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Autor Thema: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.  (Gelesen 103213 mal)

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Offline Kluftknacker

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #165 am: 02 Feb 11, 12:19 »
und Seite 2

Offline Mineralroli

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #166 am: 02 Feb 11, 12:56 »
Ein Translator wäre hier gut.

Offline carsten slotta

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #167 am: 02 Feb 11, 19:45 »
......sooo is das! Ein interessanter Artikel, der auch gut zum thread der kostenloden Mineralienzeitung- " Werbeblättle " passt. Schade, dass es bei uns in good old germany bisher kein professionelles specimen mining gibt.
Was meint ihr alle da draußen dazu- liegt es an der deutschen Bürokratie, dass sowas bei uns nicht klappt, oder traut sich bloß keiner ran??
Bin zwar etwas von Thema abgekommen, passt aber doch ganz gut dazu, find ich. Glaube, dass in D einfach zu viele Stolpertseine in den Weg geräumt werden, z.B. Sammler XY will in Grube / Steinbruch Z einfahren, bekommt aber nie eine Genehmigung, wegen der undurchsichtigen versicherungstechnischen Seite usw. und wird vielleicht gezwungenermaßen einer von vielen Schwarzbefahrern / begehern...
Wie sind eure Erfahrungen / Meinungen dazu??

Glück Auf!
Carsten

Offline Kluftknacker

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #168 am: 02 Feb 11, 19:59 »
Hallo,
wir driften vom Thema ab, aber egal!

Unterschätze nicht die Reglementierungen in den USA. Es gibt einen Haufen Bundesstaaten, in denen man nicht suchen darf, wenn man keinem Verein/Verband usw. angehört. Eine Vielzahl an Steinbruchbesitzern ist dazu übergegangen, von den Sammlern nicht nur einen Haufen Bucks abzuknöpfen, sondern auch den Nachweis einer fundierten sicherheittechnische Schulung inkl. Erste-Hilfe-Kurs zwingend zu verlangen. Da bilden die Verbände schon selbst Fachkurse an. Ganze Areale stehen unter Schutz, Sammeln strikt verboten.

Da haben wir es in Deutschland noch ganz gut, finde ich.

Kluftknacker

Offline Baryt-X

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #169 am: 07 Feb 11, 19:42 »
Hallo zusammen...

Man kann beide Themenzweige wohl problemlos verknüpfen, denke ich.

Selbst suchen, arbeiten und finden ist wohl IMMER das schönere Erlebnis!
Dazu bedarf es aber geeigneter Möglichkeiten, .- sprich: Fundstellen! Und diese müssen dann auch noch unter einigermaßen annehmbaren Rahmenbedingungen erreichbar und begehbar sein (Zeitfaktor; Genehmigungen, etc..).
So bleibt dem geneigten Hobby-, Semiprofi- oder Vollprofi-Sammler oftmals nur der Gang zum Händler oder zur Börse.
Mir geht es nicht anders. Die Frage ist doch, welche Summen bin ich bereit auszugeben und welche Qualität erhalte ich dafür?
Mal ehrlich, - die Top-Stufe aus den historischen Eisengruben im Gebiet Cumberland oder die Spitzen Tsumeb-Stufe (... das sind jetzt nur MEINE Favoriten... ::) erhält man eben nicht für den/das sprichwörtliche(n) "Appel oder 'n Ei".

Und was die Fundstellen angeht, so kann ich meinen Vorrednern, die eine gewisse Skepsis äußern, durchaus beipflichten: Es geht nicht darum, etwas unter allen Umständen geheim zu halten, nur um eine möglichst unüberschaubare Flut an gleichwertigen Stufen sein Eigen nennen zu können.
Vielmehr verhält es sich doch so, dass die "Üblichen Verdächtigen" leider i. d. R. gleichsam wie die Hunnenhorden über eine Fundstelle herfallen, sobald sie auch nur den Zipfel einer Information darüber frühzeitig erlangen.... So betrachtet ist Schweigen eben oftmals doch Gold! Denn wie das Ganze dann ausgeht, kennen wir doch alle aus leidvoller Erfahrung.
Darüber hinaus sind einige Fundstellen (... besonders diejenigen, für die man sich in dem Bauch der Erde anvertrauen muss...) sowieso eher nicht dazu geeignet, im großen Stil publiziert zu werden, - man begibt sich da schließlich auf "gefährliches Terrain", - in jeder Beziehung!

