Hallo slaggy,
da hast Du Dir aber eine sehr komplexe Frage einfallen lassen

.
Nehmen Wir mal die Sekundärmineralien, viele von denen (die man heute findet) haben sich erst in jüngerer Zeit gebildet.
Vor allem auf den alten Abraum-und Schlackenhalden bereits erloschener Bergbauaktivitäten.
Bestes Beispiel ist (denk ich Mal) Laurion/Griechenland.
Dort haben sich in den antiken Schlacken unzählige Mineralien gebildet (bitte jetz keine Diskusion, ob man da von Mineralien sprechen kann

)
Theoretisch müsste es Mineralien seit der Zeit geben, zu der sich die Erde abgekühlt hat. Nur wird es von diesen vor Mill. Jahren gebildeten Mineralien wohl heute nichts mehr geben...
Mineralbildungen sind ein ewig fortlaufender Prozess, solange der 'innere Motor' der Erde läuft und die Verwitterung des entstandenen Materials anhält, sollten wir noch einige Jahre mit Mineralien versorgt werden.
Ich denke mal, es ist schwierig zu sagen wie alt Mineralien wirklich sind-so könnte ein Quarz aus dem Alpen jünger sein, als ein Quarz ausm Harz.
Es hängt halt viel von den erdgeschichtlich, relevanten Vorkommnissen ab.
der Schatten
Nachtrag: habe da was zum lesen:
http://www.adolf-reichwein-schule.de/u_mat/geschi/e041.htmund
http://www.asoka.de/mineralalpin/ (ob da alles stimmt

)