Hallo an Alle,
das Thema scheint langatmig zu sei, daher auch meine Vorstellung:
ich gehe mal davon aus, dass der Fragesteller wissen wollte ob es noch Fundstellen gibt wo man noch etwas finden kann und wo es sich "lohnt" diese aufzusuchen. In diesem Falle wäre die Frage berechtigt. ( die Fragestellung lautete aber eindeutiger)
Nun glaube ich dass man unterscheiden sollte zwischen "Sammlern" und Strahlern".
Mineralien "sammeln" kann jeder, mit oder ohne Kenntnis oder Fachausbildung, aus Freude an schönen Steinen, aus Zeitmangel oder Möglichkeit selbst tätig zu werden, beruflich oder anderweitig eben... Auch soll es Sammler geben welche Ihre Sammlung als Wertanlage oder Altersvorsorge sehen, was spätesten bei einem eventuellen Notverkauf zur großen Enttäuschung führen wird. Ein komplette Sammlung zu verkaufen ist nur mit großem Abschlag möglich und Einzelverkäufe kosten Zeit. Und wer eventuellen Erben etwas Gutes tun will soll sie möglichst zu Lebzeiten über den Wert unterrichten.
Ein "Strahler", hingegen, was immer das Wort bedeuten mag, ist ein Sammler, der mit großem Einsatz nach Goldgräbermanier im Gelände nach Steinen sucht. "strahlen" ist kein Zeitvertreib und auch kein Sport, "Strahlen" ist Leidenschaft, Liebe zur Natur, Wissenschaft und vieles mehr.
Zum strahlen gehört viel Zeit und Ausdauer, Respekt vor der Natur, Erfahrung und eine gute Beobachtungsgabe. Viel Glück aber auch so manche Enttäuschung gehören ebenso dazu, eine leichte Erreichbarkeit von Fundgebieten sowie gute Ortkenntnisse aber auch minimale Fachkenntnisse sind von Vorteil. Und wer sich den Strapazen und Gefahren stellt und seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzt und das Erlebnis mit einbezieht für den wird sich das Abenteuer "Sammeln" immer "lohnen".
Und wenn ich die Gewissheit habe, dass meine Sammlung nach meinem Ableben in guten Händen ist, dann hat es sich in jedem Fall "gelohnt".
PS: in einer moralischen Anwandlung habe ich dazu ein Gedicht geschrieben. (Bei Nachfrage kann ich es einstellen).
"Glück Auf" Schorsch