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Autor Thema: Erster Eigenfund im Jahr 2019  (Gelesen 4635 mal)

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Online IntronX

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #15 am: 24 Jan 19, 08:38 »
Hallo,

bin zwar immer für wissenschaftliche Richtigkeit, aber in dem Fall zerreißt es leider den Ursprungsthread. Wollte ich nur mal so am Rande anmerken. Mein erster Fund lässt noch auf sich warten. Alles frostig draußen. Kommt aber noch!

PS: Gab es letztes Jahr nicht auch nen Wettbewerb für den schönsten Fund, im aktuellen Fall, 2018?

Bis dahin!


Glück auf!
Lars

Offline oliverOliver

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #16 am: 24 Jan 19, 14:18 »
PS: Gab es letztes Jahr nicht auch nen Wettbewerb für den schönsten Fund, im aktuellen Fall, 2018?

Hallo Lars,

ja, gab es - und ich denke mal, dass Andreas auch heuer wieder einen starten wird ....

Online Stefan

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #17 am: 24 Jan 19, 20:16 »
Thema wurde getrennt um beim ursprünlichen Thema zu bleiben.

Das neue Thema zur Frage Dolomit/Ankerit ist hier zu finden:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,48366.0.html
« Letzte Änderung: 25 Jan 19, 12:28 von oliverOliver »

Offline Conny3

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #18 am: 25 Jan 19, 07:25 »
Hallo,

hier nochmal mein erster Eigenfund 2019. Eine Druse mit Erythrin 30 mm x 10 mm. Fundort Neugeboren Kindlein Grube, Kamsdorf Roter Berg, Lesestein. Funddatum 19.1.19.

Gruß Conny

« Letzte Änderung: 25 Jan 19, 12:28 von oliverOliver »

Offline oliverOliver

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #19 am: 25 Jan 19, 12:54 »
Glückwunsch an alle, die heuer schon erfolgreich waren -
in meinen Jagdrevieren sind die Bedingungen derzeit nicht so optimal.
Aber vielleicht klappts ja am Wochenende - mal sehn .....

Offline Harzsammler

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #20 am: 27 Jan 19, 13:32 »
Hallo,

nach zwei zwar erkenntnissreichen aber noch fundfreien Sondierungstouren in den Harz purzelten Heute die ersten Funde für 2019 in einem Steinbruch in Nordthüringen aus der Wand.
Es handelt sich um bis apfelsinengroße Calcitdrusen im Muschelkalk.
Bei zwei Stücken waren die Calcite noch mit einer schneeweißen zweiten Generation überzogen.
Das kannte ich von dort in der Form noch nicht und so werden sie nun meine Regionalsammlung "Muschelkalk" bereichern.

Grüße,
Michael

Offline oliverOliver

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #21 am: 27 Jan 19, 17:57 »
Nachdem gestern auch hier bei uns der meiste Schnee weggetaut ist, hat es heute geklappt mit meinem ersten Kieselholz des Jahres - und es ist noch dazu ein gar nicht mal so schlechtes. Details und Fotos folgen demnächst .....

Offline Tycho88

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #22 am: 27 Jan 19, 18:03 »
Weiß nicht, ob der Eintrag hier jetzt korrekt ist (falls nicht bitte löschen)

hier ist der Eintrag zur Lexikonseite meines ersten Fundstück des Jahres, einer Pyrit/ Maraksitknolle

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Schleswig-Holstein/Rendsburg-Eckernf%C3%B6rde%2C%20Landkreis/Schwedeneck/Stohl

Offline oliverOliver

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #23 am: 27 Jan 19, 18:12 »
besser wärs natürlich, du würdest das/die Lexikonbild/er hierher verlinken -
dann wärs auch klar, welche der beiden Konkretionen auf der Fundstellenseite dein Jahres-Erstfund ist ...  ;)

edit: sorry, hatte ganz vergessen, dass du ja oben die Bilder schon eingestellt hast!  :-[
und: natürlich ist die Verlinkung der Lexikonseite ok!

Offline Tycho88

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #24 am: 27 Jan 19, 18:24 »
Hab ich als brav gemacht  ;)

Offline stoanklopfer

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #25 am: 29 Jan 19, 05:45 »
...
Bei zwei Stücken waren die Calcite noch mit einer schneeweißen zweiten Generation überzogen.
...

