Glück Auf!
und vielen Dank für das zeigen dieses schönen Fundes. Den Bildern nach und unter Berücksichtigung der Vorkommenswahrscheinlichkeit von
Mineralien und
Gesteinen, handelt es sich bei dem Fund um
Quarz. Das Sück besteht aus einer Vielzahl kleiner Quarzkristalle. Das körnige
Gefüge deutet auf das Vorliegen von
Sandstein oder
Quarzit hin, wobei andere, alternative Entstehungsmöglichkeiten noch in Betracht kommen, hier aber der Einfachheit halber weggelassen werden. Sandstein enthält gerundete Quarzkörner, die oft an der Gesteinsbruchfläche freigelegt, aber dabei selbst nicht gebrochen werden. Die Bruchfläche verläuft um das Quarzkorn herum. Sandstein hat auch eine deutliche
Porosität. Je mehr Druck der Sandstein bei Gebirgsbildungsprozessen erfahren hat, um so mehr werden die Quarzkörner verdichtet, deren gerundete Form geht mehr und mehr verloren, die einzelnen Quarzkörner wachsen zunehmend zusammen und bilden innige Verwachsungen an den Korngrenzen. Die Porosität nimmt ab. Am Ende dieser
Regionalmetamorphose entsteht Quarzit, in dem die Quarzkörner ohne Zwischenräume dicht gedrängt und eng miteinander verwachsen ein festes und verwitterungsbeständiges Gefüge bilden. Bruchflächen verlaufen nun seltenst entlang der Korngrenzen sondern vorranging quer durch alle an der Bruchfläche freigelegten Quarzkörner. Das Ergebnis solcher Bruchflächen ist ein recht lebhaftes Glitzern.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut