Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: wilbi am 04 Apr 12, 19:27
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Hallo, wenn man das neueste Lapis-Heft aufschlägt und die tollen Stufen aus China sieht, sowie einige Traumstufen die in Tucson gezeigt wurden, verliere ich ein bischen die Sammellust in Deutschland. Auch in MW werden immer mehr Toppstufen aus fernen Ländern gezeigt. Außerdem die immer mehr werdenden Spezifizierungen, die das Eigenbestimmen immer schwieriger machen, vermiesen das Sammeln bei mir. Geht es Anderen auch so?
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Hallo Willi,
da bis Du nicht allein. Aus diesem Grund habe ich weder Lapis noch MW abonniert. Die Hefte bringen mir nichts mehr. Guckt man dann als Norddeutscher auf die mikrigen Reste im Harz, dann macht es immer weniger Spass, ins Gelände zu gehen. Mein Weg: Ich arbeite meine Funde aus dem "Lager" auf (teilweise noch von 1985!), integriere die in die Sammlung. Im Gelände suche ich fast nur noch alte, vergessene Bergbau- und Industrierelike, kaum noch Minerale.
Meine Lokalsammlung wächst (noch), China u.a. interessieren mich ohnehin nicht sehr.
Kopf hoch, sammle Mikromineralien.
Kluftknacker
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Hallo Willi, ich kann mich als Micromount-Sammler auch an Kristallen im Millimeter-Bereich erfreuen, gutes Mikroskop vorausgesetzt, und da findet man in Deutschland schon noch einiges auf den zahlreichen Bergbauhalden.
Gruß, Frank
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Naja die Lust verlieren ? Ich finde man wird blos etwas ruhiger.
Sammel ja auch fast nur lokale Sachen und da ist mir ein hübsches Mineral aus meiner Heimat 100x mehr wert als irgend eine Topstufe von sonst wo auf der Welt.
Versuch mich da auch auf MM´s oder sehr kleine Stufen zu begrenzen. Die schönsten Sachen sieht man bei der Sammlung auch nur unterm Mikroskop.
Sammel zum beispiel auch so recht "banale" Sachen wie Hämatit. Aber gerade bei so einfachen Sachen ist es schön anzuschauen in wie vielen verschiedenen Formen sowas auftreten kann und es sich je nach Fundort unterscheidet.
Mann sollte sich da von anderen oder auch von Zeitungen nicht zu viel einreden lassen und einfach das sammeln was einem selbst gefällt.
Gruß Tim
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Hallo!
Das war doch schon immer so,dass in den Mineralienzeitschriften die ganze Welt gezeigt wird.Ein Heft,welches nur Deutschland zeigt wäre etwas ärmlich dran ;)
Einfach weitersammeln und deinen eigenen Weg gehen!
Gruss Jens
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Die Lust am Sammeln verliert ein Sammler nicht so leicht, eher das selber Suchen im Gelände. Und letzteres hat nicht nur etwas mit einem (mir nicht so erscheinenden) Mangel an Fundstellen zu tun.
Uwe
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Jo, ich hab hier zum Beispiel auch Kamsdorf vor der Tür, aber das wird mir dann echt zuviel.
Da sammel ich lieber das vermeintlich ärmere Schwarzatalgebiet. Da freut man sich auch mehr wenn man mal was in Ecken findet wo es keiner vermuten würde. Und die Landschaft ist einfach reizvoller.
Selbst Nachweise von eigentlich nicht so guten Stufen aber dafür von kleinen Gruben find ich da sehr interessant.
Da würde ich vielleicht ehr mal die Lust verlieren weil das Thema so unendlich unerschöpflich ist, selbst in Deutschland.
Gruß Tim
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Da ist was dran ich krieg auch immer Komplexe wenn ich diese Museumstufen sehe , aber man kann auch kleiner Brötchen backen zumal es auch interessant ist weniger gut ausgebildete Stücke zu betrachten , nich immer nur perfekte .
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Hallo,
klar, bei den Fotos leuchten einem schon die Augen - aber nur kurzfristig.
Sammel ja auch fast nur lokale Sachen und da ist mir ein hübsches Mineral aus meiner Heimat 100x mehr wert als irgend eine Topstufe von sonst wo auf der Welt.
So isses!
Und als überwiegender Geschiebesammler, kommt es bei mir ja sowieso nicht auf Schönheit an ;D
Eher auf einen Fund, den ich noch nicht habe.
Glück Auf!
Jörg
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Hi Willi
Mir geht es da nicht anders. Auf der anderen Seite: Welche der dort abgebildeten Stufen hat ein Sammler (so wie wir es sind) gefunden ? Die meisten Stufen in Museumsqualität werden vom Kumpeln untertage oder sonst wo gefunden und dann auf dem Mineralienmarkt gewinnoptimiert verhökert. Das ist mehr ein Spielplatz für Reiche oder wenigstens solche, die über Geld nicht nachdenken müssen und hat mehr was mit Geschlechtsteillängevergleichen zu tun als mit Sammeln. Sicher, die eine oder andere Prachtstufe hab ich auch zu hause stehen, aber selbstgefunden ist am Schönsten. Naja, und dem Standard, der in den "Bilderbüchern" wie Lapis et al. gesetzt wird, kann ich auch nichts entgegen setzen.
Genau aus diesem Grund halte ich es wie Kluftknacker und ich schaue nur sporadisch in Lapis et al.. Wirkliche relevante Sammlerinformationen gibt es dort sowieso schon länger nicht mehr. In den älteren Bänden wurden gelegentlich noch heimische Fundorte beschrieben; heute würden mich die Reise zu den beschriebenen Fundorten wahrscheinlich mehr kosten, als meine Sammlung wert ist (ok, leicht übertrieben ;) ) - ne, ne, den Schmarn mach ich nicht mit.
Tja, und wie erhalte ich meine Laune am Sammeln: Ich bearbeite (fast) nur lokale Fundstellen, die ich relativ leicht erreichen kann - der Harz ist ja nicht ganz so weit wech. Und - allen Unkenrufen zum Trotz - ich finde immer noch mal wieder etwas, was den Weg in meine Sammlung schafft. Wenn man sich nicht nur auf einen Cerussit von der Glücksradhalde beschränkt, sondern auch verschiedene Ausbildungsformen und Paragenesen sammelt, ist noch viel zu finden => Positiv Denken !
Beim Kaufen entwickelt es sich derzeit so, das ich nur noch recht selten Stücke sehe, die bei mir einen Habenwollenfaktor entfalten. Und bei gleichbleibendem Buget leistet man sich somit wenigere, qualitativ hochwertigere und natürlich teurere Stücke.
BTW: Grade Deine Funde von der Glücksradhalde brauchen sich nicht zu verstecken. Klar, nix im Vergleich zu z.B. 10cm Scheeliten aus China, aber toll sind die Stücke trotzdem - und mit Sicherheit mit die Besten von der Glücksradhalde. Letztlich ist alles relativ...
Ach so, ruhiger: Ich habe so den Eindruck, ruhiger wird es nur, weil die aktiven Sammler im Durchschnitt immer älter werden und somit naturgemäß eingeschränkter. Als ich mit dem Sammeln angefangen habe, waren wir mit z.T. über 60 Leuten im Winterbergsteinbruch und heute kommen die meisten nicht, weil schlechtes Wetter angesagt ist *boff* (so geschehen 2011 !). Zugegeben, die, die nicht gekommen sind, waren die Jugendgruppe; nur wir ollen Säcke trotzten dem angesagten, dann aber doch ausgebliebenen Regen. Allerdings unterstreicht gerade dieser Umstand meine Empfindung.
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Dabei arbeitet es sich doch im kalten Regen eigentlich am besten, irgendwie muß man ja warm bleiben ;D
Gruß Tim
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hallo an alle,
ich hab schon lange aufgegeben, mich über solche riesigen sammlungsstufen in diversen veröffentlichungen aufzuregen.da mein sammlungsgebiet sich auf ganz kleine fast unbekannte lokalitäten in mitteldeutschland beschränkt und dort nur sehr wenig material zu bergen ist und das meist auch nur im mm oder ks bereich ist es für mich ok wenn andere sammler verrückt spielen und sich mit riesen stufen aus china oder so rühmen, die sie nicht mal selbst gefunden haben.mein zweites sammlungsgebiet sind verkieselte hölzer aus dem kyffhäuser und da ganz speziell nur die extrem seltenen sachen wie querschnitte und äste, darüber gibts fast nix ordentliches geschrieben und so richtig schön sehen auch nur die wenigsten fundstücke aus, deshalb sammelt auch keiner solche spezialitäten.
wie ich meine ist so eine spezialisierung immer wichtig und da brauch man sicher auch nicht die lust am sammeln verlieren wenn mal irgendwo was ganz tolles gezeigt oder abgebildet wird.
und wenn man sich von vorn herein im klaren ist was man an der fundstele finden kann, dann ärgert man sich nie über die funde der anderen, sondern freut sich immer über jedes stück was die eigenen sammlung bereichert.
grüsse vom kyffhäuser
dorypterus
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So ist das richtig , ich hab da z.B. meine Rubellite aus Wolkenburg , nicht besonders groß - aber es sind welche und ich hab sie selber gefunden - andere haben gar keine , ich hätte schon oft welche kaufen könnenn. . . aber Nö !
Was Nachwuchs angeht : Ich geb immer Kindern die ich kennenlerne , von Kollegen oder Bekannten immer ein Stück mit , so zum anfüttern , vielleicht werden da ja mal Sammler draus . . .
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Ich gebe zu, dass ich sehr wohl jemand bin, der auf die von euch kritisierten Superstufen aus aller Welt steht. Ich denke, man sollte gerade beim Thema Mineralien nicht über Geschmack streiten, denn jeder kann sammeln, wie und was er möchte. Ich sehe es ja umgekehrt auch als ehrenwert an, wenn jemand selber sammelt und sich dann noch einem bestimmten Gebiet widmet, sodass er in Eigenarbeit eine richtig gute Lokalsammlung aufbaut. Deswegen verstehe ich umgekehrt nicht so ganz die harsche Kritik. Muss man das Mineralienmagazinen wirklich vorwerfen, dass sie die besten und beeindruckendsten Stufen aus aller Welt zeigen? Klar sollte eine Mischung da sein, deutsche Funde sollten genauso im Fokus stehen, auch wenn sie heutzutage eben nicht in großen Superkristallen aller Farben vorkommen. Aber was genau ist jetzt das Schlimme daran, dass es in den Magazinen so viele Superstufen gibt? In China z.B. vergeht kaum ein Monat, in dem nicht irgendwo ein Sammlermineral in toller Qualität neu entdeckt wird - soll man sowas nur in einer Randspalte erwähnen? Ich verstehe einfach nicht so ganz, warum euch das die Lust am Sammeln vermiest?! Egal wie viele Magazine mit den neuesten Superstufen aus China ich lese - ich weiß doch auch vorher schon, dass ich beim Sammeltrip in deutschen Landen eben keine 40 cm großen Schwimmer aus knallblauem Fluorit oder 15 cm große honiggelbe Scheelitekristalle finde - also wo ist da das Problem? Deutschland ist eines der mineralogisch faszinierendsten und mineralreichsten Länder und hat eine Bergbaugeschichte wie nur wenige andere. Da kann ich gut damit leben, dass nach Jahrhunderten des Bergbaus und des Sammelns die Vorkommen etwas leerer sind - und dass andere Länder (China, Namibia, Marokko, Pakistan usw.) an der Reihe sind, ihre schier endlosen Vorkommen an wundervollen Mineralien zu offenbaren. Ich fände es sogar schade, wenn dies nicht so wäre und all jene Schätze im Verborgenen bleiben würden.
Gruß
Tobi (der dazu steht, dass er bunte, teure Superstufen aus aller Welt UND "gute alte" deutsche Mineralien liebt)
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Hallo aus Mittelfranken
Gebe Tobi völlig recht !
Und wenn man sieht, was aus Deutschland alles gekommen ist und teilweise auch heute noch kommt - nur zwei Beispiele aus jüngster Zeit : Galenit aus Hastenrath und Baryte aus den Mimbergen - braucht sich die Qualität deutscher Mineralfunde wirklich nicht zu verstecken ! Allerdings findet bei weitem nicht alles, was gefunden wird, Eingang in die Literatur...
Das also ist kein Grund, die Lust am Sammeln aufzugeben !
Glück Auf
Thomas
der auch viel Ausland in seiner Sammlung hat...und warum auch nicht ?
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Hallo,
ach nee, die Richtung schon wieder ;D. Na, da bin ich ja als Deutschlandsammler genau der richtige für. Ich persönlich bin nicht in der Lage, zu den erwähnten Topstufen (seien sie nun aus China oder einer anderen Ecke der fernen Welt) irgendeine Beziehung aufzubauen, die über ein bloßes "ja, sehr hübsch" hinausgeht. Allenfalls bei Klassikern aus England oder Böhmen mag mir so was gelingen.
Ich weiß, es wird einen Aufschrei geben, aber für mich sind diese Stücke nurmehr eine Art edler Nippes. Es fehlt ihnen meiner Meinung nach ein gewisses klassisches Element (ich kann´s nicht anders ausdrücken). Stufen aus China und Südamerika sind für mich "neu", ja steril. Ihnen fehlt ein gewisser Geist, punktum.
Aber bevor man mich hier auch noch in die esoterische Ecke stellt, kommen wir lieber wieder auf die Lust am Sammeln zurück. Selbersammeln kann man ja meist ohnehin nur das, was mehr oder minder vor der Haustür liegt und was es dort eben noch gibt. Derjenige, der nun nicht der ausgesprochene Nur-Selbersammler ist, sollte da auch trennen zwischen dem Erlebnis des Sammelns (was ihm nicht unbedingt etwas für die Sammlung abwerfen muss) und dem Stufenerwerb.
Das stellenweise zu vernehmende Lamentieren, es gäbe in Deutschland nichts mehr, kann ich auch nicht nachvollziehen. Sicher, manches ist dann etwas teuerer als etwas vergleichbares, das schon mal lange mit dem Flugzeug geflogen ist. Aber auch hier wieder mein Wahlspruch: irgendwann kommt alles zu einem guten Preis. Davon, hierzulande Stufen zu finden, wie sie in den klassischen Bergbauperioden vorkamen, davon aber sollte man sich verabschieden. Aber es gibt - siehe Hastenrath und Mimberge - ja auch noch Steinbrüche :D.
Was die angesprochenen Magazine angeht: es stimmt, da wird kaum noch über einheimisches berichtet (zumindest in dem Presseerzeugnis aus der bayrischen Landeshauptstadt). Das aber nicht deshalb, weil es nichts zu berichten gäbe, sondern weil der internationalen Glitzerwelt Vorrang gegeben wird (anderes interessiert den Leser ohnehin nicht...). Das mag wohl ein Grund sein, sich aufzuregen, ein Grund für die mangelnde Lust am Sammeln aber sollte es nicht sein. Gibt ja auch noch andere Magazine.
Es stimmt, die Geschmäcker sind verschieden. Aber man kann in jedem Falle auch heute noch eine gute Deutschlandsammlung aufbauen, in der auch gute Eigenfunde drin sind.
Gruß
Andreas
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Aber man kann in jedem Falle auch heute noch eine gute Deutschlandsammlung aufbauen, in der auch gute Eigenfunde drin sind.
Gut, dass das jemand mal so auf den Punkt bringt! Ich sehe es nämlich auch so; und da ich deine Sammlung aus unzähligen Bildern kenne, weiß ich, dass du der perfekte Beweis dafür bist, dass man auf jeden Fall im 21. Jahrhundert eine grandiose Deutschlandsammlung aufbauen kann! Und das ist ja das Tolle an den vielen möglichen Schwerpunkten unseres Hobbys: Eine so umfangreiche Deutschlandsammlung mit vielen alten Stufen und Etiketten klassischer sowie ungewöhnlicher Fundorte ist eben auch grandios, auch wenn sie im Gegensatz zu einer internationalen Schaustufensammlung eben nicht so spektakulär wirkt auf den ersten Blick!
Und ich hoffe, dass zahlreiche andere hier sich durch Andreas' Anstoß mal ein bisschen in ihrem Pessismismus bremsen und sich daran erinnern, dass Mineraliendeutschland noch lange nicht tot ist, nur weil die "neue Welt" massenweise Edelstufen aller Größen, Farben und Preisklassen ausspuckt. Amen.
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Eine meine Galenite aus Hastenrath
Im Steinbruch, nach die erste Dusche, und fertig sauber
Gute Literaturrecherche machen, alte Karten suchen, viel Zeit hinein stecken, Positiv bleiben, Freunde helfen, oft zu einem Steinbruch zuruck gehen, Hilfe fragen an Freunde, zu Stellen gehen wo keiner geht und wo keine Funde "zu erwarten" sind, eine gute Nase/Intuition entwickeln, eine heisse Tip bekommen, hart arbeiten, oft nichts finden aber immer positiv bleiben und die Natur geniessen, viel teilen mit Freunde, und ein bischen Glueck, und dann sind gute Funde im allgemeinem noch immer moglich, auch in Deutschland, auch in Belgien, auch in Frankreich, auch in die Alpen, fast uberall.
Liebe Gruesse, Frank
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Hallo,
da haben wir schon den ersten Bildbeweis. Das sieht wohl nicht schlechter aus, als das meiste, das international in letzter Zeit kam.
Gruß
Andreas
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Eine meine Galenite aus Hastenrath
Im Steinbruch, nach die erste Dusche, und fertig sauber
Gute Literaturrecherche machen, alte Karten suchen, viel Zeit hinein stecken, Positiv bleiben, Freunde helfen, oft zu einem Steinbruch zuruck gehen, Hilfe fragen an Freunde, zu Stellen gehen wo keiner geht und wo keine Funde "zu erwarten" sind, eine gute Nase/Intuition entwickeln, eine heisse Tip bekommen, hart arbeiten, oft nichts finden aber immer positiv bleiben und die Natur geniessen, viel teilen mit Freunde, und ein bischen Glueck, und dann sind gute Funde im allgemeinem noch immer moglich, auch in Deutschland, auch in Belgien, auch in Frankreich, auch in die Alpen, fast uberall.
Liebe Gruesse, Frank
Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Man braucht ja nur mal hier im Lexikon bei den deutschen Fundstellen zu gucken. Das sind über 5000! :o
Und wer weiß wo so mancher von uns rumschleicht was hier gar nicht aufgeführt ist. 8)
Und die Galenite von Hastenrath beweisen das es auch hier in Deutschland immer wieder gute Funde gibt (auch wenn sie seltener werden).
