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Wissenschaftliches zu der Achatgenese

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Ralf:
@ Rosi

Keine Angst bezgl. der Achatfälschungen. Fast alle sind mit ein wenig Augenmerk gut zu erkennen. Die Finger sollte man von besonders knalligen Farben lassen. Hier insbesondere pink, tiefblau und grün. Diese kommen zwar auch in der Natur vor, aber nicht so grell. Ein weiteres Indiz ist der Mantel des Achates. Hier finden sich oft noch Farbreste, genau wie in den Zwickeln evtl. vorhandenem grobkristallinen Quarz. Weiter sind die Bänden oft nicht scharf abgegerenzt, sondern gehen mehr oder weniger ineinander über. Schwierig ist´s bei schwarz/weiß. Da bin ich um Haaresbreite selbst einmal auf die sog. Tuxedo-Achate hereingefallen, die ein bekannter Amerikanischer Händler anbietet. Es handelt sich aber um gefärbte Achate aus Aouli / Marokko.

@ Bernd

Wenn man Deine Frage zu Ende denkt, müsste sie lauten ob sich Achat überhaupt im Hochtemperaturbereich bildet. Die Bildung im Niedertemperaturbereich ist unumstritten. Denk nur an die Sedimentachate ( z.B South Dakota, Dryheads etc. ) oder die in Achat umgewandelten Sinterbildungen aus dem Kongo. Auch verkieselte Hölzer und vor allem Opal können sich nicht im Hochtemperaturbereich bilden.
Es könnte ja auch sein, das sich Achat nur im Niedertemperaturbereich bildet. Was spricht denn für eine Bildung im Hochtemperaturbereich ?

Ralf

Bernd G:
@ ralf
ja dann wäre das aber hinfällig Interessant ist Dein Ansatz mit der Rotation der Blasen. Darauf bin ich noch nicht gekommen ( sonst schon jemand ? ) Zitat  Ralf

denn das kann ja nur im hochtemperatrurbereich auftreten. sonst gibts ja keine rotation .

Ralf:
Stimmt :)

Macht aber nix, zuerst gehts ja darum alle möglichen Ideen zu sammeln und Fragen aufzuwerfen. Brainstorming sozusagen.

Ich find das läuft ganz gut. Würde mir aber wünschen, daß sich noch mehr Leute daran beteiligen.

Ralf

Stone Women:
:)

Hmmmmmmm, Ich glaube das wir da was trennen müßen. Zum einen gibt es ja sowohl  fein kristallinen Sio2 als auch grob kristallinen. Gehe ich mal vom grob kristallinen aus (z.B. Amethyst) sind das doch zumeist Blasen. Also ich schätze mal Hochtemperatur. Und gehe ich weiter davon aus das Sio2 eigentlich feinkristallin ist, wäre es doch möglich das die blasen erst grobkristallin werden! Durch die Bewegung die eine solche Blase mitmacht. Ich denke dabei an eine Amethyströhre die ich kürzlich gesehen habe. Die Außenhaut wird doch beim aufsteigen immer wieder "geknetet".
Dadurch bekommt sie Risse. Soweit so gut. Kommt jetzt besagte Blase erneut mit Kieselsäure in Verbindung (jetzt Niedertemperatur, weil Jaaaahre später) dringt diese ein. Da diese Säure nun "kalt" ist wird sie fester,nur dauert das aushärten entschieden länger. Hat ja alles ein paar Tausend Jährchen Zeit  ;)
Könnte es nun möglich sein das die "kalte" Kieselsäure die Kristalle in so einer Blase wieder an- oder auflöst?

Oder bin ich mit meinen Überlegungen jetzt völlig auf dem Holzweg? :-[

Gruß Rosi

PS. die Fragezeichen über meinem Kopf werden immer mehr statt weniger  ??? <So etwa! ;D

Bernd G:
mußte man mal einen chemiker,zu ziehen und fragen ob kieselsäure durch kieselsäure gelöst werden kann.
aber ich glaube nicht das es so sein kann das kieselsäure von kieselsäure gelöst wird.

ich denke eher das die blasen hol sind und dann sich der achat usw. bildet.
gehen wir mal da von aus das die blasen hol sind , und von oben wässer durch den melaphyr eindringen kömmen . diese lösen mineralien, mit den wässern dringen auch bakterien mit ein die oxidierend wirken. also eisen umwandeln.(rote farbe im achat )
wenn die lösungen in den blasen gesättigt sind kann sich achat bilden.

gruß bernd

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