen Schwefel. Die großen Stufen kamen fast alle aus den Gruben in Sizilien. Mach doch mal n Foto zwecks näherer Bestimmung.
Und :  Rhyolith ist kein Mineral, sondern ein vulkanisches Gestein.

Besten Gruß
collector

Offline steinfroilein

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #11 am: 01 Jul 15, 15:10 »
Enrico, alle Achtung. Du kennst Dich aber schon gut aus.

Die terra mineralia ist wirklich toll. Da waren wir auch schon drin.

Ich sammle erst seit wenigen Jahren. Dem Mineralienatlas habe ich es zu verdanken, daß die erste Fundstelle touristenbombig ausgefallen ist. Hin mit dem Auto zum Dreiser Weiher, kurz überlegt ob links oder rechts. Dann auf gut Glück den Buckel hoch und schon fing das Bücken und Einsammeln von Olivinbomben an. Ruckizucki war eine Bananenkiste voll. Einzelne habe ich dann zuhause "auseinandergenommen" und in Olivin- und Diopsidkristalle getrennt. Dann, vor dem nächsten Urlaub wieder im Mineralienatlas geschaut, wo im österreichischen Zillertal Funde sind. In der Kundler Klamm wollten wir wandern und ... touri-like !!! ... runter an den Bach und einsammeln, was das Zeugs hält. Klar, am Anfang nimmt man alles mit; mittlerweile überlegt man doch vorher, was in den Rucksack soll und was nicht. Dann - wieder Dank dem Mineralienatlas - nach Gallzein/Hof/Österreich um Malachit/Azurit in die Sammlung aufzunehmen. Die Granatfundstellen im Zillertal sind auch nicht ohne. Aber hierzulande gibt es auch Interessantes. Die Dellen in der Eifel durften auch nicht fehlen, aber da darf man ja nun leider nicht mehr rein, Hauyne zu suchen. Tja, und dann fingen wir auch irgendwann an, auf Mineralienmessen rumzustöbern. Mittlerweile sind die Vitrinen voll und wir weichen schon aus auf den Garten. Mein Mann war früher viel geschäftlich in Minen speziell in Thailand unterwegs, aber nur um schleiffähiges Material zu kaufen, da er eine eigene Edelsteinschleiferei hatte. Er hat sich den Virus daher schon länger eingefangen und ich werde mich hüten, ihn dabei zu bremsen. An richtiger Sammlung haben wir eigentlich nur eine sehr große Zeolithsammlung. Sammeln tun wir alles, was uns gefällt. Am schönsten ist es, wenn man selber was findet, weil man da dann auch gleich eine Geschichte dazu zu erzählen hat.

Wir sammeln auch künstliche Stufen, beispielsweise kubische Zirkoniakristalle, Verneuilbirnen (synthetisch Korund und synthetisch Spinell) und derzeit was relativ Neues: RSiC-Stufen.


Offline Fabian99

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #12 am: 01 Jul 15, 15:13 »
Hallo Enrico,

wenn du 200 Mineralien und 200 Belegzettel hast, sehe ich Hoffnung.

Es gibt sichere Sachen - die können direkt zugeordnet werden.
Dummes und konstruiertes Beispiel: Du hast drei Schwefelstufen, die sind leicht zu erkennen, und drei Schwefelzettel. Dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass dieFunde zugeordnet werden können. Bleiben noch 197 Stufen ;-)

Dann könnte hier auch ein Foto und die Angaben der drei Zettel weiter helfen. Alles andere wird raten.

MfG

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #13 am: 01 Jul 15, 17:03 »
Hallo,
danke für eure Antworten.Sie kommen zum Größteil aus Elba. Ich habe 4 Zettel mit Schwefel gefunden, habe aber nur 2 oder es sind noch Schwefelstücke welche die ich bis jetzt noch nicht richtig bestimmen konnte in meiner Sammlung.

Ich habe ein Schwefel auf Aragonit. Da zwei Zettel habe mit Schwefel auf Aragonit, kann ich nicht sagen, wo mein Schwefel auf Aragonit herkommt.

Möglichkeiten:
1: Agrigento Sizilien (Italien)
2: Saalfelden (Österreich)

In cirka einer Stunde kommen die Bilder. die muss ich noch machen und verkleinern.


Jetzt bleiben noch 2 Zettel übrig:
1: Schwefelstein
2: Schwefel Sizilien (Italien)

Hoffe ihr könnt mir helfen.

Hier die Bilder für die normale Schweflestufe.

Offline Gicko231

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Re: Bestimmungshilfe bei Mineralien (Fundort)
« Antwort #14 am: 01 Jul 15, 17:04 »
die bilder kommen in cirka einer Stunde (muss sie noch machen und verkleinern)

 

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