Hallo,
Wohl dem, der sich ein wenig Optimismus bewahrt hat. Meine ich ernst. Und was die großen Börsen wie München angeht: soll ja auch nicht mehr so dolle sein, wenn man verschiedenen Ausstellern glauben darf. Wer große Dioptase aus Otavi (und dergleichen mehr) sucht, oder alles was an repräsentativen neuen Mineralen auf den Markt gekommen ist, der ist da sicher nicht verkehrt. Aber es gibt eben auch andere Sammler...
Klar, man muss natürlich auch die andere Seite sehen. Das stimmt schon. Wird ja auch nicht einfacher. War von meiner Seite her auch nur so ne generelle Wahrnehmung, keine "globale" Verallgemeinerung.
Was das Eröffnen eigener Sammlerbörsen angeht: dürfte jedem klar sein, was das in der heutigen Zeit bedeutet. Klar: nicht meckern - besser machen! Gilt schon noch immer. Und Pläne gibts ja auch. Bloß wenn Börsen wie Ste. Marie vornehm ausgedrückt "nicht so gut liefen", dann kann sich jeder ausmalen, was mit einer neuen kleinen Sammlerbörse passiert. Und wenn am Ende selbst die geschätzten Leute von der LAPIS-Redaktion (die immerhin auch recht optimistisch auf die Zukunft sehen) schon unken, was angesichts von 50 weniger angemeldeten Börsen im Vergleich zum Vorjahr im Anmarsch ist, sollte man sich schon mal Gedanken machen...
Einen Einfluss haben wir alle hier eh kaum. Man kann sich gegenseitig seine Meinung kundtun, mehr auch nicht. Mit dem allgemeinen Zustand des Mineraliensammlertums meinte ich keineswegs nur die Börsen, das ist nur das geringste vieler Übel. Stichwort: wie lange existiert die große deutsche Sammlervereinigung noch...?
Gruß
Andreas