Ich bleibe mit meiner Sammelei in Deutschland, es gibt genug zu entdecken. Dadurch das ich jetzt in die Nähe von Bad Pyrmont gezogen bin
ergeben sich für mich viele neue Möglichkeiten meine Sammelschränke aufzufüllen.
Was die "Topstufen" aus China angeht: die interessieren mich nicht die Bohne! Das wäre eine Sammlung die ich mir zusammenkaufen müsste, weil ich im Leben nicht nach China reisen könnte.
Wer kann denn schon von sich behaupten das er z.B. alle Fundstellen im Erzgebirge kennt? Es gibt für uns Deutschland-Sammler genug in der Heimat zu entdecken. Ich werde am Osterwochenende damit anfangen!
Glück Auf!
Dirk
P.S. Mit Rücksicht auf meine Lebensgefährtin gehe ich auch nicht so oft ins Gelände wie ich eigentlich möchte,
sonst währ der Vahlbruch schon dreimal umgegraben! ;D
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Und genau da habt ihr bereits einen Grund, warum man die Lust am Sammeln NICHT verlieren sollte: Ein genialer Galenit, Frank, supertolle Stufe! Ihr seht also, es gibt gar keinen Widerspruch: China fördert massenweise atemberaubende Superstufen und Good Old Germany hat trotzdem noch so manche schöne Schätze in seinem Schoß 8)
Wer noch mehr Beweise braucht und vielleicht ein wenig seine Freude an Deutschland als mineralogische Schatzkammer auffrischen will, der hat noch bis zum 22. April Zeit, sich die Sonderausstellung über den Harz im Marburger Museum anzuschauen. Ich steh ja total auf chinesische Mineralien, aber ich kann angesichts der Harz-Stufen nur sagen: Deutschland ist in der ersten Liga bei richtig guten Mineralien, auch wenn die großen Zeiten vielleicht vergangen sind. Aber solche unglaublichen Galenite wie jene aus Neudorf hätte China noch zum ersten Mal zu bringen! Sammler aus aller Welt lecken sich die Finger nach deutschen Klassikern, da passt euer Gemecker nicht so wirklich dazu ;)
Und dass China, ein Land voller gigantischer Gebirge, welches knapp 30 mal so groß ist wie Deutschland und gerade erst seine Bodenschätze so richtig zu entdecken beginnt, mehr Mineralien aufzuweisen hat, als das seit Jahrhunderten abgebaute Deutschland, das ist doch wohl ganz normal ::)
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Hallo,
um direkt auf die Eingangsfrage zu antworten: ja, kann man.
Kann oder will man sich nicht tiefgehender mit der Mineralogie beschäftigen, sondern sich hauptsächlich aufs Sammeln begrenzen (ich denke mal das trifft auf 99% aller Sammler zu), dann kann es durchaus vorkommen, dass man irgenwann denkt, schon alles gesehen zu haben. Ich kenne das, kommt halt zeitweise auch mal vor ;D
Gute Funde, Neuentdeckungen oder auch Erschließung neuer Sammelgebiete können dem entgegen wirken.
Das eigentlich Wichtigste aber, sind die Kontakte, die man übers Hobby herstellt. Sammlerkumpels, mit denen man auf Tour geht und so weiter. Mit den richtigen Leuten kann man auch eher weniger erfolgreichen Touren noch was abgewinnen. Oder wenn man mal wieder im schlimmsten Gewitter in Region X seit Y Jahrzehnten absäuft. Schon einige male passiert >:D
Was die Topstufen angeht: Die kann ich mir immer wieder anschauen, ohne danach beim Blick auf die eigene Sammlung depressiv zu werden ;D
Da ist es mir auch egal, von welchem Fundort das Ganze stammt und mir fällt es auch schwer, da z.B. deutschen Fundorten irgend einen Vorrang einzuräumen. Ich sehe da einfach nur nen Stein. Mal besser, mal schlechter ausgebildet.
Was man aber als ernsthafter Sammler UNBEDINGT lernen sollte:
a) man kann einfach nicht alles sammeln und
b) man sollte Stufen auch ohne den Hintergedanken "das ist eh zu teuer für mich" betrachten können.
Dann wird das schon.
Gruß Daniel
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Hallo nochmal
Vielleicht sollte man auch überdenken, was man überhaupt mit seiner Sammlung erreichen will. Letztlich ist es so, das immer irgendwer irgendetwas Besseres hat als man selber. Wenn man sich aber von diesem typischen Konkurrenzdenken trennt, kann man auch tiefe Zufriedenheit mit den eigenen Erfolgen erreichen. Ich sehe in dieser Vorgehensweise den Schlüssel für ein erfolgreiches und befriedigendes Sammeln, vielleicht sogar ein ausgeglicheneres Leben ingesammt. Machen wir uns doch nichts vor, die Werbung, Gesellschaft etc. drängen uns förmlich auf, besser, schneller und erfolgreicher zu sein als die Anderen. Logisch, das wir dann neidisch auf die ganzen Topstufen (tollen Autos, schönen Häuser ...) der Anderen schauen. Und dafür muss man sich auch nicht schämen, den auch evolutionär ist es uns einprogrammiert worden, der Beste zu sein (nur die Stärksten können sich fortpflanzen etc.). Zum Glück hat beim Menschen die Evolution den Weg genommen, das wir nicht die schnellsten oder stärksten Lebensformen auf diesem Planeten sind, sondern die - mit verlaub - Intelligentesten (auch wenn man manchmal daran zweifeln mag). Nutzt man nun diese Intelligenz und löst sich von diesem Leistungsgedanken, kann man problemlos einen Weg finden, auch mit den kleinen, persönlichen Erfolgen glücklich zu werden und darauf kommt es doch schließlich beim Sammeln an. Ob man nun nur deutsche Fundorte sammelt (ist für mich übrigens ziemlich absurd, da schon die Frage probleme aufwirft, welches "Deutschland": Heute, von 1949 bis 1991, Grenzen von 1871, oder gar 1941 ? [Sorry Andreas, für den kleinen Seitenhieb]), oder, so wie ich, was man schön findet. Und da darf dann auch eine nette Chinastufe nicht fehlen. Ich habe kein Problem damit, auch mal 500 oder mehr Euro für eine Stufe auszugeben, sie muss es mir nur wert sein (und natürlich muss ich erstmal 500 Euronen übrig haben :P )
Anbei nochmal ein Calcitfund von 2011 aus dem Winterberg. Eine von keine Ahnung wievielen Kilo Calcitstufen (gefühlt 100 Tonnen 8) ), die ich 2011 aus dem Winterberg geschleift habe...
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1333635533.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1333635533.jpg)
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Anbei nochmal ein Calcitfund von 2011 aus dem Winterberg. Eine von keine Ahnung wievielen Kilo Calcitstufen (gefühlt 100 Tonnen 8) ), die ich 2011 aus dem Winterberg geschleift habe...
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1333635533.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1333635533.jpg)
Und wovon noch welche zum Verkauf stehen..... ;D
Oder etwa nicht?
Gruß Dirk
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Und wovon noch welche zum Verkauf stehen..... ;D
Oder etwa nicht?
Gruß Dirk
Sicher, aber solche Stücke wie das Abgebildete habe ich nicht gefühlte 100 Tonnen gefunden. Das Meiste ist - wie immer - 0815 Kram, den hier wohl auch kaum jemanden hinter dem Ofen herbei locken wird - aber den will ich in der Tat loswerden. Ich komme nur nicht zum Bildermachen und Anzeigeerstellen - bzw. mir fehlt derzeit die Lust dazu. Sammeln soll ja Spass machen ;)
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Ich nehm auch gerne Dinge mit die weniger dekorativ sind einem dafür aber was erzählen ,so wie dieses Stück hier stammt von Wolkenburg gegenüber vom Gang :
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.........
Ein Jeder sammle ohne Frust
halt was er will - mit Freud' und Lust! ;D
In diesem Sinne: Ich liebe meine Sammlung, Hochglanzmagazine hin oder her!
Und Frust schiebe ich deswegen auch nicht.
Und ja, - auch ich sammle kreuz und quer durch den "Steinegarten", gekauft, selbst gesammelt, getauscht, bunt, farblos, durchsichtig.......
Hauptsache ästhetisch und meinem Anspruch genügend..... 8)
Ich liebe Steine!
In diesem Sinne Glück - Auf an alle Gleichgesinnten, egal welcher Sammelrichtung sie angehören mögen.....
@ Tobi: Klasse Stücke, die wieder in der Marburger Schausammlung sind. Muss dringend noch mal vorbei kommen.
Wir betreuen übrigens das Stahlbermuseum in Müsen / Siegerland - natürlich mit nur wenigen (Stein-)Exponaten. Die sind aber dafür erst seit 1997 von uns wieder zusammengetragen worden. Vorher war das nur ein "Sammelsurium" von geschenkten Gäulen - äh, - Stufen von Wer-weiß-woher, ohne Anspruch an Qualität. Die ehemalige Sammlung wurde in den 70ern mal bei einem Einbruch in die Kaue entwendet!
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Hallo an die Runde :)
Ich möchte mich Andreas&Co anschließen.Gerade in letzter Zeit kommt bedingt durch das Alter vieler Sammler und ehem.Bergleute aus Deutschland wieder einiges an Material auf den Markt.Bei genauerem Hinsehen ,in Gesprächen und oftmals auch auf dem zweiten Blick findet man dann Stücke,welche lange teilweise unerschwinglich waren, zu kleinen Preisen.Oftmals werden ja nur Topstufen gesucht und angeboten.Da ist China u.a. ja regelrecht prädestiniert für.
