Hi Psaronius. Klar N-Tschechin hab ich nicht vergessen. Bin auch der Meinung die Elbefunde kommen von dort. Man darf aber nicht nach Farbe, Erhaltungszustand usw. gehen, denn dann sehen sie anders aus. Aber ich ( oder wir ) kennen nur Sachen von 2-3 Orte aus Tschechien. Sind unsere Funde nur von da oder von längst abgetragenen Gebieten. bzw. der heutigen Beobachtung nicht ohne weiteres zuänglich. Sind unsere Funde sekundär " nachverkieselt" zumindest nachgefärbt. Verkieselung während des Transport usw.
Ich könnte noch viele Probleme aufzählen, die ich mal nachgeganngen bin, aber bevor ich mir die Kugel gebe, man kommt irgendwann mit den Bruchstücken nicht weiter. z.B. Dünnschliffe -ich war der Meinung die Lausitzer sind dafür geeignet. War ein Reinfall ! Also nimmt sich niemand dieser Sachen an.
Wurzelmantelbruchstücke, das nächste Problem. DABER 1996 - Feddes Repertorium 107 - beschreibt den Kreidefarn Rizodendron oppoliense und geht da auf das Problem der diarchen Farnwurzeln ein und schreibt,das sich beide Farne nur an Lufwurzeln nicht unterscheiden lassen. Es gibt noch weitere Literaturhinweise diesbezügich.
Kann es aber auch nur verschiedene Erhaltungszustände bzw. aus verschiedenen Ebenen der Pflanze sein. War Tempskya unten " wilddurcheinandergewachsen" und weiter oben geordnet.
Sollte auch mal der von Lausitz gezeigte Farn bestimmt werden hilft er mir ( uns ) nicht weiter , denn Bruchstücke ohne Stelen, sei es viele wie bei Tempskya oder eine Zentralstele wie bei Rizodendron , diarche Luftwurzeln haben beide bzw auch noch andere Kreidefarne.
So ist es dem Sammler überlassen wie er seine Funde benennt, ich kenne einige die diese geordneten Luftwurzeln sensu Daber als Rhizodedron bezeichnen, ich meist als Wurzelmantel von ? Tempskya
Es kann sich aber kern jemand dieses Problems annehmen. Ich hab es aufgegeben. Gruß