Bleibt eigentlich als Fazit nur: Jeder wie er es für richtig hält und vor sich selbst vertreten kann!

Sammeln ist und bleibt toll! Und das Betrachten der eigenen Sammlung und der Sammlungen Gleichgesinnter erst recht... ;D

In diesem Sinne Glück -Auf aus dem Siegerland

Baryt-X

Offline Stefan

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #170 am: 07 Feb 11, 23:35 »
Bei den Preisen bitte nicht vergessen die Stufen genau zu betrachten. Kleinste Macken unterscheiden eine Topstufe von einer schönen Normalstufe. Der Preis wird durch kleinste Macken halbiert oder noch weiter verringert. Dies solltet Ihr nicht unberücksichtigt lassen wenn Ihr über Preise redet. Form und größe sind das eine Perfektionismus das andere.

Für Topstufen ist immer ein Top-Preis zu erzielen.
Gruß Stefan

Offline Goldi85

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #171 am: 08 Feb 11, 17:10 »
Hallo,

dem kann ich nur zustimmen. Dazu noch ein interessanter Artikel:
http://www.spanishminerals.com/Thehuntforsixfigurerocks.htm

Gruß  Daniel

Offline Quarzhai

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #172 am: 08 Feb 11, 18:12 »
Hallo, 

paßt zwar nicht so richtig zum Thema, habe ich aber schon paar mal erlebt!
München Mineralientage, Sonntag, kurz vor Toreschluss. An einem China-Stand klare Flourit-Oktaeder auf Matrix, Top-Qualität. (Große) Handstufen ab 5 Euro. Nicht mein Sammelgebiet, aber man denkt ja auch an seine Vereinskollegen.
Neben mir Händler(?) die mit dem Einpacken gar nicht mehr nachkommen.

Man muss halt im richtigen Moment am richtigen Ort sein.

Quarzhai Holger!





     

Offline Troglophiler

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #173 am: 08 Feb 11, 18:16 »
Hallo, 

paßt zwar nicht so richtig zum Thema, habe ich aber schon paar mal erlebt!
München Mineralientage, Sonntag, kurz vor Toreschluss. An einem China-Stand klare Flourit-Oktaeder auf Matrix, Top-Qualität. (Große) Handstufen ab 5 Euro. Nicht mein Sammelgebiet, aber man denkt ja auch an seine Vereinskollegen.
Neben mir Händler(?) die mit dem Einpacken gar nicht mehr nachkommen.

Man muss halt im richtigen Moment am richtigen Ort sein.

Quarzhai Holger!

Soziale Marktwirtschaft?

Offline binna

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #174 am: 16 Mar 11, 01:31 »

Soziale Marktwirtschaft?

Sicher! Wer bemängelt das die Preise zu hoch sind muss sich hinterfragen was er bereit ist auszugeben!

Einerseits rechne man mal zusammen: In die Schweiz fahren, Hotel mieten , Kilometer weit durch die Berge klettern, dann oh Glück eine Kluft finden, Kluft aufmeisseln und Minerale bergen, alles zu Tal schleppen und reinigen - sowie anbieten. Was würde da zusammenkommen wenn man diese Arbeit des Mineralsuchers wie die eines Handwerkers bezahlen müsste? Unbezahlbar!
Andererseits gibt es auch Massenweise Mineralien aus dem Tagebau (China usw) wo auch die Löhne geringer sind.
Aber zwangsweise preiswerter sind die schönen Fluoritstufen von dort auch nicht als manch mühsam geborgener Kristall von anderswo.

Der Preis ist also fast immer ausschließlich von Angebot/Nachfrage diktiert. Der Verkäufer wird zumeist jede Summe - nach oben offen - nehmen die der Käufer zahlt.
Den Teil dieser Gleichung, der Nachfrage heißt, können wir Käufer selber beeinflussen! ;D

Offline cmd.powell

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #175 am: 16 Mar 11, 01:45 »
Naja, bei so manchem ausländischen Anbieter kommt als "preisbildener Faktor" noch hinzu, das die z.B. nach der Börse München wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Nun haben die die Wahl: Mineralien hier einlagern, mitschleppen oder vielleicht etwas billiger verhöckern. Das war jahrelang mein Börse-Hamburg-Kalkül, was nur allzuoft aufgegangen ist. Hamburg ist die letzte große Börse im Jahr und da gab es immer ein paar gute Schnapper. Schade, das die Börse inzwischen zu einem Esoterik-Trödelmarkt verkommen ist...

