Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Was ist das? (aus Schlema)
Schluchti:
An Cubanit habe ich auch gedacht, aber wieder verworfen. Cubanit sollte im Anbruch richtig hellgelb-metallisch sein und kam von der 371 meines Wissens nur in recht kleinen Nadeln im unteren mm Bereich vor.
Bismuthinit ist nicht im Vollstädt für Schlema beschrieben, wohl aber z.B. bei Minmax. Die BiCoNi-Vererzung in der Paragenese der Stufe könnte das zumindest auch als nicht unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Aber Härte und Strichfarbe, sowie die Farbe im frischen Anbruch können sicher weiterhelfen.
McSchuerf:
Hallo Schluchti,
und hältst Du von meinem Lautit-Vorschlag denn gar nichts? :P
Schluchti:
Hallo Peter,
da bin ich unschlüssig. Von der Beschreibung könnte es natürlich ebenfalls passen.
Anhand des Bildes bei mindat vermag ich es eher nicht zu erkennen. Ich habe selber auch noch keinen Lautit von der 371 gesehen. Ich muß mal gucken, ob ich an einen analysierten Lautit von der 371 rankomme, dann könnte man Vergleiche anstellen.
Mal sehen, wenn uns Jürgen dann die Härte, Strichfarbe und den Bruch liefert, kommen wir vielleicht weiter.
geomueller:
Hallo alle,
erst mal recht vielen Dank für die rege Beteiligung und die vielen Hinweise und Vorschläge.
Also noch mal zu ein paar Eigenschaften die ich mittlerweile bestimmt habe. Die Farbe im frischen Anbruch ist genau wie auf den Bino-Bildern, schmutzig messingfarben. die Strichfarbe würde ich als sehr dunkelgrau bis fast schwarz bezeichnen. Der Glanz ist matt metallisch. die Härte geht beim besten Willen bei diesen Nädelche nicht zu bestimmen ::). Noch mal zur Paragenese, die Nadeln sitzen def. auf Chloanthit/Skutterudit, ged. Arsen und Pechblende sind auf der Stufe nicht vorhanden, also auch keine höhere Radioaktivität.
Meine persönlichen Vermutungen gingen bis jetzt zu Dyskrasit oder Emplektit.
Dyskrasit habe ich aus Hartenstein-Schlema in Nadeln noch nicht gesehen, da feht mir der Vergleich. Der Dyskrasit aus Pribram sieht anders aus und kommt fast ausschließlich in Stibarsen vor.
Ich tippe stark auf Emplektit, wobei mir der aus Hatenstein-Schlema nicht bekannt ist ???
Zu euren weiteren Tipps, an Cubanit hatte ich auch gedacht, hab es aber wieder verworfen weil die Farbe nicht hinkommt, auch ist auf meiner Stufe def. kein Magnetkies. Bismuthinit ist auch ein heißer Kanditat, wäre möglich müsste weiter untersucht werden. Am meiste tendiere ich aber zu Emplektit.
Was meint ihr dazu und gibt es weitere Meinungen?
Gruß Jürgen
McSchuerf:
--- Zitat ---' ...Zu den Neufunden vom Schacht 371 zählt das seltene Kupfer-Sulfoarsenid Lautit, das als stengelige Kristalle (bis 5 mm) und Kristallaggregate (bis 1,5 cm) in Erzproben mit ged. Arsen nachweisbar war.'
.. Zitat aus dem bekannten Buch: 'Mineralfundstellen Sächsisches Erzgebirge' ..
http://www.mindat.org/picshow.php?id=9110
kommt hin, denke ich..
.. hier ist übrigens nochmal mein Lautit-(Foto) aus den Odenwald.. die Kristallform kommt hin auch wenn die xx hier nur mehr tafelig ausgebildet sind.
http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=Lautit_Odenwald_Peter.jpg
Gruß Peter
--- Ende Zitat ---
Der einzige der dazu Stellung bezogen hat, ist loparit und Schluchti schließt es gleich von voneherein aus. Schon mal ein orthorhombisches Mineral gesehen? ::) :(
Ich finde es einfach unverständlich, dass auf meine Vorschläge überhaupt nicht konstruktiv eingegangen wird. Aber das ist ja auch nix Neues! ???
Obwohl ich selbst über Lautit verfüge und die Beschreibung stengelig sowie das Mindat.org Foto genau passen würden.
Ich könnte fast wetten, dass da Lautit herauskommt aber was red ich eigentlich noch. ::)..Ihr wisst ja doch alles besser! ;D
Gruß Peter
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