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Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
couchmolch:
Hallo,
was für eine Frage.
Ich kann mich meinem Vorredner Tobi nur anschließen. Grundsätzlich kein Kauf bei den sogenannten Edelhändlern mit horrenden Preisen.
Bei mir ist es so:
1. Selber sammeln.
2. Mineralien nur von Bergleuten oder an der Quelle kaufen (In- und Ausland) - ist in der Regel äußerst günstig
3. Solange auf Börsen schauen, bis ich das Stück zu einem annehmbaren Preis gefunden habe.
4. Andere Sammler kontaktieren, ob diese eine Dublette zu einem fairen Preis abgeben oder tauschen.
Man muß die Käufe schon genau abwägen. Wie oft habe ich es erlebt, das Sammlungen und Einzelmineralien im Todesfall oder in einer Notlage
zu Preisen veräußert wurden, die bei weitem nicht an den Erwerbspreis ranreichten.
Ich habe schon oft Mineraliensammlungen nach einem Todesfall angeschaut und mußte die Erben oft enttäuschen, was den Ankauf einer Sammlung betrifft.
Na ja, wers kann und die Kohle hat, der soll sich alles kaufen. Es sei ihm gegönnt.
Gruß aus Haan
Couchmolch Peter
joachimotto:
Mein teuerstes Stück war ein Scherbenkobalt mit Silbermineralien aus St Andreasberg mit wunderschönem Etikett von 1899 für 170 DM. Einige Stücke habe ich für über 50€ gekauft, aber die meisten zwischen 5 und 10€.
Ich würde mir aber kein Limit setzen. Wenn ich grosse reine Pyrargyritkristalle aus St Andreasberg finde, kann das schon sein das ich dafür 1000€ locker mache (wenn sie es wert ist....). Aber oft sind die Museumsstufen einfach nur teuer. Gute Stücke, sicher, aber einfach zu teuer. Deswegen kaufe ich auch nur sehr selten teure Sachen, weil sie zwar sehr gut sind, dafür aber trotzdem viel zu teuer sind. Da kaufe ich lieber billige gute Sachen. Muss man halt suchen, gibts aber immer wieder mal.
haldenhai:
Es gibt hier kein Limit.
Speziell wenn in abzugebenden oder aufzulösenden Sammlungen alte Geologische oder Mineralogische Literatur dabei ist die mich interessiert übernimmt man diese Sammlung komplett, auch wenn der Preis mal etwas höher ist.
Ich kaufe mir nur selten Einzelstücke aber wenn, dann nur Topstufen. (Lieber weniger, aber jedesmal wenn ich in die Vitrine schau freue ich mich über bestimmte Stücke)
Hier kann man nicht nach Maximum fragen sondern nur über vielleicht die Tagesstimmung ob man kauft oder nicht.
Viele Grüße und ein Herzliches Glück Auf
Haldenhai
der Sauerländer:
Hi
meine "Relativitätstheorie" dazu.
Vor vielen Jahren bin ich nach Ussel, Les farges, karjolt und habe mir für 240,- Franc (!) nen Pyromorphit geholt.
Hat das Teil jetzt 80,- DM gekostet oder ca 400,- DM? Muss ich die Nebenkosten auf den Kaufpreis aufschlagen?
Dieses Jahr betrugen meine Nebenkosten für St. Marie ca 350,-€. Was haben meine Stücke nun gekostet? Was berechnet ein Händler, der ebenfalls diese Kosten hat? Flüge nach Südamerika, Süd-Afrika oder in die USA. Haut er "nur" 100 % auf den Kaufpreis oder legt er seine Reisekosten mit um?
Damnach, und nun bin ich wieder bei meiner Theorie, sollte ich zu einer Börse nicht weiter als 80 km fahren. Mehr lohnt sich nicht.
Noch mehr Theorie? Ist ein selbst gefundenes Stück wirklich umsonst? Natürlich nicht! Ich bin in der glücklichen Lage, in 12 Minuten in Holzen zu sein. Für einen Holländer sind 2 Baryte aus Holzen, so er denn welche findet, schon wieder sehr teuer. Da bestellt er sich doch lieber einen per Mausklick beim kraukl oder calcitminer und trinkt für die Differenz "Gurkenbier" aus der grünen Dose ::) Macht er natürlich nicht, weil er das Sauerland so liebt.
Wie auch immer....mein Pyro hat mich 80,- DM gekostet. Basta! Mein teuerster Kauf war ein Fluorit für 200,-€. Runtergehandelt von 1.200,-. Der Wert meiner Sammlung interessiert mich nicht die Bohne!!!!!
der Sauerländer
Geröllheimern:
Hallo,
da ich überwiegend Micro-Mounts sammle, mal von "verrückten Quarzen" abgesehen, ziehe ich es vor, selbst zu sammeln.
Tauschen ist meine 2. Wahl, aber wenn ich Belegstücke oder fehlende Minerale eines bestimmten Sammelgebietes haben möchte,
gebe ich auch dafür Geld aus. Besonders bei den Quarzen oder Eifelmineralien werde ich schwach. :D
Trotzdem ist auch das eine Sache des Geldes: Gier auf eine tolle Stufe nütz gar nix, wenn der Pegel in der Geldbörse
weit unten hängt :P
Gruß Emma ;D
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