Hallo,
erstmals angefangen hat es bei mir im Alter von 10 Jahren. Ich war als Kind eigentlich schon immer sehr naturinteressiert gewesen
und ich habe mir dann irgendwann über das Naturwissenschaftliche Museum einen Kontakt zu einer lokalen Sammlergruppe aufgebaut.
Kurz darauf fand meine Mutter Samstag morgens einen Zettel von mir auf dem in etwa gestanden haben muss: "bin bei der Penter Egge, Quarze suchen - Armin" (die Geschichte höre ich bis heute öfters - den Ärger für meine "undefinierbare Abwesenheit" damals, habe ich auch noch ganz gut im Kopf).
Mit 13/14 Jahren kam alles irgendwie wieder zum erliegen (leider). Ger Großteil meiner damaligen Sammlung ist "verloren gegangen".
Ab 20 hat es mich immer wieder gereitzt aktiv zu sammeln, aber es blieb bei sehnsüchtigen Vorstellungen. Irgendwann mit 24 hat es mich dann nicht mehr gehalten und ich habe die ersten Steinbrüche, die ich von damals noch im Kopf hatte, wieder aufgesucht. Seit ca. 1 1/2 Jahren sammle ich nun wieder "vernünftig", bemühe mich die Reste meiner "alten Sammlung" wieder zu verstehen (tausend Zettel, wenig Stufen) und das Interesse an der wissentschaftlichen Seite ist auch vorhanden. Bisher beschränkt sich mein chemisches, physikalisches, mineralogisches und geologisches Wissen aber nur auf die Fragen, die ich mir unweigerlich stellen musste. Ich hoffe hier bald mehr Wissen zu erlangen.
Meine Sammlung besteht hauptsächlich nur aus meiner nähesten Umgebung (Osnabrücker Bergland) und ist somit selbst zusammengestellt . Eine gekaufte Stufe (Fluorit/Pöhla) und ein paar Geschenke/Anreize von regionalen Sammlern kommen noch dazu, sowie ein paar Stufen vom Sauerland und Weserbergland, die ich bei meinen wenigen Exkursionen in "entferntere Gebiete" finden konnte.
Das schönste am Sammeln ist für mich das "aktive Natur Erleben", die Heimatkunde (ich kenne meine Umgebung um längen besser als zuvor) und natürlich der Moment des Bergen (eigentlich müsste man Steinbrüche sammeln, da die Stufen -für mich- immer den größten Reiz haben, in dem Moment wo sie das erste mal von meinem Auge erfasst werden, und zwar in freier Natur; zu Hause frage ich mich öfters: "warum habe ich das denn mitgenommen?!").
Darüber hinaus ist der Kontakt zu anderen Sammlern oft Balsam für die Seele.
Irgendwie scheinen mir Mineraliensammler ein solides und gesundes Grundverhalten zu haben, solange es sich nicht um egozentrische Neider oder Händler/Verkäufer handelt, die den Blick für die Natur und die Sache selbst verloren haben.
Uupps, nun habe ich fast eher ein Sammlerprofil erstellt, als geschrieben wie es dazu kam.... (ich könnte Stunden über mein Hobby reden)
An alle ein "Glück Auf"
Armin