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Autor Thema: Lötrohr  (Gelesen 42121 mal)

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Offline Maulwurf

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Re: Lötrohr
« Antwort #30 am: 28 Nov 06, 23:28 »
Hallo,
das Tabellenheft ist meines Wissens nach noch über diverse Antiquariate erhältich, ich habe 14€ dafür bezahlt.
Die Idee mit dem online-stellen von soetwas finde ich nicht schlecht. Könnte man den urheber-kram nicht durch stupides Abschreiben in Word oder Excel umgehen ?  Wenn das ginge könnte man auf diese weise das Heft unkenntlich machen und es so unentdeckt ins Netz stellen !!!


M.f.G
Fabian

Offline berthold

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Re: Lötrohr
« Antwort #31 am: 29 Nov 06, 08:46 »
Hallo,

Zitat
Könnte man den urheber-kram nicht durch stupides Abschreiben in Word oder Excel umgehen ?

 :o ähh, glaubst Du, die Urheberrechte beziehen sich nicht auf den Inhalt sondern nur auf das Layout? Nein, geht natürlich nicht.

Von dem "urheber-kram" leben Autoren und Verlage. Mit Online-Veröffentlichungen wird richtig Geld gemacht, teilweise schon mehr Geld als mit Druckwerken.

Gruß
Berthold

Offline guefz

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Re: Lötrohr
« Antwort #32 am: 29 Nov 06, 20:20 »
dann müsstest du das schon so umschreiben, das man den Originaltext nicht mehr wiedererkennt und das ganze als neues Werk durchgeht. Aber dafür sollte man schon Fachmann auf diesem Gebiet sein, weil das simple Austauschen von ein paar Wörtern reicht eben nicht...

Günter

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Re: Lötrohr
« Antwort #33 am: 06 Jan 07, 10:41 »
Endlich hab ich ein Buch über Lötrohrprobierkunde ´´ Lötrohrpraktikum `` von G.Haase in Halle ,Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig ,1925 ,2. Auflage .

Aus einem Antiquariat für schlappe 8 €uro in Top -Zustand !

Werde es dann wenn ich rausgefunden hab wie lang der Herr Haase tod und die 70 Jahre rum sind, hier posten , ;D ;D ;D ;D !

Aber Spass beiseite ,werd mir wirklich die Arbeit machen und es einscannen denn wenn man damit arbeitet und dann Flecke reinkommen - wär schade drum !

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Re: Lötrohr
« Antwort #34 am: 20 Jan 12, 13:18 »
Ich hätte da was für euch :

So ihr guten Leut - wie  ihr seht halte ich Wort - auch wenn ich mal paar Jahre nicht da war . ;)

Ich habe damals das besagte Buch mühevoll kopiert , aber leider nur auf Papier - die Kopien sind gut , vielleicht hat jemand hier nen Scanner wo man nicht jedes Blatt einzeln einlegen muss ,vielleicht auf Arbeit oder so .

Wäre schön wenn derjenige die Seiten mal alle digitalisieren könnte und dann kann man sie ja als .pdf kostenlos (heimlich) weitergeben , dagegen dürfte nichts einzuwenden sein ,zumal das Buch über 80 Jahre alt ist , stammt aus 1925 .

Ist echt gut und auch für absolute Anfänger geeignet.

Und der Herr Haase schreibt hier auch das fürn Anfang auch ein LR ohne PT-Spitze reicht , später machts sicher Sinn da Pt keine eigene Flammfarbe hat ,deshalb auch PT-Draht interessant wäre .

Falls jemand so nen Scanner hat würde ich meine Kopien zu treuen Händen zur Verfügung stellen , bräuchte sie aber danach wieder zurück und natürlich die .pfd -Datei bräuchte ich dann auch .

Wär schön wenn es klappen würde !

Glück Auf !

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Re: Lötrohr
« Antwort #35 am: 05 Feb 12, 16:54 »
So wir haben das ganze mal digitalisiert - falls es hier noch jemanden interessieren sollte .

Offline jürgen lange

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Re: Lötrohr
« Antwort #36 am: 05 Feb 12, 18:35 »

Hallo, man kann problemlos Dutzende von Artikeln im Netz finden: Z.B.

http://www-user.tu-chemnitz.de/~fna/05ackermann.pdf

Der Gourmetbrenner aus dem Markt ist sicherlich als Flammenquelle ok, kann also den Bunsenbrenner ersetzen. Er kann allerdings nicht das Lötrohr ersetzen. Mann/Frau blässt den Flammmenkegel des Bunsenbrenners in Richtung einer Mineralprobe, die sich in einer Vertiefung der Holzkohle befindet. Mit dem Lötrohr bekommt man wesentlich höhere Temperaturen (1000 °C) auf die Probe als mit der Bunsenbrenner/Gourmetbrennerflamme (600 - 800 °C). Ich habe das mal im anorganischen Grundpraktikum beim Chemiestudium gelernt. Auch Flammenfarbe und die Borax- oder Phosphorsalzperle sind sehr aufschlussreich.