Ich würde nicht von einer zweiten Generation sprechen. Das sieht sehr nach weißen "Sinter"-Bildungen aus, die - den Bildern nach zu urteilen - nur als Stalaktiten von oben gewachsen sind und mit dem Kristallwachstum selbst nichts zu tun haben. Da stellt sich auch die Frage, ob das nicht ev. auch Aragonit sein könnte.

Gruß
Volkmar

Offline loismin

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #26 am: 29 Jan 19, 08:42 »
Hallo.

Von mir hier auch ein bißchen was .
Glasklare Willemit xx mit Calcit auf Goethit
von der Mina da Preguica, Portugal


Portugal/Beja, Distrikt/Moura/Sobral da Adica/Mina da Preguica
Erster Eigenfund im Jahr 2019

Offline Harzsammler

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #27 am: 29 Jan 19, 09:03 »
...
Bei zwei Stücken waren die Calcite noch mit einer schneeweißen zweiten Generation überzogen.
...

Ich würde nicht von einer zweiten Generation sprechen. Das sieht sehr nach weißen "Sinter"-Bildungen aus, die - den Bildern nach zu urteilen - nur als Stalaktiten von oben gewachsen sind und mit dem Kristallwachstum selbst nichts zu tun haben. Da stellt sich auch die Frage, ob das nicht ev. auch Aragonit sein könnte.

Gruß
Volkmar
... stimmt!
Unter dem Mikroskop sieht es aus wie "Eisenblüte" in Miniatur.

Grüße,
Michael

Offline Sascha M.

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #28 am: 29 Jan 19, 19:15 »
Dolomit mit etwas "Psylomelan?" aus Gießen/Bergwerkswald.

Offline oliverOliver

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Re: Erster Eigenfund im Jahr 2019
« Antwort #29 am: 03 Feb 19, 17:29 »
So, heute bin ich endlich mal dazu gekommen, Tageslicht-Fotos von meinem heurigen Erstfund vom 27.1. (siehe oben) zu machen. Es handelt sich um ein Kieselholzstück von etwa 20 cm Länge, und das erste war auch gleich das beste des Tages – ich fand es, kaum dass ich ein paar Schritte auf dem Acker gemacht hatte, danach kam dann nur noch der übliche völlig zerackerte Schrott.
Wie gesagt, es ist für einen Feldfund in der HMF (Bezirk Hollabrunn, NÖ) gar nicht so übel – zum einen hat es, außer dem obligaten frischen Querbruch an einem Ende (das andere ist alt gebrochen) kaum rezente Beschädigungen. Zum anderen – und das ist weitaus spannender – zeigen zwei der drei Flächen („keilförmiges“ Stück mit dreieckigem Querschnitt) interessante bzw. ungewöhnliche Strukturen, während die dritte eine „normale“ Holzfasern-Ansicht zeigt (Foto _A).
Ich dachte zuerst, dass eine der Seiten sogar Rindenerhaltung hat – was aber bei einem Spaltstück, das vor der Verkieselung in fluviatilem Milieu transportiert wurde (Schwemmholz), so gut wie unmöglich ist. Vielmehr dürfte es sich um mit verkieselte Reste des umgebenden Sediments („Wurzelboden“) handeln, in dem Abdrücke von Wurzeln (?) und anderer Pflanzenreste erhalten blieben (Foto _B + _C). Der zum Teil lagige/“schalige“ Aufbau könnte darauf zurückzuführen sein, dass es sich ei dieser Bildung um eine Art Kieselsinter handelt (Foto _D).
Die zweite interessante Fläche zeigt – neben einem kleinen Astloch – wiederum Wurzelabdrücke, aber direkt am Holz bzw. zumindest teilweise ins Holz gewachsen (Foto _E). Das Stück dürfte also in einem verlandenden Altarm oder an einem Ufersaum angeschwemmt wurden sein, wo es zum Teil einsedimentiert wurde, oberflächig zu verrotten begann, und von anderen Pflanzen be- und überwachsen wurde, bevor es silifiziert wurde.
Interessanterweise habe ich genau auf diesem Feld schon vor ein paar Jahren ein Stück „Wurzelboden“ (Kieselmasse mit Abdrücken) gefunden – mein einziges bisher in der ganzen HMF.