Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals

Ist das Hauyn?

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Methakos:
Bin nur Geologiestudent  :-[ da sind einem die ganzen Mineralien nicht immer ganz so wichtig, wie sie es vielleicht sein sollten.  ;D

Das mit der Lagerung in den Becken usw scheint mir eine recht plausible Erklärung zu sein! Denke das oder soetwas ähnliches kommt der wahrheit wohl am nahesten.

P.S. Ich bin faul. Noch mehr *schäm*
Da red ich lieber seitenlang im forum als mein taschenmesser auszupacken und loszukratzen.  ;)
Macht doch viel mehr spass hier zu philosopieren... 8)

Collector:
stichwort peru  ....

Im metallurgischen Komplex von La Oroya (185 km von Lima, Betreiber Centromin), eine der größten südamerikanischen Aufbereitungsanlagen für Cu, Zn, Ag, Bi, Cd, Se, In und Te wird als Nebenprodukt  Chalkanthit ( Kupfervitriol) als Industrieprodukt gewonnen. (Schädlingsbekämpfung, Galvanotechnik, Petrochemie, Emailtechnik etc. )

Aus einer mir vorliegenden Produktionsstatistik der Centromin geht hervor, daß allein im Jahr 1978 eine Menge von 5.617 to Kupfer(II)Sulfat-Pentahydrat ( = Chalkanthit ) erzeugt wurden.

Da es bei methakos ja um Relikte einer alten Sammlung geht, ist vielleicht nicht ausgeschlossen, daß der ehemalige Sammler sich Chalkanthit-Proben von den gewaltigen Cu-sulfathalden besorgt hat.

Noch während verschiedener  Besuche im Jahr 1985-88 war der Oberlauf des Flusses Mantero durch die Kupfersulfat-Abwässer von La Oroya tintenblau verfärbt, wobei nicht auszuschließen ist, daß sich an seinen Rändern auch Chalkanthit als Präzipitat gebildet hat. ( sehr ähnliche Bildung an den Rändern der Absatzbecken der Mina Chuquicamata in Chile).
Das wohl eher blasige, bzw. nicht oder kaum als Kristalle erkennbare Stück auf der Abbildung spricht wohl eher für solch eine Präzipitat-Bildung.

Das durch die Aufbereitung gewonnene Kupfersulfat ist i.d.R. mit Zinksulfat (weiß) verunreinigt, welches als Heptahydrat beim Lösen des Cu-Konzentrates in Schwefelsäure auskristallisiert.

Quelle: Centromin (Peru); 1978; Esto es Centromin: Sistema de Extracción de Minerales; Producción de metales y subproductos

gruß

collector

Trüffelschwein:
 ;D  Trotzdem: Falsch und kein natürliches Mineral. In die Tonne damit!

trüff, trüff
Charly

Krizu:
Hallo Charly,

nochmals in aller Deutlichkeit:
Es gibt genügend natürliche Vorkommen von Kupfersulfat in dieser oder vergleichbarer Ausbildung.

Wie kommst Du auf den schmalen Ast, dass gerade dieses Stück künstlich ist? Wegen der Anlösung/Verwitterung?

Die synthetischen sind meist etliche cm-große Kristalle.

MfG

Frank

Collector:
Hallo Charly

Beispiele von ( natürlichen) Neubildungen von Chalkanthit

1. Rio Tinto (Spanien)
2. Almeria (Spanien)

gruß  collector

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