Ich suche auf Börsen ganz gezielt auch unscheinbare Stände auf und habe dort manche Überraschung erlebt.Hinterher gibt es dann oftmals ein Oh und Ah.Was das Selbersammeln angeht,ist mir mit meinen Sammelgebieten(Edorf,Schlema,Ronneburg)leider der Zugang verwehrt und ich bin leider zu jung um von alten Beständen von früher zu zehren.
Dennoch finde ich gerade die Suche auf den Börsen sehr spannend.Allerdings würde ich auch gern mal auf die leider überdeckten Halden meiner Sammelgebiete ziehen ;)
Tonik
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Als Beweis, dass Deutschland auch in der Gegenwart noch so manche attraktive Sammlerstufen auf den Markt bringt, sei neben den Galeniten aus Hastenrath auch mal an die wunderschönen Mimetesite aus Badenweiler erinnert ...
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Hallo an alle, ganz so ernst gemeint war mein Startbeitrag ja nicht. Wer über 40 Jahre selbst sammelt und 95 % seiner Sammlung selbstgefundene Stücke sind, läßt sich durch solche abgebildeten Prachtstücke nicht die Lust am sammeln verderben. Ich wollte aber gern mal die Stimmung unter den Sammlern erfahren und bin zufrieden darüber, daß sich kaum einer der hier Beteiligten die Lust verderben läßt.
Allerdings bin ich auch der Meinung, daß Deutschland in den Hochglanzzeitschriften in den letzten Jahren zu kurz gekommen ist. Liegt es an uns Sammlern die zu wenig hinberichten, oder bringen die Zeitschriften diese Artikel wegen nicht so spektakulärer Funde und Fotos nicht mehr?
Glückauf
willi
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Zeitschrifte / Redaktionen sind normalerweise sehr froh -wenn- die Artikel bekommen.
Schreib mal selbst was fur Lapis / MW / Aufschluss Willi, die Chance ist gross es wird publiziert.
LGF
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Hallo Frank,
ich hab schon einige Artikel geschrieben im Aufschluß und MW. Für Lapis waren meine Angebote wohl zu billig. Erst im letzten oder vorletzten MW-Heft war von mir ein Artikel über das Buttermilcherz aus St.Andreasberg/ Harz.
Meine ersten Artikel stammen aus den 70er Jahren im Aufschluß.
Hast Du auch schon was veröffentlicht?
Gruß
willi
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Wenn man vielleicht mal die Lust verliert am sammeln, dann kann man immer noch schreiben ;)
Ja, ich habe auch einiges publiziert, in (NL) Gea, (Extra) Lapis uzw. Schreiben macht mir Spass. Einiges ist hier online http://www.mineraltravel.com/our-articles/ und vieles ist naturlich auf http://www.strahlen.org/.
Publizieren heisst nicht automatisch "Zeitschrifte", ist auch so. Zeitschrifte sind zuper. Lapis und andere Zeitschrifte lesen ist fur mich geniessen und traumen von weite Reisen. Online publishing ist auch super. Beides ist fur mich gut. Wichtigste fur mich ist Information teilen. Ob das dann auf papier oder digital ist, ist zweites. Das lustige an teilen ist: erst wenn man teilt, kommt auch etwas zuruck. Auch wieder wichtig beim sammeln...
Ich werde mich deine Artikel mal suchen. Ich sehe erst jetzt unten deine Postings deine echte Name. Bis jetzt sah ich nur links "wilbi". Deshalb. Viel Spass beim lesen ;)
LGF
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Hallo,
was mir ein bisschen hier fehlt, ist: "Der Weg ist das Ziel". Es ist ein geiles Gefühl, wenn sich vor dir die Kluft öffnet. Es ist ein geiles Gefühl, die Kristalle darin zu fühlen. Es ist schön, wenn am "Ende des Tages" mit den Kollegen getauscht wird und alle habe netwas mehr. So geschehen in Holzen :-)
Weniger geil ist es, den Geldbeutel aufzumachen und Papier über den Tisch zu schieben.
MFG
Frank
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Hallo Frank,
kann ich gut nachvollziehen. Ich kaufe fast nichts. Der größte Teil meiner Sammlung ist selbst gefunden, wobei ich mich auf das Vogtland und das angrenzende Westerzgebirge und Thüringen beschränke. Da kommt kein Fundstellenmangel auf.
Glück Auf
Ralf
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Hallo Frank, als ich Deinen Namen gelesen habe, dachte ich, wir hätten schon mal im Tauschverkehr gestanden. Hab meine alte Tauschpost durchgesehen, aber es war ein Benjamin de Wit aus Oldenzaal/NL aus 1974, Sorry.
Gruß willi
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Was die angesprochenen Magazine angeht: es stimmt, da wird kaum noch über einheimisches berichtet (zumindest in dem Presseerzeugnis aus der bayrischen Landeshauptstadt). Das aber nicht deshalb, weil es nichts zu berichten gäbe, sondern weil der internationalen Glitzerwelt Vorrang gegeben wird (anderes interessiert den Leser ohnehin nicht...). Das mag wohl ein Grund sein, sich aufzuregen, ein Grund für die mangelnde Lust am Sammeln aber sollte es nicht sein. Gibt ja auch noch andere Magazine.
Lieber Andreas,
da irrst Du Dich gewaltig. Was das „Presseerzeugnis aus der bayrischen Landeshauptstadt“ angeht, ist dieses in erster Linie eine Zeitschrift vom Sammler für Sammler und veröffentlicht daher auch gerne Beiträge über einheimische Fundstellen von Sammlern wie Du und ich. Hierfür ist die Redaktion stets aufgeschlossen, soviel kann zumindest ich aus eigener Erfahrung sagen, nur fehlt es leider an Autoren. Es ist halt auch einfacher ständig kleine Seitenhiebe gegen LAPIS und Co. zu verteilen als sich selber mal die Mühe zu machen und einen Artikel anzufertigen.
Doch zum eigentlichen Thema.
@wilbi: Wenn Dich Traumstufen aus Tucson dazu veranlassen über das Sammeln in Deutschland zu sinnieren ist es an der Zeit über ein anderes Hobby nachzudenken. Man kann nicht regionale mit internationalen Maßstäben gleichsetzen. Ich für meinen Teil habe zu einem bescheidenen regionalen Eigenfund allemal noch mehr Bezug als zu irgendeinem Teil aus dem Bestand der internationalen Massenware. Dafür nehme ich auch gern in Kauf 10 x oder öfter umsonst zu buddeln. Auch an den erfolglosen Tagen bin ich am Abend mit einem verspannten Rücken zufriedener als morgens, wo ich losgefahren bin. Man sollte auch die Randerscheinungen, wie gerade jetzt das Frühlingserwachen oder die gemeinsam verbrachte Zeit mit Freunden schätzen.
Bergmeister
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Hallo, viel interessanter als die Magazine ,die vielleicht mal einen Artikel über eine Fundstelle bringen, sind Bücher über Lokalitäten, wie z.B. das im vorigen Jahr erschienene Buch von Dr.Gröbner u.A. "Neue Mineralschätze der Harzes". worin auch mal wieder neue Fundstellen aufgeführt sind, die bisher in der Literatur kaum erwähnt wurden, wie Dietersdorf bei Wolfsberg und weiße Berg bei Hayn.
Sowas reizt und sobald es wärmer wird suchen wir. Kann jemand aus dem Forum die Fundstelle näher beschreiben, um sie finden? Ansonsten wird recherchiert, das gehört auch zum Sammeln.
Glückauf
willi
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Ich melde mich nochmals zu Wort, nachdem ich die Diskussion weiter verfolgt habe.
Gottlob ist das Mineraliensammeln nicht reglementiert. Es spielt nämlich keine Rolle, on man seine Sammlung aus selbst im Gelände gefundene Stufen aufbaut oder sich seine Sammlung zusammenkauft. Zuerst folgte ich auch dem Spruch von Fersman: „Ein richtiger Sammler sucht sich seine Stufen selbst.“ (oder so ähnlich), aber letztendlich kommt man doch dazu, sich die Sammlung durch Käufe zu vervollkommnen, zumal viele gute Stufen eben nur untertage gewonnen werden können.
Natürlich ist es ein ausgesprochenes Glücksgefühl, wenn man eine gute Stufe selbst geborgen hat, aber es ist genau so befriedigend, wenn man eine gute Stufe günstig erworben hat (günstig oder nicht, ist dabei natürlich relativ).
Also was soll es. Es gibt immer Möglichkeiten, Funde im Gelände bzw. auf Halden zu machen oder sich auf Börsen umzusehen – beides ist meiner Meinung nach gleichwertig.
Es treten auch in Deutschland immer mal wieder hervorragende Fundmöglichkeiten, auch auf angeblich erloschenen Fundstellen, auf. Ich erinnere da an Bräunsdorf. Vollstädt hat noch geschrieben: „Funde von Antimonmineralen sind auf den alte Halden nicht mehr möglich.“ Das stimmte auch, aber dann kam das Hochwasser und plötzlich war alles anders.
Also einen Grund mit unserem Hobby wegen angeblich fehlender Fundmöglichkeiten in Deutschland aufzuhören gibt es nicht. Kaufen oder selbst suchen – etwas geht immer.
