Glück Auf!
Die Bilder 3831DC1B-3E68-4322-997E-CEA686B2967A.jpg, 5D330FA3-F4DB-45B2-BEA0-4CB78E87A996.jpg, 437F7FD2-AA0D-48AF-90B9-80728B434A38.jpg, BB1D774D-FD78-42C5-8E93-2B5A2C8087C4.jpg und B60C84E4-E655-4F02-ABFD-790C1603162A.jpg zeigen auch Agathoxylon in einem Erhaltungszustand, wie er bei den verkieselten Hölzern in den Kiesen der Urelbe und rezenten Elbe (leider) sehr häufig anzutreffen ist.
Man kann Agathoxylon nicht immer klar von Bärlappgewächsen abgrenzen (zumindest bei Kieselholz aus den Elbeschottern). Der Erhaltungszustand ist oft zu schlecht. Agathoxylon bildet aber deutlich größere Stammquerschnitte, wird meistens in Fragmenten gefunden, üblicherweise ohne deutbare Matrix, und ist absolut dominierend bei den Funden (mal diverse diskussionswürdige Aspekte in der Taxonomie bei den verkieselten Hölzern außen vor gelassen). Kleine Querschnitte findet man gelegentlich. Die Verkieselung ist oft in der Art, dass reichlich makrokristalliner Quarz sichtbar ist und dieser das gesamte Holz durchziehen kann (wie auch zu sehen in mehr oder weniger großem Ausmaß auf allen oben genannten Bildern einschließlich 84D64C2C-C0F7-4BDD-A353-C169ED26D796.jpg). Die absolute Mehrheit weist nur (Grau-)Brauntöne auf, sehr farbige (Rot und Gelb sind dann die dominierenden Farben) Stücke sind aber findbar. Bärlapp findet man überwiegend als kleine vollständige Querschnitte (ich schreib jetzt mal <2cm; wer größere aus der Lausitz hat, kann das ja hier ergänzen) und die Querschnitte stecken reichlich oft in einer ebenfalls verkieselten Matrix. Die Matrix ist ein sehr gut durchgekieselter Hornstein (teils reichlich Achat/Chalcedon erkennbar) mit punktuellen Hohlräumen, erscheint oft recht charakteristisch und ist beim Suchen in Lesesteinen ein hilfreicher Anzeiger um potentielle Kandidaten für Stücke mit verkieseltem Bärlapp oder auch mal anderen Pflanzenfragmenten zu finden (siehe auch Bilder in den Beiträgen 35, 38, 85, 101 und 102 in diesem Diskussionsfaden). Makrokristalliner Quarz ist sehr untergeordnet vertreten und wenn dann oft auf definierte Risse oder Hohlräume beschränkt. Das Farbspektrum ist auch auf (Grau-)Brauntöne konzentriert mit sporadischen Nuancen zu Gelb. Der Erhaltungszustand beim Bärlapp kann von der Art sein, dass nur noch blasse Schemen in einer chalcedonigen Matrix zu deuten sind.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut