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Reaktion Knaupsholz
Conny3:
Hallo,
wieder zurück zum Harz. Da war ich ja Anfang Oktober eine Woche. Am vorletzten Tag gab es eine schöne mineralogisch-geologische Wanderung von Schierke - Stern (Kreuzung am Ortseingang von Schierke) - Wormkekehre - Knaupsholz - Schierke. Funde waren eher nur geringe Belege (Axinit, Granat und Epidot). Dafür sehr schöne Naturerlebnisse zum Bsp. im Tal der Wormke. Hinter der heutigen Wormkekehre gab es Brückenreste der alten Straße. Der frühere Weg führte dann von dort aus bis zur Brockenbahn und dann zum Steinbruch. An der alten Verladestation gab es mitten im Wald nahe der Bahnlinie einen alten Seilbahnmast. Im Steinbruch auf der oberen Sohle waren noch Eisenkeile im Granit zu sehen. Man hatte offenbar den Abbau von Granit sehr plötzlich eingestellt. Ist auch im Video im Vorbeitrag (Link ) zu sehen. Mineralienbilder folgen noch....
1: Am "Stern" Blick Richtung Schierke und Brocken. Dort in der Nähe sollte es laut Atlas sogar Amethyst gegeben haben. So ein Stück würde ich gerne einmal sehen. Ich fand nur als Lesestein einen kleinen Milchquarzbeleg. Von einem ehemaligen Abbau war keine Spur mehr zu entdecken.
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz%2C%20Landkreis/Wernigerode/Schierke/Aufschluss%20am%20Stern
2: Geländerreste der alten Brücke über die Wormke im Wormketal. Dort in der Nähe die Fundstelle Wormkekehre. 1999 und Jahre danach gab es dort noch sehr schöne MM und größer der dort beschriebenen Minerale. Heute sucht man dort vergebens nach besseren Stufen. Allenfalls Belege von Granat, Axinit, Epidot und Prehnit konnten noch gesehen werden. Mitnahmenswert waren sie aber nicht mehr (zu klein und vor allem sehr dreckig - wohl durch die nahe Straße bedingt?).
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz%2C%20Landkreis/Wernigerode/Schierke/Wormkekehre
3: Der Seilbahnmast im Wald
4: Blick in den Steinbruch Knaupsholz (obere Sohle)
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz%2C%20Landkreis/Wernigerode/Schierke/Knaupsholz
Gruß Conny
harzgeist:
--- Zitat ---Am "Stern" Blick Richtung Schierke und Brocken. Dort in der Nähe sollte es laut Atlas sogar Amethyst gegeben haben. So ein Stück würde ich gerne einmal sehen. Ich fand nur als Lesestein einen kleinen Milchquarzbeleg. Von einem ehemaligen Abbau war keine Spur mehr zu entdecken.
--- Ende Zitat ---
Damit kann ich dienen :D
Hier ein Foto auf die Scnelle und unbearbeitet. Die Bildbreite ist etwa 12 cm. Das Stück ist nicht selbst gefunden (war ja unmöglich dort hin zu kommen) und kam um 1980 durch gute Beziehungen in meine Sammlung. Es mag jedoch besseres Material gegeben haben, wenngleich ich nie solches gesehen habe.
Thomas
Conny3:
Danke Thomas,
sieht ja fast so aus wie der von Ruderitz. Ich habe da auch einen Lesestein mit einem Michquarzkristall gefunden, der war auch etwas zonar gefärbt. Der könnte aus dem Vorkommen gewesen sein.(Lesestein im Wald am "Stern"). Als Dankeschön noch ein paar Bilder:
8: Zeigt den Blick in die andere Richtung vom Stern aus etwas weiter gegangen in Richtung Knaupsholz Steinbruch.
9: Ein schönes Fleckchen im Tal der Wormke unterhalb des Steinbruches mit Wasserfall (sieht man hier nicht) und kleinem granitüberdecktem Teich.
10: Dort sah ich auch diesen Steinpilz.....
11: .... und gegenüber vom Teich diesen alten Reifen. Hatte die Nationalparkverwaltung wahrscheinlich noch nicht geschafft ihn wegzuräumen oder sie wissen es gar nicht!
Bilder Mineralien folgen noch (Quarz, Epidot;..)
Gruß Conny
(heute ist das richtige Wetter für solche Beiträge ;D)
Conny3:
Hallo,
gleich auch noch ein paar Bilder :D ;D:
Ich habe auch noch ein paar "Schmankerle" aus dem Jahr 1990 gefunden! Zeolithe u.a. aus dem Steinbruch Knaupsholz (untere Sohle). Damals gab man mir sogar einen großen Hammer zum Bergen von Mineralien (Februar 1990). Mal sehen, ob die Bilder auch etwas werden. Dann der Epidot von 2018. Dazwischen liegen fast 29 Jahre !
Gruß Conny
harzgeist:
Hallo Conny,
Der kleine Steinbruch (wenn man ihn überhaupt so nennen kann) befand sich links unterhalb der Straße nach Schierke kurz vor dem ersten bebauten Grundstück, zur DDR-Zeit ein Ferienheim, das die Fundstelle als Abfallgrube nutzte. Heute ist alles renaturiert und die Stelle hebt sich kaum vom umgebenden Gelände ab.
Grauen zonierten Quarz kann man an der gegenüberliegenden Talseite am Waldrand finden, dort gab es vor einigen Jahren Erdarbeiten.
Thomas
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