Uwe
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Hallo Uwe, da stimme ich mit Dir nicht so überein. Für mich jedenfalls haben die selbstgefundenen Stücke einen höheren Selbstwert, weil z.T. Teil auch Erinnerungen daran hängen. Sicherlich, wenn man eine Stufe die man seit längerer Zeit gesucht hat, kauft, hat man auch zunächst ein Erfolgsgefühl, das flaut bei mir aber nach einiger Zeit ab, bei Selbstgefundenen hält das länger an, und bei unter schweren Umständen gefundenen noch länger.
Glückauf
willi
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WennWILBI sagt, es wird recherchiert, dann kann man das jedem Sammlerfreund nur ans Herz legen. Lapis ist eine Zeitschrift die dem Sammlervolk verkauft werden und Gewinn erwirtschaften muss. Dass dabei Funde aus dem hintersten Zipfel des Globus präsentiert werden, ist ganz natürlich und der Exporteur solcher Mineralstufen reibt sich die Hände.
Es ist schon erstaunlich wenn über den Mangel an deutschen Fundstellen gejammert wird, hier kann man gegensteuern indem sogfältig recherchiert wird, schliesslich gibt es genügend in dieser Richtung zu lesen und nicht nur zum Clicken.
Glückauf!
Schlacke
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"Der Weg ist das Ziel". Es ist ein geiles Gefühl, wenn sich vor dir die Kluft öffnet. Es ist ein geiles Gefühl, die Kristalle darin zu fühlen. Es ist schön, wenn am "Ende des Tages" mit den Kollegen getauscht wird und alle haben etwas mehr.
Das teile ich voll und ganz, gut gesprochen 8)
Weniger geil ist es, den Geldbeutel aufzumachen und Papier über den Tisch zu schieben.
Dies hingegen finde ich ein wenig intolerant. Ich denke, jeder sollte in diesem Hobby den Weg wählen, der ihm am meisten Freude bereitet. Und deswegen finde ich das immer ein bisschen schade, wenn hier so stark kritisiert wird, dass viele Sammler eine Menge Stufen kaufen, statt selber zu sammeln. Aber auch dafür sollte man Verständnis haben, wenn denjenigen das vielleicht auch Spaß macht. Klar kann man das objektiv betrachtet nicht mit dem eigenen Sammel- bzw. Erfolgserlebnis draußen im Gelände vergleichen. Aber was, wenn man eben z.B. Stufen aus fernen Ländern sammelt? Auf mich trifft das zu: Ich sammle neben deutschen Mineralien bevorzugt welche aus Namibia, China und den USA. Das ist Geschmackssache und eben meine Vorliebe. Aber ich habe weder Zeit noch Geld, diese Länder aufzusuchen; geschweige denn könnte ich dort eigenhändig die Stufen in jener Qualität finden, wie ich sie mag (außer vielleicht in Namibia). Abgesehen davon sind vor allem in Bezug auf die USA viele klassische Fundorte erloschen, außer dem Kauf habe ich also kaum eine Chance des Zugangs zu diesen von mir begehrten Mineralien. Von daher möchte ich noch einmal eine Lanze für jene brechen, die eher Mineralien"käufer" statt -sammler sind: Draußen im Gelände suchen ist toll, das Gefühl des Findens toller Mineralien lässt sich durch keine noch so tolle erworbene Stufe ersetzen. Aber jeder "echte" Sammler sollte auch jene Leute verstehen und respektieren, deren Schwerpunkt eben auf attraktiven Mineralien aus aller Welt liegt - und die eben nicht die Möglichkeit haben, diesen Sammeltrieb mal eben so mit nem Trip ins Gelände zu befriedigen.
Gruß
Tobi
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Ich muss Tobi da Recht geben.
Ich gehe selber (noch) nicht sammeln, weil sich in Schleswig-Holstein nicht allzu viele Möglichkeiten bieten
und da ich als Schüler keine Zeit hab, mal für einen ganzen Tag irgendwo hinzufahren .. ohne Führerschein erst Recht.
Klar, bin ich mit meinen 16 Jahren als Mineraliensammler eher die Ausnahme.
Es ist ein geiles Gefühl, wenn sich vor dir die Kluft öffnet. Es ist ein geiles Gefühl, die Kristalle darin zu fühlen. Es ist schön, wenn am "Ende des Tages" mit den Kollegen getauscht wird und alle haben etwas mehr.
Für mich ist es mindestens genauso geil, ein langersehntes Päckchen zu öffnen und manchmal sogar noch einigen Überraschungen entgegen zu blicken!
Also meiner Meinung nach sollte jeder so sammeln, wie er es möchte und nach seine Möglichkeiten. Und zu sagen, welche dieser Sammelarten nun "besser" ist, halte ich für unmöglich und nicht richtig, denn jede Art hat ihre Reize, wenn auch nicht für jeden gleich ausgeprägt.
Grüße
Steven
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Hallo,
Autor: StevenNowak96
Für mich ist es mindestens genauso geil, ein langersehntes Päckchen zu öffnen
Genauso sehe ich es auch und es ist geil zu einem ehemaligen Bergmann zu fahren und nicht genau zu wissen was er hat und was er evtl. abgibt. Geil ist es dann sich vor die Vitrine zu stellen und sich über eine schöne Neuerwerbung zu freuen. Die Scheine sehe ich da nicht die ich bezahlt habe, weil das meiste was gesammelt wird mit Scheine (Geld) bezahlt wird. Man sollte zudem nicht außer acht lassen, dass eine ganze Menge Menschen von uns Käufer ihre Familien ernähren.
Gruß Micha
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Da hat Steven sogar noch einen Punkt genannt, den ich hier knapp nördlich der deutschen Mittelgebirge gar nicht bedacht hatte: Wer in einer mineralogisch unbefriedigenden Gegend wie Nordfriesland wohnt, der müsste ja für jeden ernsthaften Sammeltrip schon mal mindestens 300 Kilometer Fahrt in den Harz oder 500 in andere Regionen wie Sachsen oder NRW einplanen.
Und ich muss meinen beiden Vorrednern noch in einem weiteren Punkt zustimmen: Auf ein Päcken warten und dann neue Stufen auspacken, das ist auch eine sehr krasse Vorfreude. Kluft-Öffnen light ;)
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Hallo,
und wo ist nun hier von Intoleranz zu lesen? Ich denke mal, das habt ihr aus dem Zusammenhang gerissen.
Kaufen anstatt selber zu finden ist und bleibt nunmal weniger "geil", ich denke das kann man als Fakt sehen, ohne nun die eine oder andere Art des Sammelns zu kritisieren. Beides dürfte sich eh die Waage halten, beim selber sammeln zahlt man im Endeffekt mehr (wenn ich nur ans Benzin denke) und findet selten Gutes, dafür ist der Lerneffekt größer.
Gruß Daniel
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Hallo Sammlergemeinde,
Kann man die Lust am Sammeln je verlieren? Ich glaube nein, denn jedes Sammeln ist Bewegung in freier Natur die gerade jetzt erwacht! Sammeln ist Natur erleben, Fundstellen orten, wandern, Ortskenntnisse erwerben. Und ich muß sagen, gerade für den Harz geht es heute gar nicht anders mehr: An bekannten, berühmten Fundstellen ist nichts mehr zu finden, ob abgegrast oder Sammelverbot sei dahingestellt. Man muß halt recherieren, alte Pingen, Gangverläufe und dann Wandern und SUCHEN.... Nicht immer krönt der Erfolg, aber schon eine Belegstufe gibt doch was her, oder??? Und sich manchmal in die Zeit des Abbaus im 17./18.Jh. so Sonntagsnachmittags zurückzuversetzen und in der Pinge die Gedanken so schweifen zu lassen,
eije auf die Ideen kommt doch nicht jeder oder? Also kann man, auch wenn viieellll Mißerfolg dabei einhergeht, doch von diesem schönen Hobby nicht lassen.
In diesem Sinne ein noch frohes Osterfest und haltet am Hobby fest weil es interessanter und Gesünder ! als jede Modelleisenbahn ist - auch wenns zur Zeit in die Spritrechnung geht :P.
GA Jochen
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Sag ich ja wenn man auch mal mit nem Beleg zufrieden sein kann , passt das schon .
Wer aber nur nach Museumstufen giert ist da schlechter dran - war aber noch nie mein Problem.
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Womit sich ja wieder ein klein wenig der Kreis schließt: Wer eher auf optisch ansprechenden Stufen aus ist, der wird beim eigenen Sammeln nicht allzu viel Erfolg haben, von daher ist der Kauf eine völlig legitime Möglichkeit, seine Sammlung an internationalen Schönheiten zu erweitern. Wer sich jedoch beim Selbstsammeln über einfach jedes Mineral freuen kann (und auf die meisten von uns dürfte das zutreffen), dessen Sammlerherz wird sich auch weiterhin im einheimischen Raum erfreuen können 8)
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Hallo zusammen,
(auch optisch ansprechende) Museumsstufen werden in Deutschland durchaus heutzutage noch gefunden. Sie werden aber nur selten publiziert, da dies regelmäßig einen Run auf die Fundstelle auslöst und diese dann früher oder später nicht mehr betreten werden darf. Das ist ein unerfreulicher Mechanismus, der die besten Stücke, ungesehen vom Rest der Welt, in den gut behüteten privaten Sammlungen versauern lässt. Hinzu kommt, dass das Sprichwort "Geteilte Freude ist doppelte Freude" bei Jägern und Sammlern nicht unbedingt zutrifft. Es gibt genügend "Kollegen", die mit ungeteilter (Fund)freude bestens klar kommen.
