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Autor Thema: Pyrit oder Markasit  (Gelesen 18733 mal)

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Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #15 am: 14 Jan 09, 21:20 »
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Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #16 am: 14 Jan 09, 21:21 »
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Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #17 am: 14 Jan 09, 21:22 »
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Offline triassammler

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #18 am: 16 Jan 09, 00:23 »
Hallo Edgar!

Die Kontaktdaten des Betreibers (Grüntensteinwerk Pelz & Halblaub GmbH & Co.) findest Du hier:

http://www.bfr.de/bfrsearch.php?cmd=anzeige&bfr=Ojo6Ojo6Ojo6Ojo6Ojo6Ojo6YWxsZTo6OjpNYXJtb3I6OmFsbGU6OjA%3D&auswahl=alle&ap=0&eid=756590

Ich war dort mal im Rahmen einer Exkursion vor allerdings schon 6 Jahren, zu dieser Zeit wurde dort noch fleissig abgebaut. Aus den dickeren Sandsteinbänken wurden Natursteine und geschnittenes Material gewonnen. Es war nicht weiter schwer, in relativ kurzer Zeit Fossilien zu finden. Da die Mollusken meist in weisser Schalenerhaltung vorliegen, sind sie auch leicht zu erkennen. Wie gesagt kommen sie relativ häufig zusammen mit eingeregelten Holzresten vor. Selbst wenn der Abbau inzwischen eingestellt wurde, besteht vielleicht immer noch die Möglichkeit, auf Halden interessante Funde zu machen.
Ich habe damals in der Eile nur ein Stück eingesteckt, eine größere Platte übersät mit eingeregelten, kleinen, allerdings flachgepressten Turmschnecken in Schalenerhaltung.

Gruß,
Triassammler

Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #19 am: 16 Jan 09, 23:22 »
Hallo Triassammler,
Danke für den Link. Es scheint mir schon, dass dort schon noch abgebaut wird. War aus Neugierde heute mal da, sieht aus der Ferne ja vielversprechend aus. Auf Höhe vom Kammeregglift geht scheinbar die Abzweigung zum Steinbruch ab. Da ist eine geschlossene Schranke dran und zwei Schilder: Betreten verboten / Gelände wird Videoüberwacht
Des weiteren sind an der Abzweigung mehrere neue Gabionenkörbe aufgeschichtet mit einem großen Schild vom Bauunternehmen Geiger daran. Geiger ist bei uns ein großes Bauunternehmen. Bin mir deshalb nicht sicher, ob die Betreibergesellschaft von deinem Internetlink noch stimmt.  Werde versuchen, das demnächst mal telefonisch abzuklären. Wenn man die Straße weiter gefahren währe, währe man wohl von hinten an den Steinbruch gekommen. Ab dem Abzweig war aber nicht mehr richtig geräumt und ich bin mit meinem Auto da nicht mehr weiter auf den Berg raufgekommen.

Glück auf

Edgar

Offline gladhammar

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #20 am: 17 Jan 09, 12:36 »
Hallo, ich hab vom Steinbruch am Grünten noch Pyrit oder Markasit mitgebracht. Fragt sich nur, was von Beiden es ist. Ihr könnt mir das ja bestimmt sagen! : ;D ........


Hallo Lapislazuli,

Markasit riecht meistens nach Schwefel.

Gruß
Detlef
« Letzte Änderung: 17 Jan 09, 15:04 von gladhammar »

Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #21 am: 21 Jan 09, 22:59 »
Hallo, noch einmal zum eigentlichen Thema zurück:

@ gladhamer: Habe mich beim Riechen zwar sehr angestrengt, konnte aber keinen Schwefelgeruch feststellen. Daraus folgere ich, das es sich bei Bild 1 doch nicht um Markasit handeln wird. Bild zwei ist ja als Pyrit identifiziert worden.

@Tobi: Deine Vermutung, das es sich bei Bild 1 um  Chalkopyrit handelt, finde ich im nachhinein doch sehr interessant.

Ist es möglich, das Pyrit und Chalkopyrit an einem Platz gleichzeitig vorkommen können?
Ich war inzwischen wieder im Steinbruch und habe mich noch einmal genauer umgesehen. Dabei ist mir an einer Felswand eine Stelle aufgefallen, an der Pyrit (?) dran ist. Genau genommen waren es zwei Stellen, die etwa 40 - 50 cm von einander weg waren. Das Interessante daran ist, das die Pyritader (?) an der einen Stelle messingfarben war, jedoch an der anderen Stelle komplett kupferfarben. Handelt es sich dann bei beiden Adern vermutlich um Chalkopyrit? Dann könnte es ja auch auf Bild eins zutreffen. Außerdem möchte ich noch bemerken, dass sich an den meisten meiner Stücke, wenn, dann eher kupferfarbene Verfärbungen zeigen. Ich habe bloß ein Stück, an dem bläulich-grünliche Verfärbungen vorkommen (nur auf dem Stück, auf dem auch der Glaukonit darauf vorkommt). (bezieht sich auf etwa 15 Proben)

Hier nun die Bilder vom Steinbruch mit dem vermeintlichen Chalkopyrit:

Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #22 am: 21 Jan 09, 23:04 »
....


Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #23 am: 21 Jan 09, 23:05 »
....



Offline limestone

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #24 am: 21 Jan 09, 23:10 »
Hallo,
Markasit riecht nicht immer nach Schwefel, also noch alles offen.
Glück Auf
Ralf

Offline smoeller

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #25 am: 22 Jan 09, 10:10 »
Hallo,

Das dürfte Pyrit sein. Pyrit und Chalkopyrit zusammen ist nicht unmöglich, auch nicht in sulfidführenden Sedimenten.

