Mineralien / Minerals / Minerales > Achate / Agates
Wissenschaftliches zu der Achatgenese
Stone Women:
Hallo :)
Ich muß zwar ganz schön Geistige Kniebeugen machen, um Euch zu folgen -
aber Sport soll ja gut sein. ;D Also grübel ich munter in freien Minuten rum.
Ein Hinweiß in einem Buch hat mich nun stutzig gemacht.
Zitat: Die Farben der meisten Achate sind von Natur aus blass, grau. Durch künstliches Einfärben kräftige Tönungen. Zitat ende
Ist es also möglich, das die Farben erst viel Später entstanden sind? Nach dem erkalten? Durch versickertes Regenwasser, das irgendwo etwas Farbe gelöst hat?
( wasserlösliche Mineralien )
Und wenn ja - stimmt dann die Formel SiO2 wirklich 100%tig? Oder gibt es winzige Spuren von anderen Zutaten, die aber so winzig sind, das sie in der Formel nicht genannt werden ?
Mir fällt da der Amethyst ein der durch brennen die Farbe ändert,oder der Rosenquarz der durch UV-strahlen seine Farbe verliert. Ich stelle also die Formel SiO2 ein bisschen in Frage. Als grober Hinweis wird sie richtig sein, aber sonst.........?
Und, klär mich doch mal einer auf bitte. Mit was färbt man den nun Achate. ???
Kommen die Substanzen in der Natur auch vor? Und noch was! Bekommt man durch geschicktes färben auch Festungsachate hin ???
Genug der Fragen :D
Gruß Rosi
Ralf:
@Bernd
Nicht unbedingt. Leere Gasblasen im erkalteten Gestein können sich auch durch Hydrothermale Vorgänge mit Kieselsäure füllen.
@Rosi
Für die Chemie, sprich Formel, gibt´s hier kompetentere Leute ( Hallo Krizu ) :)
Was das Färben von Achaten angeht gibt es mehrere Verfahrn, die aber alle auf Kochen. bzw brennen beruhen. Beim Brennen wird die Farbe, wie beim Amethyst oder Citrin, ohne jegliche Zusatzstoffe erreicht. Also nur durch Hitze.
Das eigentliche Färben geschieht mittels unterschiedlicher Rezepturen und Prozesse. Dabei wird der Umstand genutzt, daß die Achatlagen eine unterschiedliche Dichte besitzen. Man legt die Stücke in Zucker, Honig, Eisenvitriol oder andere Stoffe ein, welche dann in den Achat einfringen. Je nach Dichte unetrschiedlich stark. Dann werden die Stücke erhitzt oder gar in Schwefelsäure gekocht, wodurch man die Farbgebung erzielt. Es gibt da die Unterschiedlichsten " Rezepte " .
Allerdings macht man das in erster Linie mit grauen Brasilianischen Achaten, meist für die Schmuckherstellung, aber auch für ahnunglose Touris oder unbedarfte Anfänger. Es ist in jedem Fall, so nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird, Betrug.
Gruß
Ralf
Stone Women:
Hallo Ralf :)
Das einlegen in Zuckerlösung kannte ich bis jetzt nur von urrraltem Holz, das in eine Art Verkohlung übergegangen ist. Bei Steinen war mir das unbekannt.
Wieder was gelernt.
Na ja, und sonst kann ich nur hoffen das ich nicht irgendwann mal so eine Fälschung im Schrank habe. :-\ Mir kann man nämlich noch alles andrehen ;D
Bin nun auf weitere Thesen gespannt.
Gruß Rosi
Steinbeißer:
Ja Rosi , mich hat SiO2 in den verschiedenen Erscheinungsarten auch schon stutzig gemacht.
Wenn man nach (Landmesser)geht,gehört nun das Wasser als Lösungs und Transportmittel
in den Hohlraum einer Mandel dazu(Ohne Berücksichtigung der Färbung).Dieses mag für einen bestimmten Typ von Achat zutreffen,aber nicht für alle.Eine bestimmte Themperatur vorausgesetzt.
Die Frage;Wieso kommt einmal Achat dann Flint oder eine andere Erscheinungsart heraus.
Kirzu hat ja schon (siehe oben) etwas dazu gesagt.Nun ist er gefragt es uns nicht chemisch
vorbelasteten zu erklären.
Gleichfalls eine Frage:Warum oder duch wechen Umstand wird Quarz oder Amethyst bei wieder-
holtem Eindringen der Kiesesäure in Achat umgewandelt.Man sollte doch annehmen das zwei
gleiche Substanzen wenn sie sich nicht( potenzieren ) nebeneinander etablieren.
Gruß Klaus
Bernd G:
achat und quarz oder achat und amethyst oder rauchquarz gibt es aber auch in ein und der selben füllung nebeneinander.
anders ist es bei den Skolezit Achat wo das mineral durch achat ersetzt wird.
das quarz oder amethyst umgewandelt wird habe ich noch nicht gehört.
sogar bei den trümmerachaten (schlottwitz ) steht quarz amethyst und achat nebeneinander ,obwohl da noch mal kieselsäure eingedrungen ist und alles wieder verfestigt hat .
auch bei den membranenachaten von freisen ist das so. meist quarz und achat nebeneinander.
interessant wäre auch die frage ob sich kieselsäure bei der bildung von achat temperatur unabhängig verhält ?
also bei hohen und bei niedrigen temperaturen achat gebildet wird .
oder nur bei hohen oder nur bei niedrigen temperaturen .
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