Davon abgesehen habe ich auch schon eine Phase des Nichtsammelns hinter mich gebracht. Das war die Zeit, in der sich der Betretungsverbote häuften, die Hilfssheriffs dauerhaft auf Pirsch gingen und noch so höfliche Anfragen grundsätzlich negativ beantwortet wurden. Wie soll man da den Spaß am Hobby behalten? Inzwischen habe ich mich damit halbwegs abgefunden, beschränke mich auf meine Standardfundstellen und gönne mir dann und wann ein Highlight, was allerdings mit ziemlicher Fahrerei oder mit Urlaub verbunden ist. Es gibt nämlich tatsächlich Länder, in denen Sammler gerne gesehen sind und das Mineraliensammeln in der gesellschaftlichen Wahrnehmung erheblich positver belegt ist als bei uns. Siehe beispielsweise: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/USA/Nevada/White%20Pine%20Co./Robinson%20District/Ely/Garnet%20Hill (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/USA/Nevada/White%20Pine%20Co./Robinson%20District/Ely/Garnet%20Hill)
Glück auf!
Carsten
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Hallo
Zu einem Punkt kann ich auch noch etwas sagen: Hier wurde ja nun schon die "Intoleranz" gegenüber Mineralienkäufern erwähnt. Auch wurde schon erwähnt, das an Eigenfunden Erinnerungen hängen, an Käufen nicht - das ist nicht richtig. Man kann auch durchaus erinnerungswürdige Kauferfahrungen machen, von denen ich so einige berichten könnte. Es ist in meinen Augen daher ziemlich unsinnig, mal wieder eine Trennlinie zu ziehen, wo letztlich keine ist. Sammeln ist eine Leidenschaft. Wie und was man sammelt, ist jeden selbst überlassen. Ich persönlich könnte nicht sagen, wo ich größere "Glücksgefühle" oder "Erfolgserlebnisse" gemacht hätte, beim Selbersammeln oder beim Kaufen. Und wenn es um besonders schöne Stufen geht, kommt man selten um das Kaufen herum, auch oder grade, wenn diese aus Deutschland stammen.
Was die Zeitschriften betrifft: Ich persönlich finde die Lapis oft etwas unseriös, die MW geht in die gleiche Richtung - ich nenne sie "Bilderbücher". Ich kann nicht sagen, ob das an den fehlenden Autoren oder an der Redaktion liegt. Ich hatte mal mit einem Autor eines Lapisartikels geredet, der sich doch recht negativ über die willkürliche Kürzung seines Artikels aufgeregt hat. Zusätzlich sind mir diverse grobe Schnitzer aufgefallen, die man in einer gut recherchierten Zeitschrift nicht finden sollte, so z.B. im Extra-Lapis Silber, wo St. Andreasberg in NRW liegt. Bei mir verliert ein Medium, in dem solche fatalen Fehler auftreten, schnell an Glaubwürdigkeit.
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Ich muss Carsten Recht geben: Die oft zu findende Ablehnung bzw. Aussperrung von Sammlern erhöht nicht wirklich die Freude. Der im Link zu findende Garnet Hill in Nevada ist echt der Hammer, kannte ich vorher noch nicht! Eine Fundstelle für schöne Granate, die ausgeschildert und mit Tipps und Hinweisen versehen ist - das nenne ich mal vorbildlich! Das geht dann natürlich schon wieder in eine neue Diskussion über: Hängt Freude am Sammeln davon ab, wie das Sammeln von Mineralien von der Obrigkeit gesehen wird? Als mehr oder weniger Straftat oder Diebstahl oder Naturzerstörung, so wie leider oftmals bei uns, oder eben wie in Nevada als Bereicherung, da sich dort Leute mit den Schätzen der Natur beschäftigen ...
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wo St. Andreasberg in NRW liegt.
Wäre dies mal der Fall, dann wäre es nicht so weit weg. ;D
Die sind bei der Recherche bestimmt in der Tabellenzeile verrutscht und in (Neu-)Andreasberg bei Ramsbeck gelandet. ;)
Gruß
René
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Womit sich ja wieder ein klein wenig der Kreis schließt: Wer eher auf optisch ansprechenden Stufen aus ist, der wird beim eigenen Sammeln nicht allzu viel Erfolg haben, von daher ist der Kauf eine völlig legitime Möglichkeit, seine Sammlung an internationalen Schönheiten zu erweitern. Wer sich jedoch beim Selbstsammeln über einfach jedes Mineral freuen kann (und auf die meisten von uns dürfte das zutreffen), dessen Sammlerherz wird sich auch weiterhin im einheimischen Raum erfreuen können
-> Genau
Ich persönlich freue mich immer wieder TOP-Stufen aus aller Welt in diversen Magazinen abgebildet zu betrachten.
Warum sollte ich die Freude am Sammeln dadurch verlieren ???
Ich bin mir Bewusst das es überwiegend TOP-Stufen sind, die man sich meisst genauso wenig wie einen neuen Porsche etc. Leisten kann.
Aber es gab, gibt und wird auch immer irgendwo & irgendjemand geben der in Besitz einer interessanteren / hochwertigen Stufe ist als man selbt, und das ist auch gut so! ;)
greetz
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Das waren doch mal wundervoll passende Worte, die diese Diskussion wieder zu ihrem Anfang zurückführen! Top-Stufen aus aller Welt sollten einen nicht davon abhalten, gerne in einheimischen Gefilden nach Belegstücken, Haldenfunden oder unscheinbaren Mineralarten zu suchen. Denn egal, was man findet - irgendwer auf der Welt hätte das Gleiche eh in größer, schöner, teurer. Schöner Vergleich zu den Autos übrigens: Nur weil andere einen Porsche fahren, verliert man doch auch nicht gleich die Lust an seinem eigenen Auto 8)
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Noch mal ein ganz anderer Gesichtspunkt zu diesem Thema:
Ich hatte mal einen Kollegen, dessen Frau war promovierte Psychologin. Von der weis ich, daß unter Psychologen Sammeln, gemeint ist das Zusammentragen und Aufbewahren bestimmter Dinge, als eine Art Krankheit, oder zumindest Abweichung von der Norm gilt. Also, wer einmal eine (angeborene?) Sammelleidenschaft besitzt, muß etwas Sammeln um zufrieden zu sein. Zu einer hohen Form des Sammelns gehören Gemälde, Oldtimer und natürlich auch Minerale oder Fossilien. Am anderen Ende stehen Messies, welche auch so eine Art Sammler sind.
Viele von uns werden neben Mineralen noch etwas anderes sammlen oder irgend wann im Leben mal was anderes gesammelt haben. Man kann mit dieser Neigung nie aufhören etwas zu sammlen oder gar die Lust am Sammeln verlieren. Selbst im hohen Alter werden wir noch hin und wider eine Stufe unserer Sammlung zuführen, auch wenn wir wissen, daß sich unsere Erben in absehbarer Zeit mit der Sammlungsauflösung befassen müssen.
Die Eingangsfrage hätte lauten müssen: Kann man die Lust am selber Suchen und bergen im Gelände verlieren? Meine Antwort: Die Lust am Sammeln verliert ein Sammler nie - das Ende des selber Suchen bestimmt die körperliche Fitness.
Uwe
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Hallo Uwe,
ein interessanter Punkt, den du da eingangs ansprichst. Och, wenn das Sammeln wirklich eine Krankheit ist, dann bin ich in dem Fall gerne krank ;) Ich kann aber echt bestätigen, dass Sammeln eine Sucht ist, die man immer wieder stillen muss, das wird hier jedem so gehen, zumindest in Bezug auf Mineralien und/oder Fossilien. Jedoch bemerke ich bei mir, dass es nie so ausgeprägt war wie bei Mineralien. Mineralien bestimmen durchaus mein Leben, das ist mehr Passion als Hobby, ich liebe das Sammeln und denke manchmal den ganzen Tag an kaum was anderes als an Mineralien. Normale Menschen halten einen für bescheuert, aber hier kann ich das ja sagen ;D Zwar habe ich auch mal andere Dinge gesammelt, z.B. Modellautos oder Bierdosen, aber das hatte sich nach ner Weile stets gelegt und blieb nicht. Nur die Mineralien werden bei mir immer meine große Leidenschaft bleiben, und das wird mir auch niemand verderben!
Gruß
Tobi
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Sehr gut Uwe :)
Gut zu lesen in diesem:
Sacks, Oliver. A Compulsive Collecting Behavior Following an A-com Aneurysmal Rupture [letter to the editor]. Neurology, no. 56 (April 2001) p. 1118.
Nietzsche hat auch gesagt: "Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden", finde ich auch schoen
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Von der weis ich, daß unter Psychologen Sammeln, gemeint ist das Zusammentragen und Aufbewahren bestimmter Dinge, als eine Art Krankheit, oder zumindest Abweichung von der Norm gilt. Also, wer einmal eine (angeborene?) Sammelleidenschaft besitzt, muß etwas Sammeln um zufrieden zu sein.
Na prima, vom Jäger und Sammler, der der Mensch einmal war, zum Psychopathen. >:D
Aber eigentlich bedeutet das ja, daß Sammler eigentlich die wahren Menschen sind...... ;D
Grüße Heiko
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Frage einen Psychologen und du wirst krank... einer meiner besten Mineralienfreunde ist Psychologe... mir scheint nicht, dass es sich selbst als Krank sieht, obschon ich ihn meistens etwas bändigen muss... ;D
Wer den Zugang zum Suchen, Sammeln und Finden hat, für den ist dieser Ausgleich "Meditation", Erholung, Freude, Freiheit ... ::) einfach sich selber sein. Wer das verliert oder sich nehmen lässt :o , braucht etwas anderes als Ersatz... was ihn aber meiner Meinung nach nie gleich befriedigen wird... :P
ich bedaure jeden, der die Lust verliert....
