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EXAKTE MINERALBESTIMMUNG IN SEKUNDEN - VORBEI MIT CHEMIE UND REM ?
McSchuerf:
Das ist tatsächlich ein einleuchtendes Argument ... ;)..über das ich noch gar nicht nachgedacht habe.. :-\..
Gruß Peter
wolfilain:
Es wird sich kaum jeder so ein gerät kaufen.
Das Raman verfahren wird maximal die anderen Verfahren unterstützen können und nicht ablösen.
z.B. kann IR Spektroskopie Sachen erkennen die Raman Spektroskopie nicht erkennt.
Seit etlichen Jahren gibt es auch Geräte die mikroskopische proben analisieren können.
Kommt halt nur drauf an wie gut das laserlicht fokussiert wird.
Und wie gut der opt. Sensor ist.
@Krizu
Im Grunde sind alle aktiv. Egal ob anorganisch organisch ... usw.
Nur kann nicht von allen so einfach eine "Messung" gemacht werden.
Einige Materialien sind zusätzlich lumineszent (bei bestimmten Frequenzen) und das überlagert den Ramaneffekt.
Es können auch Flüssigkeiten und Gase analisiert werden.
Aber dabei wird die Intensität geringer und die Elektronik muss empfindlicher sein.
Kurz gesagt: Das Monochromatische Laserlicht regt das Material an und dieses gibt andere Wellenlängen zurück.
Aber wirklich gut finde ich das die Methode eben auch Stoffe analisieren kann die im Wasser gelöst sind,
oder in Glasgefäßen sind. Hauptsache das Licht kommt durch.
Also wie ich das sehe ist bisher nur röntgen, Gamma und Ir-Spektroskopie auf dem Mars getestet worden.
Aber es wird daran gebaut.
http://epsc.wustl.edu/haskin-group/Raman/overview.htm
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Das Raman verfahren wird maximal die anderen verfahren unterstützen können und nicht ablösen.
--- Ende Zitat ---
das sehe ich auch so. Das ist und wird kein "eierlegendes Wollmilchschwein". Raman-Spektroskopie ist ja keine neue Erfindung, wenn es so einfach wäre, warum haben wir dann unsere Verfahren wie EDX, Röntgen- IR- UV usw. Spektroskopie ... nicht schon längst eingemottet? Richtig: Weil jedes Verfahren seine Stärken und Schwächen hat. Ich sehe kein Verfahren, das alles kann. Mal kann man die Gitterstruktur bestimmen, mal die Zusammensetzung...
@ Wolfi: Als Sammler würde ich mir nie und nimmer so ne Kiste anschaffen. Nicht mal als Beteiligung. Warum? Ganz einfach - so ne Kiste liefert nur unter optimalen Bedingungen ein sicheres Resultat. Und wann liefert die Natur optimale Bedingungen? Wenn ich reine, gute, saubere und große Kristalle habe - brauch ich dann so ein Gerät, das mir dann sagt: "Ja - Fluorit"?
Gruß
Berthold
uwe:
Ich denke Berthold hat die Sache auf den Punkt gebracht. Man sollte nicht gleich auf alles Neue springen. Meistens hält es nicht was es verspricht; schon wenn es aus den USA kommt.
Glück Auf
Uwe
Uwe Kolitsch:
"... beinhaltet eine Datenbank von 100 Vergleichsspektren. Da es mehr als 4.000 Mineralien gibt, gibt es eine zusätzliche Software, welche durch den Benutzer geladen werden kann ( Mineralspektren - -Datenbank zur Identifikation unbekannter Mineralien )"
Darin liegt das Hauptproblem: viel zu wenig Vergleichsspektren - wer hat schon Zeit, selbst haufenweise weitere Vergleichsspektren aufzunehmen?
Außerdem:
1) nicht alle Minerale sind Raman-aktiv.
2) Unterscheidung von Misch-XX ist problematisch
3) Die oft beobachtete Fluoreszenz wird überhaupt nicht erwähnt.
Positiv ist zumindest, daß von mind. 3 Seiten derzeit umfassende Raman-Mineralspektren-Datenbanken aufgebaut werden, davon soll 1 kostenlos über das Internet recherchierbar sein.
GA, Uwe Kolitsch (Raman-Spektrometer-Benutzer)
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