Aber Pyrit ist halt das häufigste Sulfid in Sedimenten, vor allem in der Kreide kommt auch Markasit häufiger vor. Chalkopyrit ist eher typisch für permische Sedimente (vor allem den Kupferschiefer) Jedoch sind viele der "Markasitknollen" zum Teil auch Pyrit, sicher kann man sich rein optisch nur bei kristallisiertem Material sein.

Es stimmt schon, dass Markasit unbeständiger ist und meist ausblüht, aber auch Pyrit kann dieses Verhalten zeigen.

Glück Auf!
Smoeller

Offline minuwe

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #26 am: 22 Jan 09, 15:02 »
Hallo Lapislazuli,

einfach mal die Härte prüfen, dann bist du sicher.

Gruß
Uwe

Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #27 am: 22 Jan 09, 16:22 »
Härteprüfung währe an sich ja ganz einfach wenn man so einen Härteprüfungskasten hat. Habe so etwas leider noch nicht. Mit einer Kupfermünze war es nicht ritzbar, daher also kein Chalkopyrit. Ich vertraue nun Smoeller und werde es als Pyrit führen.

Kann man mit einer Kupfermünze eigentlich überhaupt richtig etwas auf seine Härte prüfen? In den heutigen Kupfermünzen ist ein Metallkern drin. Ist das berücksichtigt in der Härteskala oder dürfte die Münze nur komplett aus Kupfer sein? Auf einem unebenen Stück ist die Prüfung sowieso schwer, weil man nur ganz wenig Auflagefläche hat.

Ich will mir jetzt ein Härtebestimmungskasten oder so was Ähnliches anschaffen. Vielleicht kann mir jemand von Euch ein Produkt empfehlen.

Glück auf
Edgar

Offline minuwe

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #28 am: 22 Jan 09, 18:19 »
Hallo Edgar,

Prüfbesteck habe ich auch nicht, verwende fast nur Messer oder Glas. Werde mir irgendwann ein Prüfset mit Nadeln aus geeichten Metalllegierungen zulegen.
In deinem Fall ist ein Glasscherben das Richtige. Pyrit ritzt das Glas (Kratzer ggf. mit Lupe oder Bino betrachten). Ritzt die Ecke des Glases das Mineral, ist es Chalkopyrit.

Das mit der Kupfermünze muss wohl noch vom Acricola stammen (Spaß). Du hast Recht, die modernen Legierungen haben nicht Härte 3.
Habe für Härte 3 einen angespitzten Kupferdraht. Für's Erste kannst du nehmen: Fingernagel= 1,5, Kupferdraht= 3, Messingdraht=4, Fensterglas= 5,5 (älteres- modernes ist manchmal etwas härter oder gar gehärtet), Cuttermesser ca. 6, Quarzspitze 7, alles immer gut angespitzt. Genauso kann man noch entsprechend ein Kupfer-, Messingblech, eine kleine Glasplatte nehmen, um mit dem Mineral darauf zu kratzen. Man sollte das Ergebnis möglichst unter dem Bino ansehen, da man da den Kratzer gut sieht. Manchmal verwechselt man den Abrieb des Gegenstücks (Glas z. B.) mit dem Kratzer. Prüfbesteck mit Mineralspitze macht sicher ab Härte 7 Sinn, darunter würde ich Stifte aus entsprechenden Legierungen verwenden, da man die nachschleifen kann.

Gruß
Uwe
« Letzte Änderung: 22 Jan 09, 18:22 von minuwe »

Offline Lapislazuli

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Re: Pyrit oder Markasit
« Antwort #29 am: 22 Jan 09, 19:22 »
Hallo Uwe, Prüfbesteck wird bestimmt recht teuer sein und daher für Amateure wohl nicht das Richtige. Was hälst du von Kästen, in denen für jede Härte (1-10) ein Mineral enthalten ist? Die sind bestimmt auch preiswerter. Mit den Alltagsgegenständen habe ich so meine Probleme.
Beispiel:

Buch eins:  mit Fingernagel schabbar = Härte 1
                    mit Fingernagel ritzbar = Härte 2
Buch zwei:  Fingernagel = Härte 2,5                                   
Deine Beschreibung: Fingernagel = Härte 1,5

Buch eins: mit Kupfermünze ritzbar = Härte 3
Buch zwei: Kupfermünze = Härte 4
Deine Beschreibung: Kupferdraht = Härte 3

Buch eins: mit Messer leicht ritzbar = Härte 4
                   mit Messer noch ritzbar = Härte 5
Buch zwei: Klinge eines Taschenmessers = Härte 5,5
Deine Beschreibung: Cuttermesser = Härte 6

Buch eins: mit Stahlfeile ritzbar = Härte 6
Buch zwei: Stahlfeile = Härte 6,5

Wer hat jetzt recht? Wie soll man nun objektiv mit solchen Angaben eine Härte bestimmen können? Gläser können genauso wie Messern verschiedene Härten haben (je nach Werkstoff halt). Ich benutze auch statt Fensterglas einen Objektträger vom Mikroskopieren (wer hat schon eine eingeworfene Fensterscheibe daheim), bin mir aber nicht sicher, ob das Richtig ist. Darum denke ich mir, das so ein Kasten mit den verschiedenen Mineralien zum Ermitteln der Härte besser geeignet ist. Kann mir jemand mitteilen, wie sich so etwas in der Praxis bewährt hat? Würdet ihr ihn wieder kaufen?

Glück auf
Edgar

 

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