Offline Klinoklas

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #176 am: 16 Mar 11, 13:55 »
<small><b>Bleiglanz, Pfannenberger Einigkeit</b></small><br/><small>Bleiglanz, Pfannenberger Einigkeit, Siegerland (aus alter deutscher Sammlung), im Angebot im Inn Suites Ballroom, Tucson 2011, ~ 7 cm</small><br/><small><i>Copyright:</i> Christian Lobscheid (Manganit); <i>Beitrag:</i> Manganit</small><br/><small><i>Sammlung:</i> Dave Bunk Minerals, Denver, Colorado</small><br/><small><i>Bild:</i> 1299868742</small><br/><small><a target="_blank" href="/viewF.php?param=1299868742" title="Bild in Originalgröße betrachten" >Originalgröße</a></small> - <small>		<a href="/lexikon/addons/rate.php?id=111602" class="highslide"		onclick="return hs.htmlExpand(this,		{objectType: 'iframe',		outlineType: 'rounded-white',		preserveContent: false,		width: 400,		height:100,		wrapperClassName: 'highslide-wrapper drag-header'		})">Bewerten</a></small> - <small><a target="_blank" href="/lexikon/index.php/Bildanzeige?pict=1299868742" title="Wo wurde das Bild eingesetzt, Link für das Forum, EXIF Informationen, Panoramaviewer, Bildbewertung für angemeldete Benutzer" >Zusatzinfo</a></small> - <small><a target="_blank" href="/lexikon/index.php/MedienDatenBearbeiten?pictureid=MTExNjAy">Bearbeiten</a></small>
Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.


Gut dass "German Classics" nicht mein Sammelgebiet sind.   ::)

Der meistens mühselige Weg vom Fundort auf den Börsentisch wurde ja schon öfters erklärt.
Es ist nachvollziehbar und auch ein angebrachter Einwand.
Aber einige Händler übertreiben es eben mit den Preisen und heute mehr denn je. (siehe Bild oben)
Schlimm finde ich vor allem, dass so viele junge Händler es sich bei den "ganz Großen" abgucken und es nachmachen.
Dabei haben sie manchmal weder einen großen Namen, noch gute Ware welche einen hohen Preis rechtfertigen würde.

Selbstverständlich gab es früher schon Stufen für die man ein Auto bekommen würde.
Das waren dann AHH und OHH Stände, gucken, staunen und weiter gehts.
Das habe ich aber mittlerweile leider bei zu vielen Börsenständen.
« Letzte Änderung: 16 Mar 11, 15:35 von Klinoklas »

Offline raritätenjäger

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #177 am: 16 Mar 11, 13:59 »
Hallo,

schlimm, schlimm: über 300 Dollar für das abgebildete Stück kann man sich heute nicht mal mehr beschweren >:D

Gruß
Andreas

Offline uwe

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #178 am: 16 Mar 11, 17:04 »
Ruft mal www.minfind.com auf und gebt ins Suchfeld Erzgebirge, Harz oder sonst ein Gebiet in Old Germany ein. Das sind Preise !

Uwe

Offline Amberimage

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #179 am: 16 Mar 11, 18:18 »
einen wunderschönen,

da unser Hobby nun mal kein Katalogwert hat wie z.b. Briefmarken ist nach oben sowie unten nun mal alles Möglich.

Und genau das finde ich ehrlich gesagt super.
Ist doch ein schönes Gefühl wen man sich auskent und ein schnäppchen erwerben tut.

Klar sind manche Preise einfach Dreist, doch warum nicht versuchen ???
Wir müssen es ja nicht kaufen und wenn jemand das Exemplar nun mal unbedingt haben möchte soll er es doch bezahlen!

Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht die Leute übers ohr zu hauen die sich nicht auskennen.