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da werden einem die Psychologische Aspekte des Wortes Sammeln erst richtig Bewusst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sammeln (http://de.wikipedia.org/wiki/Sammeln)
greetz
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Ich kannte diesen Artikel schon, ebenso ähnliche Ausführungen über das psychologische Phänomen des Sammelns. Wobei man ja, wenn wir mal zum Mineraliensammeln draußen im Feld zurückkehren, von einem doppelten Erlebnis reden muss: Da hat man Jagen UND Sammeln kombiniert, da man zuerst in eigener Drecksarbeit nach den begehrten Stücken sucht und sie danach (im Idealfall) der Sammlung zufügen und sie bewundern kann. Und allein diese Komponente dürfte dafür sorgen, dass niemand, der je richtig gesammelt hat, jemals die Lust an diesem Hobby verlieren sollte ...
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Hi
Wahrlich ein interessanter Ansatz: Sammeln als "Geisteskrankheit". Aber so richtig kann ich mich mit dieser Aussage nicht anfreunden (ebensowenig wie so manch anderer hier). Ich sehe im Hang zum Sammeln auch eher die alte genetische Vorbelastung des Jägers und Sammlers. Uralte Verhaltensmuster, welche mal unser Überleben gesichert haben, würde ich nicht als Krankheit bezeichnen. Vielleicht zielt die Aussage des Psychologen eher auf eine übertriebene Sammelleidenschaft hin, wobei hier eine klare Grenze schwer zu ziehen sein wird.
Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes dazu sagen: Bisher erscheinen mir Menschen, welche in irgendeiner Form einer Sammelleidenschaft folgen, "lebendiger"*1 und/oder aufgeschlossener zu sein als solche, die dieses nicht tun. Dazu muss ich noch ergänzend sagen, das diese Beobachtung nur dann zutrifft, wenn sich die entsprechende Person auch mehr oder weniger intensiv mit dem Sammelhintergrund auseinander setzt. Leute, die einfach nur Bierdeckel (oder hübsche Steine) sammeln, zählen also nicht dazu.
Wenn sich aber die sammelnde Person nicht nur dem mechanischen Sammelprozess hingibt, sondern auch die - sofern vorhanden - theoretischen Grundlagen etc. erarbeitet, trifft meine Beobachtung zu. Das ist letztlich sicherlich auch logisch, da man durch sein spezielles Interesse sich automatisch aus der Masse hervorhebt und somit auch automatisch eine andere, möglicherweise auch erweiterte Sicht auf die Dinge erhält. Man erweitert schlicht und ergreifend seinen Horizont. Das trifft auf Sammler von Dingen mit großem naturwissenschaftlichen Bezug besonders zu, da man über das Sammelgebiet zu der entsprechenden Naturwissenschaft und somit zu einem größeren Wissenpotential und letztlich sogar einem erweiterten Weltbild gelangen kann. Denkt man diesen Ansatz konsequent zuende, so muß man es als erstrebenswert ansehen, Dinge mit naturwissenschaftlichen Bezug zu sammeln, da man auf diese Weise zu einem, tja, weiseren Menschen wird - die Einarbeitung in den theoretischen Teil vorausgesetzt. Das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung zu dem Thema, da ich mich persönlich so sehe. Falls diese Vorgehensweise einem Psychologen als Geisteskrankheit erscheint, so schließe ich mich Tobi an und bin gerne Krank. Ein Freund von mir hat es einmal noch deutlich drastischer formuliert: "Wenn 'normal' das ist, was alle Anderen sind, bin ich froh, nicht 'normal' zu sein !"
Oder ganz anders Betrachtet: Wie wurden den die Grundlagen für die Naturwissenschaften, speziell Mineralogie und Geologie gelegt ? Irgendwelche Menschen haben angefangen, systematisch Minerlien/Steine zu sammeln und festgestellt, na hoppala, da gibt es ja Zusammenhänge, Verbindungen und man kann daraus Erkenntnisse mit allgemeiner Gültigkeit ableiten. Das sich bei allen Quarzen auf der Welt die Flächen unter den gleichen Winkeln schneiden kann man nur herausfinden, wenn man auch Quarze aus aller Welt hat, ergo sammelt. Ok, diese Betrachtungsweise funktioniert defintiv nicht bei Bierdeckelsammlern u.ä..
Mein persönliches Fazit: Mineraliensammeln ist ein erstrebenswertes und wissenserweiterndes Hobby. Wenn man sich dann noch mit den entsprechenden theoretischen Grundlagen beschäftigt, macht man sicher nicht verkehrt.
P.S.: Es ist natürlich auch logisch, das ich mich nicht selber als geisteskrank bezeichen kann (Geisteskranke erkennen grundsätzlich ihre eigene Geisteskrankheit nicht). Und mein Hobby muß ich in einem positiven Licht und evtl. sogar mit einem höheren Sinn sehen, ansonsten wäre ich ja wirklich geisteskrank...
*1: "lebendiger" in dem Sinne, das sie mehr mit ihrem Leben, insbesondere ihrer Freizeit, anzufangen wissen und durch die Vorfreude auf Sammelereignisse und/oder das Zusammensein mit Gleichgesinnten mehr Freude erfahren.
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Hallo Markus,
ein persönlicher, interessanter Ansatz, allerdings werden hier zwei Dinge miteinander unzulässig vermengt, zum einen das Sammeln und zum anderen die Wissenserweiterung.
Denkt man diesen Ansatz konsequent zuende, so muß man es als erstrebenswert ansehen, Dinge mit naturwissenschaftlichen Bezug zu sammeln, da man auf diese Weise zu einem, tja, weiseren Menschen wird - die Einarbeitung in den theoretischen Teil vorausgesetzt.
Nur leider ist das Erlangen von Wissen vom eigentlichen Sammeln unabhängig. Konkret: Ich kann mein Wissen auch erhöhen, und vielleicht weiser werden, wenn ich mir die Teile im Museum anschaue. Das HABEN ist nicht grundlegend.
Der Umkehrschluss Deiner "These" hieße überspitzt: "Nicht Sammeln heißt unwissend (manchmal auch: dumm) bleiben". Die Geschichte lehrt uns anderes. Die Erlangung von Wissen ist vom Anhäufen materieller Dinge unabanhägig. Denke an die Quantenphysiker: Sammeln die atomare Subpartikel?
GA
Kluftknacker
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Hallo,
sammeln hat nichts mit Geisteskrankheit zu tun. Bei einer Geisteskrankheit (Z. B. Wahnvorstellungen) ist die Fremdwahrnehmung gestört. Selbst wenn wir "getrieben" sammeln, merken wir dieses selbst. Somit bezieht sich selbst eine exzessive Sammelleidenschaft höchstens auf die Selbstwahrnehmung. Wie Kluftknacker eben schrieb, sammeln und die damit verbundene Wissenserweiterung ist etwas gänzlich anderes, wie nur das Ansammeln von Dingen.
Aus psychoanalytischer Sicht kann, wie von Freud postuliert, 1. eine Umwandlung von schädlichen Trieben (in der Psychologie spricht man von triebfeindlichen Tendenzen), in einen sozial konformen Rahmen stattfinden (das Sammeln und die Wissenserweiterung). Doch der hauptsächliche Aspekt des Sammelns, liegt 2. in einer unterbewussten Angst vor der "Vergänglichkeit" des Selbst begründet. Dieses wird durch Anhäufung von "unvergänglichen" Dingen kompensiert und umgewandelt. "Wir schaffen etwas, was die Zeit überdauert."
In dem Sinn, sehen wir es als Charakter 8)
Glück Auf!
Jörg
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Interessante Diskussion! Danke.
Sammeln in der Umfang und Art wie 'manche' Mineraliensammler es machen, ist sicher nicht normal oder abnormal zu nennen. Normal und abnormal haengt von der Norm ab. Aber: wir brauchen nicht zu sammeln um zu ueberleben. So in den Sinne ist sammeln mindestens ein Luxus/Hobby und unwichtig. In unserem Luxuskultur sammeln aber die meiste Leute etwas: etwas materielles, oder sogar sammeln Erinnerungen und wollen dafur sehr (zu) viel reisen (ich). So, "der Abweichung ist der Norm". Der normale ist abnormal. Das ist in der Psychologie normal. Man muss eigentlich normale Menschen studieren und nicht abnormale. Weil eigentlich fast jeder von uns irgendwo eine Abweichung hat ;) Das abnormale ist normalisiert. Und der normale ist eigenlich der Abweichung. Schau mal den neue DSM-5 (http://de.wikipedia.org/wiki/Diagnostic_and_Statistical_Manual_of_Mental_Disorders) an. Jeder hat eine Abweichung.
Personlich: ich finde mich kein Sammler in stricto senso. Ich mag reisen und Mineralien finden ("der jagd"). Wenn die Mineralien dann gefunden sind, ist fur mich die meiste Spass weg. Einige sammlerfreunde aber haben mehr Spass am 'haben/besitzen' und weniger an finden. So macht jeder es auf seine eigene Weise und das ist auch gut so.