Ich könnte mir grundsätzlich die Durchführung einer solchen Veranstaltung vorstellen, weiss aber leider nicht, wieviel Freizeit ich in den nächsten Monaten noch habe. Man müsste mal ein Liste aufstellen, was man so braucht und mal sehen, wer problemlos an die Materialien drankommt. Ich arbeite zwar in einer Firma, die einen fünf-cm dicken Chemikalienkatalog im Programm hat, aber drankommen ist Null. Ich werde am Montag mal bei jemanden vorbeigehen, der Chemiestudenten ausrüstet.

Glück Auf J.









Offline jürgen lange

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Re: Lötrohr
« Antwort #37 am: 06 Feb 12, 20:55 »
habe soeben ein Lötrohr erstanden, 4,50 €. Hätte ich jünger ausgesehen und keine Bürokleidung angehabt, wäre ich als Chemiestudent aufgetreten und hätte vermutlich nur 3,50 € zahlen müssen. Holzkohle war Null, muss man die von der Tankstelle nehmen oder dem eigenen Kohlenmeiler (könnte vielleicht noch ein paar Säcke davon auftreiben). Materialien wie Soda, Borax oder Natriumphosphat sind wohl auch erhältlich.

J.

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Re: Lötrohr
« Antwort #38 am: 06 Feb 12, 21:59 »
Ja nu Holzkohle soll ja nun kein Problem sein , und die Chemikalien kriegt man auch ran .

Wo hast du das Lötrohr geholt und warum machen wir da nicht gleich mal ne Sammelbestellung im Forum , das wär doch was ,oder ?

Vielleicht kannst du mal ein Bild einstellen ?

Meins ist im Bild zu sehen.

Das aus Kupfer ist ein Eigenbau mit ner Knopfkanüle (Krankenschwester becircen  ;)) hat auch gut funktioniert - bis auf den CU-Geschmack.

Daneben noch Magnesiastäbchen für Perlen und Magnesiarinne - dafür hab ich aktuell keine Quellen.

Reagenzgläser hab ich neulich für 45 ct/Stück in ner Apotheke gekauft sollte jede A. bestellen können.

Wenn du da nen Laden hast könntest du mal fragen obs die Holzmundstücke zu kaufen gibt . . .

Ich könnte dir im Tausch für 2 Lötrohre auch was von den Chemikalien die ich habe schicken wenn du willst . . .

« Letzte Änderung: 06 Feb 12, 22:13 von pseudonym »

Offline jürgen lange

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Re: Lötrohr
« Antwort #39 am: 07 Feb 12, 00:44 »
Hallo Leute

Das Ding (=Lötrohr) habe ich käuflich in Darmstadt am Herrengarten bekommen, der Herr wird sicherlich auch die Dinger bestellen können/wollen. Magnesiastäbchen und Magnesiarinnen wohl auch, hätte da wohl noch eine andere Einkaufsquelle. Erzählt doch einmal, was Euch interessiert. Bin gerne bereit für die Organisation einer Sammelbestellung ... von Geräten.

Glück Auf J.


Offline pseudonym

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Re: Lötrohr
« Antwort #40 am: 07 Feb 12, 08:56 »
Na das klingt doch gut als vielleicht wär es gut da nen extra Fred dafür aufzumachen ?

Offline jürgen lange

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Re: Lötrohr
« Antwort #41 am: 09 Feb 12, 22:05 »
@ alle

man könnte sich auch so ein halbtägiges seminar vorstellen, jeder hat ein lötrohr und magnesiastäbchen und versucht dann anhand von laborsalzen mal eine probekarte mit phosphorsalzperlen anzulegen.

jlange


Offline Hg

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Re: Lötrohr
« Antwort #42 am: 09 Feb 12, 22:25 »
Hallo,
Perlproben habe ich immer sehr gerne gemacht. Sowohl in der Laborantenausbildung auch als im Studium; aber immer am Bunsenbrenner.
Hier sind ein paar recht schöne Beispiele
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Perlproben
Grüße,
Andreas

Offline Krizu

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Re: Lötrohr
« Antwort #43 am: 10 Feb 12, 09:46 »
Puuh - lebst du gefährlich  8) :o

Hast du das neue MSDS von Borax gelesen?

MfG

Frank

Offline pseudonym

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Re: Lötrohr
« Antwort #44 am: 10 Feb 12, 10:01 »
Ja genau so muss das aussehen !

Im Bunsenbrenner geht das sicher auch , wichtig ist das die Flamme leuchtend und nichtleuchtend eingestellt werden kann , darauf kommts an .

Son Seminar wär nicht übel wenn es nicht zu teuer wäre und halbwegs in der Nähe , ein Ehemaliger Mineralienkumpel hatte sich damals den Umgang mit dem Lötrohr mal bei nen Juwelier zeigen lassen und den Rest haben wir uns dann selber erarbeitet.

Aber wie gesagt ich hab da einiges mit Perlen bestimmt , Wasser im geschl. Röhrchen nachgewiesen , Schmelzversuche , auch mal was auf Kohle .

Seit ich das Buch habe hab ich seltsamerweise wenig damit gemacht, weil nicht soviel neues drin stand, denn ich hatte da aufn paar Offenbarungen gehofft .

Ist alles keine Hexerei . . .