Wenn sammeln aber "Obsessive–compulsive" ist, dann ist es klar eine Zwangsstörung. Und ich kenne einige (nicht viele) mit sicherlich eine Zwangsstörung. Diese Zwangsstörung haengt dann oft mit weniger oder mehr Autismus-Asperger/Narzissmus zusammen. Das ist an manche Sammler gut zu sehen. Ist kein Problem, aber ist gut zu sehen. Autisten wissen normalerweisse sehr gut das die Autist sind. Uberhaupt kein Problem. Ich sage immer "jeder Mensch ist original und in jeder von uns ist ein bischen Autismus". Es kann aber aergerlich sein, wenn jemand sein eigenes Verhalten uberhaupt nicht sehen kann oder will und das nicht aendern kann/will.
So, sammeln kann sicher eine Geisteskrankheit sein. Aber nur in Ausnahmefaelle. Der Norm dieser Ausnahmen ist ziemlich klar. Wie meine Mutter sagte "alles wo 'zu' vor steht, ist nicht gut". Oder "wenn andere Leute leiden unten dein Verhalten, dann machst du etwas falsch".
Der Lust verlieren am Sammeln ist ein bischen der Lust verlieren zu Leben...
P.s.: nicht vergessen: es gibt heutzutage kaum noch Psychologen die Freud wirklich ernst nehmen. Auch die psychologie als Wissenschaft ist nicht mehr die gleiche Wissenschaft als vor 90-100 Jahre. Lustig ist das auf der Hollaendischen wikipedia die Kritiken an Freuds' Theorien gut beschrieben sind (http://nl.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud#Kritieken) aber auf der Deutschen wikipedia vollig fehlen (http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud). Das ist nicht meine Meinung, aber eine objektive Feststellung ;) Ich habe vieles von Freud in Deutsch gelesen, weil Psychologie mich sehr interessiert. Und manche seine Theorien finde ich sehr interessant.
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Hallo,
wo steht das sammeln eine „Geisteskrankheit“ ist? In den wikipedia Artikel steht das so nicht da, zumindest kann ich die Stelle, mit genau dieser Aussage nicht finden. Das Einzige sind die Psychologischen Aspekte, da geht man aber nach meiner bescheidenen Meinung nach von der unterschiedlichen Motivation des Sammelns aus, die im Extremfall halt auch Krankhaft sein kann. Ansonsten ist alles normal im grünen Bereich.
Sammeln als Luxus, ja und nein, es ist eine Form der Kompensation des Alltagstresses, andere machen dafür Sport oder gehen zur Feuerwehr usw. und natürlich auch eine Form unserer Kultur. Es mag in anderen Kulturen anders sein. Um zu überleben braucht man nicht sammeln, aber, die Maslowsche Bedürfnispyramide geht nun mal nicht nur von den Grundbedürfnissen aus.
Ingo
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Wenn ich diesen Psychoquatsch höre geht mir echt die Hutschnur!
Mineralien Sammeln ist ein Hobby!! Punkt! Aus! Basta!
Genauso wie lesen, häkeln, töpfern, usw. usw. usw. usw.........
Belasst es doch einfach dabei! Und um auf einen anderen Kollegen hier einzugehen:
Man kann die Lust am Sammeln verlieren! Ich hab´s selber erlebt!
Schönen Abend.
Glück Auf
Dirk
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Hallo Dirk,
auch ich sehe das Sammeln von Mineralien als Hobby und richtige Leidenschaft, bin aber sehr froh, wenn mich die Einheimischen im jeweiligen Sammelgebiet für einen Irren halten. Wenn sie dies nämlich nicht mehr tun und so etwas wie Neid aufkommt, wird es für uns meistens eng und es entstehen oft Schutzgebiete für einheimische Strahler, die tun und lassen können, was sie wollen und wir sind außen vor.
Glück auf
Robert
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Ich glaub die Lust am Sammeln kann ich nicht verlieren ....
Und wenns mir mit Mineralien irgentwann zu böd wird , dann wird einfach was andres Gesammelt , z.B. Geld 8) 8)
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Genau Mario ;D
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Ich fand das Thema nicht uninteressant! Aber jetzt sollte es auch wieder gut sein damit, sonst wird es Langweilig.
Ingo
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Also Cmd.Powell hats eigentlich auf den Punkt gebracht wer jetzt nur stumpfsinnig ´´Schöne Steine ´´sammelt und davon soviele in der Bude hat das er sich drin nicht mehr drehen kann - da könnte schon grenzwertig sein .
Wenn man sich dagegen mit dem ganzen drumherum befasst -und das wird wohl jeder hier tun - wird man davon sicher schlauer , weltoffener , hebt sich von der Masse ab , und hält vor allem seine grauen Zellen fit , zumindest fitter als wenn man nur jeden Tag in de Kneipe geht und mit schwerer Zunge dummes Zeug labert oder Dschungelcamp guckt ;) !
Wobei man Verständniss nicht immer vorrausetzen kann , bei mir isses so das Frau auch denkt das wär schon bissel krankhaft - für sie sind das nur bunte Steine , sie kann einfach nicht dahinter steigen was das ganze soll - aber von mir aus - ich mach trotzdem weiter .
Was anderes ist ja das :Es ist ein deutlicher Unterschied ob ich Dinge sammle die die Natur geschaffen hat ,oder ob ich irgendwelchen Nippes sammle der aus ner chinesischen Plastefabrik kommt wie Kulis,Zollstöcke oder so .
Allerdings scheint das Bild das die Allgemeinheit vom ´´Sammler ´´ hat genau das zu sein : ´´Der hat einen an der Waffel und wird bestimmt bald Messi !´´
Arme Irre ! ;D
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Wenn ich diesen Psychoquatsch höre geht mir echt die Hutschnur!
Mineralien Sammeln ist ein Hobby!! Punkt! Aus! Basta!
Auch wenns dir an die Hutschnur geht.
Die Psychologischen Aspekte gehören zu allen Hobbys in Verbindung mit dem Sammeln garantiert unbewusst dazu.
Und das Thread Thema: Kann man die Lust verlieren am Sammeln ? Erst recht.
Die Wurzeln hierbei sind die Gefühle, die bedingt duch verschiedene Aspekte der Psychologie ausgelöst werden und zum Thread Thema führen.
Doch, da es sich hierbei um ein Mineralien / Fossilien Forum handelt, werde ich dieses intellektuelle Thema nicht vertiefen.
greetz.
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Doch, da es sich hierbei um ein Mineralien / Fossilien Forum handelt, werde ich dieses intellektuelle Thema nicht vertiefen.
... äußerst mehrdeutig, dieses Statement .... ;)
Kluftknacker
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Hallo,
ich als tumber Erdgeist betreibe das Strahlen mit Freude an der Natur und komme immer zufrieden heim, auch wenn ich gar nichts gefunden habe und genieße diese Zufriedenheit ohne ihre Entstehung intellektuell zu hinterfragen. Das Einzige, was mir diese Freude verleiden könnte wäre, wenn ich während des An- oder Abstiegs pseudowissenschaftlich zugetextet würde. Aber das Problem würde sicherlich durch den benachbarten Wildbach rasch gelöst...
Inwieweit wir Sammler und Strahler mit den Ausführungen von Damian intellektuell überfordert sind, sei nun mal dahingestellt.
Glück auf
Robert
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ich als tumber Erdgeist betreibe das Strahlen mit Freude an der Natur und komme immer zufrieden heim, auch wenn ich gar nichts gefunden habe und genieße diese Zufriedenheit ohne ihre Entstehung intellektuell zu hinterfragen.
-> und das ist auch gut so !
Inwieweit wir Sammler und Strahler mit den Ausführungen von Damian intellektuell überfordert sind, sei nun mal dahingestellt.
Das ist hart gesagt, ich bin halt der Meinung das Sammeln in Verbindung mit psychologischen Aspekten und den damit verbundenen Unbewussten handeln steht.
Gewiss, wer die Lust am Sammeln verloren hat, wird schon seine Gründe haben.
Der ist aber noch lange nicht intellektuell überfordert. :D
greetz
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Hallo.
Für mich ist das ganz einfach !!
Solange es noch Fundstellen auf der Welt gibt wo ich noch nicht gewesen bin und ich , wenn ich sie besuche
neue Länder, Gegenden und Leute kennen lernen kann , verliere ich sicher nicht die Lust am Sammeln !!
Erst in der"Kiste" ist es für mich vorbei >:D
So einfach ist das ;D
Loismin
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Hallo Lois
genauso sehe ich das auch !
Wie war es im Osterurlaub ;D
Glück Auf
Thomas
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Also um ehrlich zu sein finde ich Quarzstufen z.B. aus Namibia einfach zu schön. Mir ist ne anständige Bergkristallstufe aus dem Taunus 10 mal lieber wie ne Topstufe aus Namibia oder von sonstwo. Das bezieht sich auch auf andere Mineralien. Baryt nur aus Deutschland und alles andere Möglichst aus dem Rheinischen Schiefergebirge.
Wenn dann noch die Qualität stimmt könnte man mich mit super Auslandsstufen bewerfen und ich würd meiiin Schhhaaattzzzz nicht dafür eintauschen auch wenn die Stuf nur halb so gut aussieht.
Also nein mir vermiest nichts das Sammeln.
Gruß Boris
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Also um ehrlich zu sein finde ich Quarzstufen z.B. aus Namibia einfach zu schön.
Namibia kann in der Tat so einiges ;D